Inhaltsstoffe von Fertiggerichten alarmierend – richtige Ernährung leicht gemacht!

Fertiggerichte mit seinen Inhaltsstoffen alarmierendDie meisten Deutschen machen sich kaum Gedanken über das, was jeden Tag auf den Tisch kommt. Sollten sie aber, meint Lina H., Gesundheits- und Krankenpflegerin aus Lüneburg. Unsere Gastautorin fragt sich: Was ist los in Deutschlands Küchen?

Maggitüten noch und nöcher, Obst aus dem praktischen Aluminiumquetschbeutel, Cappuccino aus dem Kühlregal, Brot frisch vom Bäcker ‚Supermarkt‘, HippGläser für die Kleinsten und jede Menge Fertiggerichte aus Kühlregal u. Co lassen sich aus den Kühlschränken heutzutage kaum noch wegdenken. Es ist ja alles so schön einfach.

Karussellfahrt für den Blutdruck

Leider übersehen wir dabei, dass der Körper unter all diesen Fertigstoffgemischen mehr zu leiden hat, als es uns ‚eigentlich‘ lieb ist. Da wären die versteckten Salze/Salzstoffe und Fette, die den Blutdruck so richtig schön durcheinander bringen, hinzu kommen jede Menge Zucker und Zuckerausstauschstoffe, welche wiederum eine Gefahr für Altersdiabetes bedeuten oder regelrechte Heißhungergelüste in uns auslösen können.

Ebenso ist in den (Leben)smitteln eine Menge drin, die nicht einmal benötigt wird um das Nahrungsmittel herzustellen. Im Grunde genommen pfeifen wir uns da chemische Stoffgemische rein, die nichts mehr mit Nahrung im ursprünglichen Sinn zu tun haben!

Wie sollte man sich grundsätzlich ernähren?

Am besten bauen wir alles selbst an. Aber da die Gesellschaft im 21. Jahrhundert längst einige Veränderungen auf diesem Gebiet durchgemacht hat, ist das ein wenig schwer zu integrieren. Achten wir also insgesamt auf reine Lebensmittel, das heißt:

  • Frisches Gemüse, unverarbeitet
  • Getreide wie Reis, Nudeln, Hirse und Kartoffeln pur kaufen
  • Gewürze ohne Mononatriumglutamat u.ä.
  • Tiefkühlkost, unverabreitet, also ungewürztes Gemüse etc.
  • generell mehr bzw. viel vom Markt kaufen
  • Fisch und Fleisch ebenfalls selber würzen

5 allgemeine Ernährungsgrundsätze

Der Körper braucht Fett, aber in Maßen, um Vitamine speichern zu können. Wichtig ist dabei, dass hauptsächlich ungesättigte Fettsäuren, wie sie in Pflanzenölen vorkommen, gewählt werden.
Zucker ist ein guter Energiespeicher, aber er muss nicht künstlich sein. In Weintrauben, Bananen, Rosinen, Äpfeln u.a. ist viel Fruchtzucker enthalten. Das reicht!
Gerichte sollten selbst zusammengestellt und gekocht werden, nur so kann sich ein Verständnis für Nahrung entwickeln (selbst mit Kindern funktioniert das schon).
Fleisch in Maßen genießen und besser auf mageres Fleisch zurückgreifen, z. B. Pute und Hähnchen anstelle von Rind und Schwein
Abwechslung ist wichtig. Gemüsesorten wechseln, verschiedene Obst und Getreidesorten probieren und unterschiedliche Rezepte benutzen.

Keine Frage: gesunde Ernährung ist mit einem gewissen Aufwand gegenüber Fertiggerichten verbunden. Dabei ist mit etwas Schnippeln und Schälen auch ein frisches Gericht in nur wenigen Minuten gezaubert. Und auch die Laune profitiert: gesundes Essen macht nicht nur fitter, sondern auch glücklicher!


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