Elektromobile für Senioren – Mobilität elektrisch erhalten

Die Elektromobile für Senioren helfen bei der Bewältigung längerer Strecken und im AlltagMit steigendem Alter erleidet der Mensch trotz medizinischen Fortschritten mitunter den Verlust der Mobilität: jeder Schritt ist plötzlich schmerzhaft, eine Fortbewegung ohne Hilfsmittel gar undenkbar. Der Markt hält hierzu jedoch technologisch einiges bereit. Und besonders das Elektromobil hat sich dabei hervorgetan.

Mobilität für Jedermann

Immer häufiger begegnet man ihnen in Fußgängerzonen und auf Rad- oder Gehwegen: Elektromobile. Während man diese kleinen Fortbewegungshilfen zunächst nur in der Intensivmedizin bestaunen konnte, nutzen heutzutage immer mehr Senioren oder Gehbeeinträchtige diese technologie Errungenschaft.

Die größte Vorteil liegt dabei auf der Hand: auf Dritte angewiesen zu sein, ist für die meisten Menschen immernoch ein nicht leicht zu duldender Umstand. Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung leiden unter der Mobilitätseinschränkung und die Teilnahme am sozialen Leben wird spärlicher.

Mittels eines Elektromobils lassen sich vorallem längere Strecken problemlos überwinden, Pflegedienste oder Verwandte müssen weniger stark eingespannt werden, die innere Zufriedenheit profitiert. Auch kommentieren manche Nutzer ihre Vorliebe für das Elektromobil mit einer anhaltenden Form von Aktivität und schneller Bewegung, die sie bei Rollatoren missen.

Unterbringungsmöglichkeiten berücksichtigen!

Im Rahmen der Anschaffung eines Elektromobils sollte auch ein Augenmerk auf die Unterbringungsmöglichkeiten gerichtet sein. Den Witterungsverhältnissen lässt sich mittels Planen bekommen, Diebstahl sollte überdies mit einer entsprechenden Versicherung abgesichert werden.

Hohe Anschaffungskosten: Kauf des Elektromobil abwägen

Als Nachteil muss zuallererst der hohe Anschaffungspreis und die fortlaufende Finanzierung genannt werden. Auch wenn es den Betroffenen finanziell meist gut geht, bewegen sich die Anschaffungskosten für ein Elektromobil in der Regel im vierstelligen Euro-Bereich, was für viele Senioren und Rentner eine erhebliche Investition darstellt. Zudem muss das Gerät regelmäßiger Pflege unterzogen werden, Reparaturen fallen ebenso an. Wer über erste Beeinträchtigungen klagt, ist womöglich mit dem Elektrofahrrad in puncto Kosten für den Anfang besser bedient.

Um beim Elektromobil zu bleiben heisst die kostenabfedernde Alternative jedoch: Elektromobil mieten oder leihen. Hier sind die Gesamtkosten niedriger, benötigt man das Gerät allerdings öfters, rentiert sich das Anmieten schnell nicht mehr. Gebrauchte Elektromobile sind unterdessen oftmals von Abnutzungserscheinungen betroffen und sind nicht mehr mit Garantieansprüchen verbunden – was sich im Schadensfall als teurer Nachteil erweisen könnten.

Womöglich empfiehlt es sich auch eine Art Kaufgemeinschaft für ein gemeinschaftliches Elektromobil zu gründen. Da Elektromobile nicht zwingend täglich zum Einsatz kommen müssen, lassen sich so Kosten einsparen und dennoch eine gewisse Verfügbarkeit gewährleisten.

Kostenübernahme: Tipps zur Finanzierung

In bestimmten Fällen besteht die Möglichkeit der Kostenübernahme des Anschaffungspreises durch die Krankenversicherung. Hierbei ist aber ein ausdrückliches ärztliches Attest erforderlich. Auch übernehmen Krankenkassen zumeist nur die Finanzierung von kleineren Elektromobilen, die mit sehr langsamen Höchstgeschwindigkeiten ausgestattet sind.

Das Themenportal Elektromobil-Ratgeber.de hält überdies sehr übersichtlich präsentierte Zusatzinformationen bereit, z. B. konkrete Tipps zur Finanzierung. Wer sich tiefgehender mit dem Thema beschäftigt, ist hier an der richtigen Adresse.


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