Rentenantrag in 2020 stellen: Formulare, Unterlagen & Tipps

Rentenantrag stellenLeistungen aus der gesetzlichen Rentenkasse werden nur auf Antrag ausgezahlt. Wenn Sie 2020 in den wohlverdienten Ruhestand eintreten möchten, sollten Sie folgende Hinweise und unsere Checkliste beachten, damit Sie Ihre Rente von Anfang an ohne Probleme beziehen.

Klären Sie Ihr Rentenkonto frühzeitig



Neben den regelmäßigen Mitteilungen über die Höhe der voraussichtlichen Altersrente verschickt die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte auch Aufforderungen, das Rentenkonto zu klären. Sollten Sie dies noch nicht (vollständig) erledigt haben, holen Sie dies nach Möglichkeit schnellstmöglich nach. Dabei geht es insbesondere darum, Nachweise für den Besuch von Schulen, Fachhochschulen und Universitäten für die Anerkennung von Ausbildungszeiten vorzulegen.

Genauso können Sie die Berücksichtigung von Kindererziehungszeiten geltend machen, wenn Sie entsprechende Geburtsurkunden vorlegen. Weitere Lücken im Rentenverlauf müssen individuell geklärt werden.

Rentenantrag stellen: wann?

Da der Antrag auf Rente bzw. die Rentenberechnung aufwendig geprüft werden muss, ist es entscheidend, dass er frühzeitig gestellt wird. Nur so vermeiden Sie Verzögerungen bei der Rentenauszahlung. Fachleute empfehlen, den Rentenantrag spätestens drei bis vier Monate vor dem beabsichtigten Renteneintritt einzureichen. Diese Frist gilt allerdings nur für unproblematische Fälle, in denen keine Besonderheiten vorliegen. Gibt es Fehler im Rentenbescheid ist dies ebenfalls ein Grund, sich möglichst früh zu kümmern.

Wenn beim Rentenantrag spezielle Sachverhalte zu berücksichtigen sind, wie zum Beispiel ein Auslandsaufenthalt, sollten Sie ihn spätestens ein halbes Jahr vor dem Eintritt in den Ruhestand stellen.

Tipp: Damit es zu keinen unnötigen Verzögerungen bei der Rentenberechnung kommt, erweist sich eine Vorausbescheinigung der Höhe der letzten drei Gehälter, die Sie vor Ihrem Ruhestand beziehen werden, als sehr hilfreich. Diese können dann bei der Rentenberechnung mit einbezogen werden, so dass Sie Ihre ersten Rentenleistung pünktlich erhalten. Ihr Arbeitgeber muss zu diesem Zweck einen Vordruck ausfüllen, den Sie erhalten, wenn Sie Ihren Rentenantrag stellen.

Kostenlose Hilfe in Anspruch nehmen

Formulare und Unterlagen für RentenantragNur die richtige Ausfüllung des Rentenantrags gewährleistet, dass Sie im Ruhestand tatsächlich Rentenleistungen in der Höhe, die Ihnen zusteht, erhalten. Aus diesem Grund sollten Sie sich unbedingt fachkundig beraten lassen, wenn Sie Probleme bei der Antragstellung haben.

In jedem größeren Ort existiert eine Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung, die Sie gebührenfrei nutzen können. Hier helfen Ihnen gut geschulte Berater bei allen Fragen rund um das Thema Rente. In vielen Städten gibt es auch die Versichertenältesten, langjährige Rentner, die ehrenamtlich Unterstützung leisten und dafür von der gesetzlichen Rentenversicherung geschult werden. Konkrete Anlaufstellen in Ihrer Region können Sie über diese Suchfunktion der DRV ermitteln.

Benötigte Formulare und Unterlagen



Damit die Unterstützung bei der Ausfüllung des Rentenantrags reibungslos und effizient geleistet werden kann, bringen Versicherte zum Termin alle erforderlichen Unterlagen mit. Unter anderem sind zum Beispiel Informationen über die Bankverbindung, die Zugehörigkeit zu einer Krankenkasse ab dem Jahre 1970, Dokumente über weitere Versorgungsbezüge (wie Betriebsrenten oder Unfallrenten) erforderlich. Selbstverständlich müssen Sie auch ihren Personalausweis vorlegen.

