Erbschaftsteuer: Politik einigt sich

Erbschaftsteuer22.09.2016 Wie die FAZ berichtet hat sich ein Vermittlungsausschuss der vier größten Parteien auf neue Regeln züglich der steuerlichen Begünstigung von Firmenerbenen verständigt.

Unternehmensnachfolger müssen bisher nahezu keine Erbschaftsteuer bezahlen, sofern sie die Arbeitsplätze erhalten und den Betrieb für einen bestimmten Zeitraum (5 – 7 Jahre) weiterführen. Somit zahlen sie maximal 15 Prozent Erbschaftsteuer.

Das Bundesverfassungsgericht habe die bestehende Regelung als „zu weitgehend“ kritisiert und schon 2014 engere Vorgaben verlangt. Nach dem Vermittlungsausschuss zeigen sich insbesondere Vertreter der Volksparteien zuversichtlich. Vertreter der Grünen kritisierten die bisherigen Ergebnisse, die den richterlichen Vorgaben noch nicht genug entsprächen.

Erstellt von Helmut Bertholds am 22.09.2016.

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