Renteneintrittsalter: Tabelle und Hilfen zur Berechnung des Rentenbeginns

RenteneintrittsalterDie immer schwierigere wirtschaftliche Lage und vor allem die immer länger werdende Lebenserwartung der Menschen stellt für die Rentenkassen ein immenses Problem dar. Um diesem Trend entgegenzuwirken und die Zahlungen der Renten zu minimieren, hat die Bundesregierung vor einigen Jahren beschlossen das Renteneintrittsalter anzuheben. Um einen sanften Übergang zu schaffen, wurde das Renteneintrittsalter schrittweise angehoben, sodass jeder abhängig von seinem eigenen Geburtsjahr genau sein zukünftiges Renteneintrittsalter berechnen kann.

Die Anhebung des Renteneintrittsalters im Detail



Am 1. Januar 2012 gilt das sogenannte Rentenversicherungs-Anpassungsgesetz, welches eine sukzessive Erhöhung des Rentenalters vorschreibt. Von bisher 65 Jahren auf in Zukunft 67 Jahren ab dem Jahr 2029. Dies hat für alle zukünftigen Rentner enorme Auswirkungen, steigt die Beschäftigungsdauer doch deutlich an. Schließlich muss jeder Arbeitnehmer abhängig vom eigenen Jahrgang eine deutliche Verlängerung der Lebensarbeitszeit einkalkulieren. Bis zum Jahr 2023 wird die Lebensarbeitszeit pro Jahr um einen Monat angehoben. In den Jahren zwischen 2024 und 2029 steigt die Arbeitszeit um jeweils 2 Monate pro Jahr.

Dies lässt sich am einfachsten anhand der folgenden Tabelle verdeutlichen:

Geburtsjahr Renteneintrittsalter Jahr des Renteneintritts
1946 65 Jahre 2011
1950 65 Jahre + 4 Monate 2015
1955 65 Jahre + 9 Monate 2020
1958 66 Jahre 2023
1960 66 Jahre + 4 Monate 2025
1961 66 Jahre + 6 Monate 2026
1962 66 Jahre + 8 Monate 2027
1963 66 Jahre + 10 Monate 2028
1964 67 Jahre 2029

Früher in Rente: Nur mit empfindlichen Abschlägen

Selbstverständlich können Sie genau wie bisher früher in Rente gehen. Allerdings sind die Abschläge, welche Sie in Kauf nehmen müssen, nicht ohne. Pro Monat, welchen Sie früher in Rente gehen möchten, wird Ihr Rentenanspruch um 0,3 Prozent gekürzt. Ein Jahr früher den Ruhestand genießen kostet Sie also 3,6 Prozent Ihrer gesamten Rente. Vor allem bei den immer geringer werdenden Rentenzahlungen und der stärkeren Versteuerung der Renten, kann ein solcher Einschnitt bereits deutlich spürbar sein.

Was darf in Zukunft erwartet werden?

Auch wenn die Veränderung durch das Rentenversicherungs-Anpassungsgesetz nun Realität sind, so fürchten bereits viele, dass diese Änderungen nicht genügen werden. Bereits jetzt wird von einigen Politikern von einer Anhebung des Rententeintrittsalters auf 70 Jahre gesprochen. Gründe dafür sind unter anderem:

  • Die geringe Geburtenraten in Deutschland
  • Die immer weiter ansteigende Lebenserwartung
  • Die höhere Zahl von Menschen mit nur niedrigem Einkommen

All diese Faktoren wirken sich auf die Stabilität der Rentenkassen aus und müssen im schlimmsten Fall durch eine Anpassung der Lebensarbeitszeit aufgefangen werden. Da die Politik kein anderes Mittel findet, um die Rentenkassen zu entlasten und somit eine längere Zahlung der Rentenbeiträge garantieren zu können, wird es über kurz oder lang auf eine weitere Verlängerung hinauslaufen.