Checkliste zum Rentenantrag stellen: Diese Unterlagen benötigen Sie

  1. Personalausweis, Reisepass oder Geburtsurkunde
  2. persönliche Identifikationsnummer für
    steuerliche Zwecke
  3. Rentenversicherungsnummer
  4. Anschrift und Versichertennummer bei der Krankenkasse
  5. BIC und IBAN (siehe Kontoauszug)
  6. Nachweise über Berufsausbildung(en)
  7. Geburtsnachweis der Kinder

Bei speziellen Fällen, falls zutreffend:

  1. Bei Sozialleistungen: Anschrift und Aktenzeichnen der entsprechenden Bezugsstelle
  2. Bei Beamtenzeiten: Festsetzungsblatt der Versorgungsdienststelle
  3. Bei Vertretung: Vollmacht bzw. Betreuungsurkunde
  4. Wenn vorhanden: letzter Versicherungsverlauf der deutschen Rentenversicherung
  5. Bei Schwerbehinderung: Schwerbehindertenausweis bzw. Feststellungsbescheid
  6. Bei Arbeitslosigkeit: Zeiträume der Arbeitslosigkeit und aktuellen Bescheid der Agentur für Arbeit
  7. Bei Altersteilzeit: Alterszeitzeitvertrag
  8. Bei Nebenjobs trotz Rente: Höhe des voraussichtlichen Hinzuverdienstes

Bei Witwenrente bzw. Erziehungsrente

  1. Sterbeurkunde des Partners
  2. Heiratsurkunde
  3. Angabe zu Einkünften
  4. Letzte Rentenanpassungsmitteilung des verstorbenen Partnerns) bzw. vorhanende Rentenunterlagen
  5. Bei Erziehungsrente: Nachweis über Auflösung der Ehe/Partnerschaft

Bei Erwerbsminderungsrente

  1. Auflistung aller einschränkenden Gesundheitsstörungen
  2. Anschrift der behandelnden Ärzte
  3. Aktuelle Arztberichte
  4. Übersicht der ärztlichen Untersuchungen durch öffentliche Stellen
  5. Übersicht der Krankenhaus- und Reha-Aufenthalte
  6. Aufstellung der bisherigen Berufstätigkeiten inkl. jeweiligem Gehalt

Bei Waisenrente

  1. Sterbeurkunde des Elternteils
  2. Geburtsurkunde der Waise
  3. Versichertennummer der Waise
  4. Bei Waisen ab dem 19. Lebensjahr: Ausbildungs- und Tätigkeitsnachweise

Haben Sie bereits Erfahrung mit der Beantragung einer Rente gemacht? Haben Sie Tipps für andere Leser? Diskutieren Sie in unseren Leserkommentaren (weiter unten) mit!

Bildquellen: Zitze & Janina Dierks- Fotolia


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Die Kommentare und Meinungen unserer Leser (Leserbriefe)

  1. Steuerzahler kommentierte am 12. April 2020 at 18:15

    Ich bin auch kinderlos unfreiwillig und habe viele Sozialempfänger gefüttert, also schön sachlich bleiben,

  2. haben sie auch mal daran gedacht, daß es viele paare gibt, die NICHT FREIWILLIG kinderlos sind und daß sie auch diese mit gesindel beschimpfen ? dakann keine partei helfen, daß sollte eigentlich jedem klar sein !

  3. Anonymous kommentierte am 17. Juli 2019 at 9:00

    Die Pension besteht aus den Steuergeldern der nicht verbeamteten Bürger und ist wesentlich zu hoch angesetzt, soviel zur Tatsache…

    • Silvy kommentierte am 14. August 2019 at 12:27

      Auf der Suche nach einem Rentenantrag zum Ausdrucken, bin ich hierüber gestolpert und möchte auch mal nen Kommentar zu unserer Rentenpolitik abgeben.
      Ich habe über 3 Jahrzehnte 3 Kinder allein groß gezogen und nebenbei noch gearbeitet.
      Das bedeutet kein Urlaub, keine Freizeit, keine Erholung und schon gar keinen Respekt.
      Dafür eine gammlige,schimmlige Unterkunft, die mir (bzw.dem Vermieter) gnädigerweise vom Staat bewilligt wird. Ich selbst bekomme nichts,lebe vom Lehrlingsgehalt und vom BaföG meiner Söhne.
      Jetzt bin ich 58 Jahre und hab überlegt Rente zu beantragen… aber was ich hier lese…brrr, das erschreckt mich.
      Ich kann einfach nicht verstehen, wie ein Land mit seinem höchsten Gut, nämlich den Familien,umspringt.

