Öffentlicher Diskurs: Wie sollte sich die Regierung bezüglich Rente verhalten?

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Liebe Leserinnen und Leser,

Ihre Meinung als Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland ist gefragt. Wie sollte sich unsere Bundesregierung verhalten? Welche Werte sind heute, im Januar des Jahres 2019, gefragt?

Unser Format „Öffentlicher Diskurs“ gibt Ihnen die Plattform, eine Stellungnahme zu einer aktuellen sozialen Situation zu geben, die dann von vielen anderen Menschen gelesen wird. Zu unseren Lesern gehören neben Journalisten und Sozialwissenschaftlern auch Politiker und Lobbyvertreter, Ihre hier geäußerte Meinung kann deren Sicht auf die Dinge beeinflussen.

Sollte sich der Staat stärker für die Belange der Schwächeren einsetzen? Ist ein Leben voller Arbeit wirklich nicht mehr Rente wert? Oder bekommt jeder, was er „verdient“? Ist ein freier Markt die gerechtere Art des Zusammenlebens, weil sich alles selbst reguliert? Welche Rolle spielt die Digitalisierung, die zunehmende Rationalisierung und Bürokratisierung unserer Lebenswelten? Und wie sollte sich eine Gesellschaft an sich definieren? Was ist das gute Leben?

Die Kernfrage unseres aktuellen Diskurses lautet: Wie sollte sich die Bundesregierung bezüglich Rente verhalten?

Wir als Redaktion sind gespannt auf Ihre Kommentare!


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Die Kommentare und Meinungen unserer Leser (Leserbriefe)

  1. Anonymous kommentierte am 20. Februar 2019 at 16:51

    Es muss längerfristig eine Bürgerversicherung istalliert werden (vergl. Österreich,Schweiz)in der alle einbezahlen.
    Leider wird dies von Politik und Beamten mit allen Mitteln verhindert.Die Schere des Wohlstandes im Alter wird weiter auseinander-gehen so lange bis wieder aus Frust so gewählt wird,dass jeder nur noch den Kopf schütteln wird und sich fragen -wie hat es so weit kommen können-
    mehr infos unter http://www.beitragszahler-rentner.de

    Pit Ehrlicher

  2. Bartels kommentierte am 27. Januar 2019 at 14:09

    Moin Moin!
    Ich bin seit 1 Jahr Rentner.War Schulhausmeister im
    Öffentlichem Dienst.Meiner Meinung und der vieler
    Kollegen ist das wir unsere Rente doppelt versteuern (Ungerecht).Hab die ganzen Jahre Steuern
    bezahlt 49,9 Jahre eingezahlt!

  3. Paul kommentierte am 18. Januar 2019 at 1:26

    Eins ist klar: es gibt kein unendliches Wachstum, und niemand möchte sich Deutschland mit 300 oder 500 Einwohnern pro Quadratkilometer vorstellen. Auch unsere Urururenkel möchten noch an einem schönen Sonntagnachmittag am Badesee im Gras liegen. Wenn wir uns aber wieder so vermehren wie die Karnickel (wie es die AfD propagiert), werden unsere Urururenkel nur noch in Wolkenkratzern wohnen, aus denen sie nicht mehr heraus kommen. Es geht um unsere Lebensqualität, und wer das nicht versteht, der sollte mal Urlaub in Finnland machen, wo nur 15 E/qkm leben. Wachstum war noch nie eine dauerhafte Lösung. Jede Versicherung erhöht die Beiträge, wenn die Ausgaben die Einnahmen übersteigen. Genau so sollte es auch bei der Rentenversicherung sein.

  4. nofretete kommentierte am 17. Januar 2019 at 10:39

    Naja, das kann man so sehen und meckern wie mein Vorredner – man kann aber auch einfach aufstehen und anpacken. Leistung fühlt sich geil an! Und wenn jeder für sich mal selbst sehen würde in diesem Land, zu was er eigentlich noch fähig ist, hätten wir auch nicht diese politischen Perversionen im Netz, dem Internet, dort wo die dunkle Seite der Seele sich der psychologischen Selbstausschüttung halber zu zeigen vermag…

    Es geht nicht um den Kampf gute Menschen gegen böse Menschen oder Mensch gegen System. Sondern um den Kampf Mensch gegen seine eigene Kontigenz. Darum muss man das eigene Leben mit Leben füllen, bis es stirbt!

    An alle Extremisten aller politischer Lager:

    „Blickst du lange genug in einen Abgrund hinein, so blickt auch der Abgrund in dich hinein“

    – Nitzsche

  5. Peter Seiler kommentierte am 17. Januar 2019 at 10:20

    Wir sind im neoliberalen Zeitalter angekommen, der Sozialstaat wird langsam abgebaut. Leistung steht über dem Gemeinwohldenken, obgleich wir materiell bereits überfressen sind und den KATER einfach nicht loswerden. Alles muss weiter rationalisiert und optimiert werden, damit wir noch näher an etwas kommen, was wir gar nicht erreichen wollen.

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