Renteneintritt mit 60 Jahren: Das war einmal

Wehmütig denken viele berufstätige Frauen an die Zeiten zurück, als mit nur 60 Jahren bei Frauen das Renteneintrittsalter erreicht war. Heute gibt es keinen Unterschied mehr für Frauen und Männer, alle Versicherten, die ab dem Jahre 1964 geboren sind, erreichen das gesetzliche Renteneintrittsalter erst mit Vollendung des 67. Lebensjahres. Für die Jahrgänge zwischen 1952 und 1964 erfolgt die schrittweise Anhebung vom 65. aufs 67. Lebensjahr. Dabei werden für jeden Jahrgang vor 1964 zwei Monate von dem Renteneintritt abgezogen. Zum Glück gab es wenigsten eine kleine Rentenreform, die seit dem 1. Januar 2014 allen Arbeitnehmern den Renteneintritt mit 63 Jahren ermöglicht, die 45 Jahre Beitragszahlung vorweisen können.

Noch früher in Rente?

Die bislang erwähnten Regeln für den Renteneintritt beziehen sich alle auf die abschlagsfreie Rente. Und zwar nach dem aktuellen Satz zur Rentenberechnung. Tatsächlich ist es beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen möglich, sogar schon mit 60 Jahren in Rente zu gehen. Dann sind allerdings meist Abschläge von der Rente hinzunehmen.

Früherer Renteneintritt für Schwerbehinderte



Eine Ausnahme besteht für Personen mit einer anerkannten Schwerbehinderung (Behindertengrad von mindestens 50 Prozent). Sie können bereits mit dem Erreichen des 63. Lebensjahres in Rente gehen. Dafür ist jedoch eine Beitragszahlung über mindestens 35 Jahre unabdingbare Voraussetzungen. Schwerbehinderte haben darüber hinaus das Recht, vorzeitig mit Abschlägen mit Erreichen des 60. Lebensjahres in Rente zu gehen.

Früherer Renteneintritt für Arbeitslose und nach Altersteilzeit

Einige Rentner erhalten auch ihre gesetzliche Rente nach Arbeitslosigkeit und nach Altersteilzeit. Allerdings sind die Voraussetzungen dafür sehr eng. Der Renteneintritt ist frühestens mit 63 Jahren möglich und setzt Folgendes voraus:

  • Versicherter muss vor 1952 geboren sein
  • Eine Versicherungszeit von mindestens 15 Jahren muss nachgewiesen werden
  • Der Versicherte muss bei Renteneintritt arbeitslos sein und gleichzeitig nach Erreichen des 58.
    Lebensjahres und sechs Monaten mindestens 52 Wochen arbeitslos gewesen sein
  • Alternativ wird die vorzeitige Rente mit 63 auch gewährt, wenn der Versicherte zuvor mindestens 24 Monate in Teilzeit entsprechend dem Altersteilzeitgesetz gearbeitet hat

Für alle anderen nur mit erheblichen Abschlägen: Die Rente ab 63 Jahren

Wer nicht zu diesen Gruppen gehört, kann frühestens mit 63 Jahren eine gesetzliche Rente beziehen und muss dann allerdings große Abschläge hinnehmen. Sie liegen bei 0,3 Prozent für jeden Monat, um den der Eintritt in die gesetzliche Rente vorgezogen wird.

Konkret bedeutet dies, dass ein Versicherter, der mit 64 statt mit 67 Jahren in den Ruhestand geht, einen Abzug von 10,8 Prozent (36 Monate multipliziert mit 0,3 Prozent) hinnehmen muss.

Mit 60 Jahren oder früher in den Ruhestand: Lücke bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter muss überbrückt werden



Der Großteil der Versicherten kann heute nicht mit bereits 60 Jahren eine Altersrente beziehen. Wer dennoch mit 60 Jahren aufhören möchte, zu arbeiten, muss einen Zeitraum von drei Jahren selbst finanzieren. Dabei gilt, wie bei der gesetzlichen Rente auch, dass nach Möglichkeit monatliche Einkünfte zwischen 60 und 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens zur Verfügung stehen sollten. Nur auf diese Weise ist es möglich, in etwa den gewohnten Lebensstandard aufrecht zu halten.