      Es ist doch so, dass nach wie vor gilt, dass unsere Kinder einmal unsere Rente „bezahlen“ sollen und dennoch leben Familien, die meisten jedenfalls, am Rande der Gesellschaft, fernab aller Möglichkeiten die für Kinderlose gilt.

      Da verwundert es nicht, dass kommende Generationen zunächst an Karriere und Stabilität denken, um dann bestenfalls 1-2 Kinder in die Welt zu setzen, was bei weitem nicht ausreicht den Rentenbedarf aller zu decken.
      Und was macht man da?? Man holt sich Kinder „woanders“ her, doch das wird nicht funktionieren.
      Wir sind wie ein Krebsgeschwür, wir zerstören uns von innen selbst

      • Gerd P kommentierte am 7. März 2020 at 13:16

        Ich stimme dir voll zu! was ich am meisten Ungerecht finde ist, daß die die Kinder haben sowenig Rente bekommen und die Kinderlosen Ehen überhaupt was bekommen. Ich habe mit meiner Frau auch 4 Kinder groß gezogen wovon 3 in Arbeit sind, also 3 Kinder die noch für dieses Kinderlose Gesindel mit Rentenbeiträge abführen müssen.Da müßte man was tun, na vielleicht macht die AfD mal was.
        Mit freundlichen Grüßen.

        • Anonymous kommentierte am 14. Mai 2020 at 10:41

          Lieber Gerd P, da du dich als AfD-Sympathisant geoutet hast, verstehe ich sehr gut, dass du kinderlose Menschen als Gesindel bezeichnest. Aber trotzdem würde mich interessieren, warum du glaubst, dass alle Menschen unbedingt Nachwuchs zeugen müssen, was ganz besonders in Zeiten der Überbevölkerung sehr kontraproduktiv ist.

          Bitte argumentiere jetzt aber nicht mit einem Märchenbuch, in dem angeblich jemand gesagt haben soll “…gehet hin und vermehret euch…“

          MfG

          • Frank kommentierte am 19. Juni 2020 at 22:32

            Die Frage kannst du unmöglich ernst meinen…Oder du bist etwas, sagen wir mal, blauäugig und gleichgültig. Der demografische Wandel in Deutschland ist dir offensichtlich nicht bekannt. Dann würde ich aber auch keine unqualifizierten Kommentare schreiben. Und nein, ich unterstütze keine Verurteilung kinderloser Paare und bin auch gegen jegliche rechte Ausrichtung. Mein KLommentar bezieht sich rein auf deine Frage, warum Menschen Nachwuchs zeugen sollten.

          • Peter kommentierte am 19. August 2020 at 19:49

            Also soviel ich weiß nennt sich das Generationen Gesetz Kinder Bezahlen für ihre Eltern oder auch für Kinderlose,da verstehe ich schon den ein oder anderen der da meint das Kinderlose aus welchen Gründen auch immer Bevorteilt werden, haben ja nichts dazu getan das dieses System funktioniert Wie gesagt aus welchen Gründen auch immer kenne aber auch Paare die sich ein gutes Leben ohne Kinder Gegönnt haben dreimal im Jahr in Urlaub usw da bin ich auch der Meinung das da was falsch läuft,aber wie will man das Qualifizieren da es ja auch viele gibt die Krankheitsbedingt nich möglich war Kinder zu bekommen.

        • Angie kommentierte am 27. Mai 2020 at 5:07

          Kinderlose würde ich nicht als Gesindel beschreiben. Gesindel ist für mich wenn Leute nur von Sozialhife leben,am laufenden Band Kinder produzieren und nie gearbeitet haben.

