Neue Studie: Jeder Dritte über 65 leide an psychischer Erkrankung

Studie Depression19.09.2016 Wie die Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) berichtet, haben internationale Forscher im „Britisch Journal of Psychiatry“ eine Studie veröffentlicht, laut der jeder Dritte Studienteilnehmer von einer psychischen Krankheit betroffen sei, jeder Vierte gar darunter leide.

Insgesamt seien 3143 Menschen zwischen 65 und 85 Jahren befragt worden. Die am häufigsten genannten Erkrankungen seien Depressionen und Angsterkrankungen gewesen.
Andere Studien hätten in der Vergangenheit eher darauf hingedeutet, dass ältere Menschen weniger anfällig für psychischen Erkrankungen seien.

Da die Ergebnisse von Studien immer stark vom Geldgeber und der Art der Formulierung von Fragen abhängen, sollte das Ergebnis mit Vorsicht genossen werden. Nichtsdestotrotz werden psychische Probleme von Menschen aller Altersgruppen oft nicht ernst genommen, da der Gang zu einem Therapeuten in Deutschland immernoch nicht so zur gesellschaftlichen Normalität gehört, wie etwa in den USA. Die Kosten für psychische Behandlungen werden auch in Deutschland bereits in vielen Fällen von den Krankenkassen übernommen.

Erstellt von Hannah Meyer am 19.09.2016.

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