Für die meisten Durchschnittsverdiener ist das Ansparen eines dafür ausreichenden Kapitals sehr schwierig. Dies gilt umso mehr, als der Zinseszinseffekt aufgrund des gegenwärtig historisch niedrigen Zinsniveaus, kaum zum Tragen kommt. Aus diesen Gründen kommt ein sehr früher Renteneintritt nur für Personen mit einem erheblichen Vermögen, zum Beispiel aus einer Erbschaft, oder für Ehegatten, die durch ihren Ehepartner versorgt sind, in Frage.

Und wie ist Ihre Meinung zum aktuellen Renteneintrittsalter? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Diskutieren Sie in unseren Leserkommentaren (weiter unten) mit!

Bildmaterial: JiSign – Fotolia


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Die Kommentare und Meinungen unserer Leser (Leserbriefe)

  1. Anonymous kommentierte am February 22, 2017 at 2:15 pm

    Das Renteneintrittsalter sollte sich ab einem Lebensalter von 60 Jahren an der Beitragszahlung orientieren. Geht jemand z.B. mit 62 in Rente hat er halt 36 Monate weniger eingezahlt als wenn er mit 65 in Rente geht. Eine zusätzliche Kürzung von 0,3% ist die große Sauerei. Man hat z.B. 45 Jahre geschuftet und bezahlt, und nur weil man mit 62 in Rente gehen will hat man auch noch Abzüge. Die kleine Rente wird dann noch kleiner und man hat einige Jahre quasi umsonst in die Rentenkasse einbezahlt.

  2. Rasputin kommentierte am February 8, 2017 at 5:42 pm

    Wir brauchen Politiker wie wenn es meine Mutter wäre was macht ein Tier wenn seine nachkommen bedroht werden oder was weggenommen wird, aufwachen Bitte Bitte aufwachen und nicht sagen uns Gehts ja noch gut.

    merke der trog bleibt nur die Schweine wechseln. sollten sie eine Partei wählen die für uns wäre würde sie bestimmt
    verboten.

  3. Alfred Neumann kommentierte am January 25, 2017 at 5:53 am

    Aber eine satte Pension

  4. Anonymous kommentierte am January 22, 2017 at 3:18 pm

    Hallo Ihr Gleichgesinnten!
    Ich frage mich schon lange, warum es eigentlich ein Grundgesetz gibt, wenn es ständig umgangen wird.
    Von Gleichberechtigung merkt man schon lange nichts mehr, es werden die Steuern mehrfach erhöht, die Renten immer weiter nach unten gerichtet so das man nicht mehr alle kosten auffangen kann, da die Lebenserhaltungskosten ständig steigen, somit bringt eine Rentenerhöhung schon gar nichts.

    Die Politiker haben schon lange den Überblick verloren, und suchen nur noch nachmehr Steuerlücken um uns den Euro aus den Beutel zu stehlen, es darf ja nichts für uns übrig bleiben.

    Irgendwann bekommen wir vor Rentenantritt noch eine Tablette um ja keine Rente zu erhalten.

    45 Jahre ist wirklich genug um, wenigsten noch ein paar Jahre etwas vom gestressten
    Leben zu haben. Die sich an Gesetze halten sind sowieso die Dummen.

    Hoffnung u. grüße b.G.

  5. Wunschdenken kommentierte am January 4, 2017 at 9:22 am

    Man kann nicht alles haben…..

    Einfach die PV Anlage abmelden und nur noch Eigenverbrauch machen und sich Nachtspeicheröfen zulegen zum Verheizen. Spart auch Geld.

    Besser die volle Rente und doch einen Vorteil der PV.

    Oder die PV Anlage verkaufen, vermieten, verpachten etc.

    • Bravo kommentierte am February 16, 2017 at 1:56 pm

      ab 01.07.2017 gilt die Regelung: 40% des über 450.-€ liegenden Betrages werden auf die Rente angerechnet. keine Kürzung mehr um 1/3. Unklar ist, ob diese 40% Regelung bereits rückwirkend ab 01.01.17 gilt.