        • Eddy K. kommentierte am 11. Juni 2020 at 10:07

          Zu Ihrer Information, diese Menschen, die Sie als kinderloses Gesindel bezeichnen haben mit ihren Rentenbeiträgen, die sie meist jahrzehntelang in die Rentenkasse gezahlt haben, erstens: den Generationen vor ihnen ebenfalls die Rente gesichert, denn ohne Menschen die arbeiten und Beiträge einzuzahlen sähe es in der Rentenkasse verdammt schlecht aus, zweitens haben diese Menschen sich mit der Zahlung in die Rentenkassen Rentenpunkte erkauft, die den Anspruch auf entsprechende Rente gesichert haben. Oder glauben Sie, dass die Rente ein Geschenk der jüngeren Generation an die Ältere ist? Jede Versicherung funktioniert so, dass man eine gewisse Zeit einzahlen muss, um am Ende etwas ausgezahlt zubekommen. Immer werden aus den Beiträgen derjenigen, die noch einzahlen und deren Versicherung noch nicht auszahlungsreif ist, die Summen an diejenigen ausgezahlt, deren Versicherung auszuzahlen ist. Und damit, dass man Kinder in die Welt setzt, hat man noch nicht mal die eigene Rente gesichert, geschweige denn die Rente der jetzigen Rentner. Diese Kinder müssen erstmal alle in Lohn und Arbeit sein, damit sie Rentenbeiträge zahlen können. Wieviele, von denen die jetzt noch Schüler sind, werden denn überhaupt mal arbeiten und Beiträge zahlen? Wieviele wollen hinterher erst mal jahrelang studieren, um dann hinterher gar nicht zu arbeiten? Und wieviele von denen, die nicht studieren wollen, erlangen nicht mal ihren Schulabschluss? Oder schlagen sich ihr halbes Leben mit Hartz durch oder mit einEuroJobs? Davon sichert keiner von denen irgendjemandem die Rente. Also können Sie sich ihren Hass auf das kinderlose Gesindel schön sparen. Die meisten von denen arbeiten nämlich und sichern momentan Ihren Eltern und Großeltern die Renten.

        • Harald Jeske kommentierte am 21. Juli 2020 at 10:54

          Sorry, wenn ich Deinen „GESINDEL“ ausführungen widersprechen muss. Es ist nicht zu leugnen, dass viele Paare keine Kinder wollen. Diese Tatsache sollte man ebenso akzeptieren, wie das Gegenteil. Wir leben momentan in einer Situation, in der viele Paare sich einfach aufgrund ihres Berufes keine Kinder leisten können. Letztendlich sollte man den Bürgern keine Schuld für diesen Zustand geben. Würde die Bundesregierung nicht unsere Steuergelder mit vollen Händen verschenken, sondern erstmal an die eigene Bevölkerung denken, gäbe es keine Diskussionen, wie sie hier zu erkennen sind. Ein Vorbild sind die Niederländer. Rentenhöhe = Höhe des letzten Lohnes, also 1 : 1

        • Anonymous kommentierte am 10. September 2020 at 11:16

          Bis Ihre Kinder alt genug sind um meine Rente zu finanzieren habe ich diese schon mindestens 20 Jahre lang durchgefüttert, da Sie ja als Eltern mehrerer Kinder keine Steuern (außer Verbrauchssteuern) zahlen und außerdem noch sehr viel Kindergeld erhalten!Das heißt,daß ich erstmal Ihre Kinder finanzieren muß und es später umgekehrt ist.

        • Anonymous kommentierte am 18. September 2020 at 8:54

          Kinderloses Gesindel finde ich sehr hart ausgedrückt! Es gibt viel zu viele Menschen auf der Welt und in diese kaputte Welt möchte ich auch keine Kinder mehr setzen.

        • Anonymous kommentierte am 27. September 2020 at 16:33

          Ich habe zwar keine Kinder aber dafür über 40 Jahre ununterbrochen Rentenversicherung bezahlt. Dafür kann ich auch Rente beantragen. Ist man gezwungen Kinder in diese abscheuliche Welt zu setzen um Rente zu bekommen? Ich hoffe ja wohl nicht. Wenn diese unfähigen Politiker undere Gelder nicht so sinnlos verschleudern würden, dann würden wir hier alle sehr gut leben können. Vielleicht mal darüber nachdenken!!!!!!!!!!

