Reiseziel Mallorca: fernab vom Massentourismus – die schönen Seiten der Inselperle

Mallorca wird von vielen Menschen ausschließlich als Reiseziel für Pauschalurlauber und Ballermanntouristen angesehen. Dabei bietet die Baleareninsel unter seinen landschaftlichen Attraktionen zahlreiche Ort, die vom Massentourismus bisher kaum erschlossen sind. Wer sich die Zeit nimmt, Mallorca auf individuelle Weise zu erkunden, hat außerdem Gelegenheit, die unverfälschte Kultur und Traditionen der Insel kennenzulernen.

Unberührte Strände fernab vom Massentourismus

Während die Südküste Mallorcas längst von Urlaubern und Auswanderern in Beschlag genommen wurde, bieten die nordöstlichen Küstenabschnitte Zugang zu einer wild-romantischen Landschaft, deren Steilküsten mit Naturstränden und einsamen Buchen durchsetzt sind. Insbesondere der westliche Teil der Region Llevant ist bisher vom Massentourismus unberührt geblieben; auch die wichtigste Stadt der Region, Manacor, hat sich im Gegensatz zu den Küstenorten des Llevant ihren ursprünglichen Charakter bewahrt. Die Heimatstadt von der Tennis spielenden Legende Rafael Nadal stellt ein bedeutendes wirtschaftliches Zentrum dar und ist neben den berühmten Perlenfabriken insbesondere für die Herstellung von Olivenholzprodukten und Keramik bekannt. Neben dem historischen Stadtzentrum mit mittelalterlicher Befestigungsanlage hat sich Manacor auch alte Traditionen erhalten; so werden hier nach wie vor traditionelle Tänze wie der Moretons oder der Cossiers gepflegt.

Auf Entdeckungsreise in der Serra de Tramuntana

Fast jeder Mallorca-Reisende durchquert den imposanten Gebirgszug der Serra de Tramuntana mit dem Touristenzug von Palma nach Soller an der Nordwestküste. Wer die bewaldete Bergregion mit ihren Schluchten und eindrucksvollen Ausblicken auf eigene Faust erkunden will, findet vielfältige Möglichkeiten zu ausgedehnten Wanderungen und Spaziergängen. Zwischen Valldemossa und Pollença führt ein Weitwanderweg durch beschauliche Dörfer und eine unberührte Natur, die einen Eindruck vom ursprünglichen Charakter Mallorcas bieten. Kleine Ortschaften wie Estellencs oder das Künstlerdorf Deià sind geprägt von malerischen Gärten und verwinkelten Gassen; häufig bieten sie Zugang zu kleinen Häfen und Stränden, die vom Tourismus unentdeckt geblieben sind. Auch die Steilküsten des Cap Formentor am nördlichsten Ende der Insel bietet abseits von den überlaufenen Stränden um Pollença ein eindrucksvolles Naturerlebnis. Die gewundene Küstenstraße des Cap Formentor gilt als die schönste der Insel und ermöglicht Ausblicke bis zum benachbarten Menorca.

Vielseitige Touristenschaft

Mallorca hat die Deutschen schon seit Jahrzehnten in seinen Bann gezogen. Nicht nur durch Aktien reich gewordene Banker oder prominente Schauspieler haben hier Feriendomizile errichtet – auch immer mehr Menschen aus dem Mittelstand norden Mallorca als eine zweite Heimat ein. Dazu kommen junge Menschen, die die günstigen Reiseangebote auf die spanische Insel reizen.

Zwischen Spanisch und Mallorquin: Die einzigartige Kultur Mallorcas

Die Mallorquiner haben über Jahrhunderte eine einzigartige Kultur entwickelt, die sie bis heute stolz präsentieren; so wird in weiten Teilen der Insel überwiegend Mallorquin gesprochen, die lokale Form der katalanischen Sprache. Besucher haben bei traditionellen Festen wie Sant Antoni oder dem Balearenfeiertag im März Gelegenheit, die traditionellen Trachten und Tänze Mallorcas abseits von touristischen Vorführungen kennenzulernen.


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Die Kommentare und Meinungen unserer Leser (Leserbriefe)

  1. Hallo,
    toller Bericht, ja es gibt noch schöne viele ruhige Ecken auf Mallorca, wo man das Urspüngliche genießen kann. Ich kann auch die Nebensaison sehr empfehlen, jetzt im Oktober ist die schönste Zeit auf Mallorca.
    Viele Grüße
    Finca Vermietung Meier
    Stefan Meier

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