  6. Anonymous kommentierte am December 30, 2016 at 4:01 pm

    Die sollen mal die Beamten mit zur Kasse bitten, dann sehe die Sache anders aus

  7. Anonymous kommentierte am December 15, 2016 at 10:38 am

    Ich bin Jahrgang 1952 und arbeite seit 1966 ohne Unterbrechung, habe 2 Kinder großgezogen und könnte eigentlich mit 63 Jahren ohne Abzüge in Rente gehen.
    Leider habe ich eine Photovoltaikanlage
    die mehr als 450,00 € im Monat bringt.
    Dies wird als Hinzuverdienst angerechnet und somit die Rente um ein drittel gekürzt.
    Ich arbeite immer noch zwischenzeitlich habe ich 50 Jahre Arbeit voll.

    Ist dies gerecht ???

  8. Anonymous kommentierte am December 15, 2016 at 8:11 am

    In den letzten Jahren steigt kontinuierlich die Zahl der Erkrankungen vor 60 Jahren,z.B. Krebs. Viele Menschen erleben die Rente garnicht mehr weil Sie vorher sterben.
    Gibt es noch ein Leben außer Arbeit- doch nur für unsere faulen, fetten und dummen Politiker, die sich nur selbst die Taschen vollmachen. Der kleine Bürger muss arbeiten bis er umfällt.

  9. Wolfgang kommentierte am November 25, 2016 at 7:10 pm

    Apropos Renten…, nach 29 Jahren kommt die Politik darauf, die Ost-Renten langsam an die West-Renten anzupassen, dabei sollen allerdings noch geschlagene 7 Jahre vergehen, bis es zur Anpassung gekommen sein wird. Also in 36 Jahren nach der Wiedervereinigung ist es endlich soweit. Der damals 29 Jahre junger Mensch kann nun sagen, zu meinem 65. habe ich das Recht, bei gleicher Arbeit, die gleiche Rente eines Westrentners zu erhalten, wenn der geringere Ostlohn nicht noch sein würde, den der Mann 37 Jahre lang bekam…
    Ein Entgeltpunkt für Westrentner 28,06 €
    Ein Entgeltpunkt für Osttrentner 24,92 € (Stand 2012)
    Entsprechen ~ 12,87% Unterschied
    Wenn zur Wiedervereinigung die Ostrenten im Durchschnitt um 0,4% mehr steigen würden wie im Westen, dann gäbe es heute diesbezüglich keine Spannungen mehr.
    Die Spannungen steigen, wenn 7 Jahre lang, (ab 2018 – 2025) die Ostrenten jährlich knapp 2% höher ausfallen wie im Westen.
    Politisches Denken ist wohl keinen deutsche Tugend mehr!

  10. DetlefDetlef Schwantz kommentierte am November 22, 2016 at 1:21 am

    Hallo!Wer’s noch nicht gemerkt hat

    Bei unseren Politikern sind wir nichts wert wir zahlen nur Steuern und haben den mund zu halten.Selber schuld wenn Sie Kinder Lieben.Politiker Pack.

  11. Detlef Schwantz kommentierte am November 22, 2016 at 1:15 am

    Hallo ich heiße Detlef!
    Bin 59 Jahre und möchte nach43 Jahren Arbeit mit 63 Jahren in Rente.Laut meinen
    Politiker,den Deutschen Halbgötter
    stehen mir ca.900 Euro
    zu,Toll!!!!Landtagsabgeordnete bekommen schon nach 4 Jahren mehr als das 3fache.
    Ohne jemals eine Leistung erbracht zu haben.Wann werden unsere Politiker endlich zur Rechenschaft gezogen
    und nur nach Leistung bezahlt!Mann behandelt
    den Deutschen wie Dreck. LG Detlef