      • Lebebnsfreude kommentierte am 5. Mai 2020 at 20:28

        Ich finde es schon sehr dreist,Menschen ohne Kinder als Gesindel zu bezeichnen. Ich für meine Person hätt statt 5 schweren Bauchoperationen lieber gerne 3 Kinder gehabt. Zusätzlich dann noch die Pflege von 2 schwerbehinderten Menschen über 25 Jahre, die zur damaligen Zeit nicht anerkannt oder berücksichtigt werden.Ich verzichte gerne auf meine Rente, wenn ich die einbezahlten Beträge, auch die vom Arbeitgeber bezahlten, mit 2% Verzinsung ausbezahlt bekomme.Würde ich im Übrigen auch fairer Empfinden, zumal meine Eltern nicht der dt. Rentenkasse zu Last gefallen sind.Im Übrigen, allein Kinder zu bekommen ist noch keine Leistung. Verantwortungsvolles leisten können, erziehen etc. stellt schon höhere Ansprüche. Hier bezweifle ich schon bei vielen Menschen, ob sie das Glück Kinder bekommen zu dürfen richtig wertschätzen und dementspechend mit den Kindern umgehen.Es gibt schon sehr viele Menschen mit Alkohol und sonstigen Problemen, die Kinder sehr gedankenlos in die Welt setzen und deren Kinder von Anfang an unter diesen Verhältnissen/Rabeneltern leiden, weil die Eltern von staatl. Institutionen und Kindergeld ihren Lebensunterhalt bestreiten und ebenso nie in die Rentenversicherung einbezahlt haben. Im Gegenteil,haben sie ihren Lebensunterhalt immer auf Kosten der Steuerzahler bestritten.Mit Ihrem Kommentar zeigen Sie im Übrigen, welch Geistes Kind Sie sind.

      • anonym kommentierte am 3. Juni 2020 at 17:10

        Sorry, aber was erwartet man, wenn man mit 58 in Rente gehen will? Ich habe auch drei Kinder, bin gerade 64 geworden und arbeite noch immer Vollzeit. Die regelarbeitszeit muss erfüllt werden, sonst geibt es Abzüge. Und mit 58 dürfte es, wenn man nicht erwerbsunfähig ist, noch gar keine Rente geben. Vor Vollendung des 63 LJ geht logischerweise gar nichts

    • Roth, Heimo kommentierte am 26. August 2019 at 13:28

      Ich wurde in den 70er Jahren von meinen Freunden, die wesentlich mehr verdienten als ich – wohlgemerkt verbeamtet-, ausgelacht und bedauert. Nun sind es genau die, welche mir meine Pension in Höhe von ca. 2.000 Euro neiden. Mein Spruch ist dann immer: „Ihr hättet ja auch in den Öffentlichen Dienst gehen können.“ Einer meiner Freunde meinte in den frühen 80ern: „bei 2500 DM brutto müsste ich Konkurs anmelden.“
      Lieber Gruß Heimo Roth (Versorgungsempfänger) Übrigens geht es hier um das Alimentationsprinzip, das im Grundgesetz verankert ist

      • Armin Schmidt kommentierte am 30. November 2019 at 5:35

        Diese Ungleichbehandlung von Beamtenpensionen und Renten gehört sofort beendet. Beamte haben keinen einzigen Cent für ihre Altersversorgung einbezahlt. Sie hatten zwar in einigen Fällen weniger Bruttogehalt gegenüber Angestellten/Arbeitern, aber nicht weniger Nettogehalt, denn sie bekamen vom Brutto keine Renten- und Arbeitslosenversicherung abgezogen und standen sich auch bei der Krankenversicherung besser. Warum deren Pensionen doppelt so hoch wie Renten sind ist nicht hinnehmbar. Dazu noch die weitere Ungerechtigkeit, dass wegen eines gegen die Versteuerung seiner Pension klagenden Beamten damals ROT-GRÜN die Besteuerung der Renten eingeführt hat. Diese Ungleichbehandlung war aber korrekt, denn Angestellte/Arbeiter zahlten Beiträge zur Rentenversicherung aus versteuertem Einkommen. Beamte zahlten nicht und deshalb war die Besteuerung deren Pensionen korrekt

        • Anonymous kommentierte am 15. August 2020 at 10:26

          Hallo,
          Und es kommt noch dazu das bei Angestellten/Arbeiter die Lebensarbeitszeit bei der Rente berechnet wird ca! 48%,und nicht wie bei den Beamten die letzte Lohngruppe ( 3 Jahre vorher) und dann ca.72% Pension bessere Krankenversicherung usw.

    • Schmid kommentierte am 16. September 2019 at 10:31

      Man merkt, dass Sie keine Ahnung haben, sonst würden Sie einen solchen Quatsch nicht schreiben.
      Die Dienstherrn der aktiven Beamten ersparen sich den hälftigen Anteil des „Rentenversicherungsbeitrags“ und sollten diese Summe eigentlich zurücklegen für die Auszahlung der späteren Pensionsbezüge – was bis heute allerdings nur teilweise geschieht.
      Bei den Beamten selbst wird ein Einbehlat vorgenommen und in eine spgenannte Versorgungsrücklage eingespeist. Also nicht immer nur
      Vorurteile hegen sondern sich informieren.
      Übrigens: Jedem steht es je nach Qualifikation offen seinen Beruf auszusuchen – auch der des Beamten.

  4. Rüdiger kommentierte am 10. Mai 2019 at 17:00

    Hallo, ich möchte gerne meine Erfahrungen hier mal weitergeben. Zwar hatte ich einen „makellosen“ Rentenverlauf (50 Jahre in einem Unternehmen) aber ich war trotzdem hilflos bei dem Wust von Formularen und Verrentungsmöglichkeiten. Es könnte auch einfacher gehen. Zumal der Staat ja fast alles über uns längst weiß. Ich habe mich dann an eine Beratungsstelle gewandt. Und nachdem ich aus dem Internet erfahren hatte, was alles mitgebracht werden sollte, eine total positive Erfahrung gemacht. Ein freundlicher und kompetenter Mitarbeiter hat in gut 30 Minuten alle meine Daten in das elektronische System eingegeben. Und was dann? Meine Rente kam punktgenau auf das Girokonto. Eine absolut positive Erfahrung. Dieser Mitarbeiter hat sein Geld absolut verdient.

  5. Anonymous kommentierte am 11. Februar 2019 at 15:55

    Mit dem Rentenantrag stellt man gleichzeitig eine neue Mitgliedschaft (ohne dass man davon Kenntnis bekommt) bei der Krankenkasse mit Bindungsfrist von 18 Monaten egal wie lange man schon bei der Kasse versichert war.Eine Frechheit

  6. bobs kommentierte am 5. November 2018 at 13:27

    was ist wenn der Ausbildungsnachweis nicht mehr verfügbar ist? Das Krankenhaus in dem ich gelernt habe gibt es nicht mehr

    • Anonymous kommentierte am 17. April 2020 at 8:03

      Sie haben doch sicher Unterlagen von ihrer Ausbildungszeit (ausbildungsvertrag – lohnabrechnungen – Prüfungsbescheid Jahresmeldungen an die Rentenversicherung usw).

      Auch können Sie bei der IHK – Handwerkskammer usw Anfragen stellen.

    • Ausbildungsnachweis!
      ich hatte das selbe Problem und habe einige Zeit recherchiert und bin auch fündig geworden. Was aber überraschend für mich war, die deutsche Rentenversicherung hatmir nur 30% auf die Rente angerechnet. Ich habe Koch gelernt und schon während meiner Ausbildung grundsätzlich 240 Stunden monatlich gearbeitet, damit nicht genug hinzu kamen 4 Staatsempfänge im Schloss Brühl in der Zeit von 1969-1972 mit zusätzlicher Stunden Beethovenfeste und Karnevalsveranstaltungen und diverse andere Festlichkeiten mit vielen zusätzlichen Arbeitsstunden die in der Rentenversicherung unberücksichtigt bleiben. Empfinde ich total ungerecht somal in der Gastronomie sowieso scheiß Gehälter gezahlt werden.
      Wenn man dann sieht wie ungeniert die Politiker sich die Diäten erhöhen kommt einem die Blinde Wut hoch. Diese nichtsnutzigen Schmarotzer, die in den letzten 20 Jahren nichts für die Bevölkerung positiv getan haben von wegen Abschaffung der kalten Progression, Abschaffung des Solidarbeitrages. Aber Subventionen für die Wirtschaft z.B. Daimler Benz für ein neuen Dieselmotor (in heutiger Zeit lächerlich) aber der Wirtschaftsminister
      gibt dafür Subventionen) Wir haben nur Schwachsinnige in der Regierung bis runter in die Landesregierung.
      Wir aber die Kinder und Verzicht übten, werden von denen, um unsere Renten betrogen.

  7. Anonymus kommentierte am 25. Oktober 2018 at 10:59

    Ich finde es schrecklich, was die RV alles wissen will. Und man muss sich vor Fremden sein komplettes Leben anschauen lassen.

  8. Rentensteuer weg – Nahles soll selber erst mal einzahlen

    • Eri kommentierte am 12. Juni 2018 at 13:45

      Na, das leite ich doch mal an die Frau Nahles weiter – die freut sich sicher 🙂

    • Eri kommentierte am 12. Juni 2018 at 15:04

      Frau Nales ist nur eine Person, zumal sie die ganzen Gesetze nicht alleine verabschieden kann.
      Die Rentensteuer kommt doch nur, da viele Personen nicht in die Rentenversicherung einzahlen, aber durchaus später, wenn sie in Rente gehen daraus bezahlt werden.

      Das da wären u.a.:
      – Beamte
      – Richter
      – Berufssoldaten und Zeitsoldaten
      – Satzungsmäßige Mitglieder geistlicher Genossenschaften
      – Geringfügig selbstständig Tätige
      – Selbstständige und Freiberufler, bei denen keine Pflichtversicherung besteht

      und natürlich Politiker und Großverdiener…

      Seit Jahren ist Rente ein Thema, die Probleme bekannt, aber keiner der Parteien will an das Thema ran.
      Neueste Absurdität: Die Mütterrente! Die wird die Reserven der momentan gut gefüllten Rentenkassen bald aufgesogen haben. Das haben wir aber einem Herrn Seehofer, bzw. der CSU, zu verdanken!

      Das System ist krank und nicht Frau Nahles.

      • holmi kommentierte am 20. September 2018 at 12:14

        Hallo Eri
        Die von ihnen genannten ersten drei Berufsgruppen erhalten keine Rente, sondern eine Pension. Diese wird nicht von der Rentenversicherung bezahlt, sondern aus den Haushalten der Länder oder des Bundes. Somit plündern diese Berufsgruppen nicht die Rentenkasse. Es stimmt, nichts eingezahlt. Aber auch NICHTS ausbezahlt!!!!

        • langsi kommentierte am 13. Februar 2019 at 11:39

          Beamte plündern jedoch den Staat und damit die Allgemeinheit. Abgesehen davon dass die Pensionen wesentlich höher sind als die von gleichgestellten Angestellten.
          Hier ist es längst Zeit Gerechtigkeit zu schaffen.

      • Mariol kommentierte am 30. Dezember 2018 at 14:24

        Neidisch??????,

      • Jürgen kommentierte am 10. November 2019 at 23:13

        jÜRGEN
        Dürfen sie diese Regierung nicht mehr wählen. Die Ausländer aus den verarmten EU Ländern und Flüchtling Clans besserstellen als Menschen die die seit Genarationen hier leben und geholfen haben den Staat aufzubauen
        Danke! Jürgen

  9. Gremmer kommentierte am 10. Januar 2018 at 2:52

    Unsere Rente ist bei den Andersgläubigen, Griechenland, Türkei und Afrika. Denn wenn ein Flüchtling ohne Papiere zu uns kommt (mit Handy und angebissenen Apfel) kommt, dann noch bis 8 zählen kann-schicken wir 8 X das Kindergeld dorthin wo er angeblich herkommt. Den Rest verjubelt unsere sogenannte Regierung!!

    Die Frau Merkel mußte ja ins Vereinigte Emirat mit Ihren Konsorten fliegen-der Scheich gab Ihr nicht mal die Hand! Waren ca. 200000 Liter Sprit, und wir werden wegen der Umwelt abkassiert. Für 1 Brot vom Bäcker 1 Std. Mindestlohn arbeiten. Uns kann man ja zur Schlachtbank führen. Als nächstes kommt Abends noch-Abends Ausgehverbot für Deutsche. Ist denn der Deutsche wirklich so blöd-wacht denn Keiner auf? Habe fertig.

  10. Anonymous kommentierte am 6. Januar 2018 at 1:18

    der Staat spinnt doch, komplizierter geht es ja nicht. Aber das ist sicherlich Absicht. Ist doch herrlich wenn jeder erst mal kaempfen muss und sich noch mal so richtig ins Zeug legen muss um an seine armselige Rente zu kommen die er sich muehsamst im Laufe seines Lebens erarbeitet hat.

  11. Harant josef kommentierte am 11. August 2017 at 9:38

    Bin 61 jahre bekomme kein arbeitslosengeld kein hartz 4

    habe kein einkommen mehr

    möchte frührende mit 10,8 % abzüge beandragen

    habe 35 jahre voll gearbeitet.

    wann gekomme ich meine frührende

  12. papendorf kommentierte am 19. Dezember 2016 at 19:15

    meine Krankenkasse wurde um 140 euro erhöht wirkt sich das auf die Zuzahlung zur rente aus

  13. Magdalene W. kommentierte am 22. September 2016 at 6:23

    Kann ich den Rentenantrag nur bei meiner zuständigen Stelle stellen? Ich kenne die Person nämlich und würde mich ungern so „entblößen“…

  14. Manfred kommentierte am 18. Februar 2016 at 17:30

    Hallo habe mehrere Jahre in verschiedenen Ländern innerhalb der EU gearbeitet. Ich bin froh dass ich mich schon 1 Jahr vorher darum gekümmert habe dass die Formulare rechtzeitig vom Ausland angefordert wurden. Das ganze wurde erst ganz knapp vor dem Rentenbescheid geklärt. Zuständig für die nördliche EU (DK. SW. GB.) ist die Rentenkasse Nord in Lübeck egal wo Sie in Deutschland wohnen.

    Viel Glück Manfred

  15. Schmidt, Herbert kommentierte am 2. September 2015 at 19:23

    Außerdem hab ich noch gefunden: "wenn Sie eine Entgeltersatzleistung (z. B. Krankengeld, Leistungen des Arbeitsamtes oder der Pflegekasse) erhalten, darf die zahlende Stelle eine Vorausbescheinigung für längstens drei Monate ausstellen." und "Wird der Altersrentenantrag früher als 3 ½ Monate im Voraus aufgenommen, führt dies für den Rentenversicherungsträger zu Mehrarbeit und ggf. auch zu einer längeren Bearbeitungsdauer." Mit freundlichen Grüßen, Herbert Schmidt

  16. Schmidt, Herbert kommentierte am 2. September 2015 at 19:23

    Guten Tag, ich hab' auch noch Ergänzungen gefunden: "Der Antrag auf eine Altersrente sollte früh, aber nicht zu früh gestellt werden. Stellen Sie den Antrag auf Altersrente 3 – 3 ½ Monate im voraus." gut zu wissen! Und hier noch zur Beschäftigung etwas, wenn man beschäftigt ist: "… kann Ihr Arbeitgeber den voraussichtlichen Lohn für Ihre künftigen letzten drei Arbeitsmonate im voraus bescheinigen. Dadurch wird eine rechtzeitige Rentenberechnung und ein nahtloser Übergang vom Arbeitsverdienst zur Rente möglich. Den Vordruck für die Vorausbescheinigung erhalten Sie bei der Rentenantragstellung." und dabei ist zu beachten dass "Der Arbeitgeber die Vorausbescheinigung frühestens an dem Tag ausstellen darf, an dem die Lohn- bzw. Gehaltsabrechnung für den viertletzten Arbeitsmonat erfolgt."

  17. Willi Große kommentierte am 14. Mai 2015 at 12:33

    Tach auch,

    Tipp: Mal unter dem Punkt: Bei speziellen Fällen, falls zutreffend:
    Da soll man unter 7 seinen: Bei Altersteilzeit: Alterszeitzeitvertrag
    mitbringen.

    Glück auf

    Willi Große

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