    • Anonymous kommentierte am January 25, 2017 at 5:53 am

      Hallo Detlef, sorry, wenn ich so offen bin, aber bei ca.900€ Rente hast du wohl etwas falsch gemacht. Ich war auch nur Hauptschüler und habe eine Ausbildung zum Facharbeiter gemacht. Durch mein berufliches Interesse habe ich selbst ohne Zusatzqualifikationen meinen Weg gemacht und arbeite ohne größere Unterbrechung seit meinem 15. Lebensjahr. Laut meinem letzten Bescheid werde ich ohne Rentenanpassung ca.2400€ Rente beziehen und zusätzlich 450€ durch private Vorsoge. Sicherlich hast du bzgl. der Politiker recht, aber ganz ehrlich, es sind Minderheiten, die verschwindend gering sind. Viel schlimmer ist, daß Gelder für die Sanierung europäischer Länder (z.B.Griechenland) verwendet werden und wir darunter zu leiden haben. Ich bin sicherlich nicht ausländerfeindlich, aber wenn ich höre, wie das Rentenalter in Griechenland war, dann frag ich mich ob es gerecht ist wenn Milliarden dort hin fließen .

  12. Paul kommentierte am November 7, 2016 at 7:41 pm

    Hallo,
    ich bin Jahrgang Ende 1963 mein reguläres Renteneintrittsalter ist also mit 64Jahren und 10 Monaten.
    Ich habe mit einem Alter von 14jahren 1978 eine Ausbildung zum Facharbeiter begonnen und seit dem keinen einzigen Fehlmonat bei meiner Rentenbeitagszahlung gehabt.
    Ich kann frühestens mit 63 und dann nur mit Abschlägen in Rente gehen – wenn ich nicht arbeitslos werde oder mich selbst arbeitslos mache. Dann sind es 48 Arbeitsjahre am Stück.
    Möchte ich eine Abschlagsfreie Rente muß ich 50 Jahre arbeiten.
    Auch hier scheint mir eine Ungerechtigkeit im System zu liegen.

    • Anonymous kommentierte am January 24, 2017 at 2:58 pm

      Hallo Paul,
      laut Tabelle oben auf dieser Seite ist Ihr Renteneintrittsalter wenn Sie Jahrgang Ende 1963 sind, erst mit 66 Jahren und 10 Monaten. Nicht mit 64 Jahren und 10 Monate.

  13. Jack Steam kommentierte am October 26, 2016 at 1:06 pm

    36 Monate früher in Rente, das sind schon gewaltige Abschläge. 10,8% muss man sich leisten können. Da hilft oft auch kein Abwägen zwischen “kann ich noch, halte ich es noch aus” und “weniger Rente”. Ich werde voraussichtlich bis zum Alter von 63 Jahren eine Rente von 1660 EUR über die GRV “angespart” haben. Das macht dann 1480 EUR nach Abschlägen. Davon gehen dann noch GKV usw. ab. Was dann bleibt ist ein Niveau, dass gerade noch so über der von den Politikern so gerne propagierten Grundrente liegt. Und das nach 40 Jahren Schufterei. Soziale Gerechtigkeit sieht anders aus!

  14. Hallo. Ich habe 4 Kinder gross gezogen und alle in einem gutbezahlten Job. Jetzt bin ich 61 und seit der Wende arbeite ich als ungelernte Arbeitskraft. 1973 einen Facharbeiter in Maschinenbau. Werde nicht mehr gebraucht. Toll. Und nun soll ich auch noch länger arbeiten. Wer stellt schon eine 61- jährige ein. Das soll mir mal jemandvon der Regierung erklären.

  15. Grille Helga kommentierte am October 21, 2016 at 4:59 pm

    Wir haben so viele junge Menschen die Arbeitslos sind, jedes Jahr stehen fertig ausgebildete junge Leute für den Arbeitsmarkt zu Verfügung…die Menschen sind hoch motiviert..Arbeiten auf Probe, bemühen sich wirklich und werden auch gebraucht.Mit der Integration umso besser.Die Politik ist aber nicht in der Lage (weil dies nicht gewollt wird )die alten Menschen die nicht mehr Können ohne Abzüge in Rente zu schicken. Alt ist man schon mit 60.Das erfahre ich jetzt,,,habe schmerzen täglich halte mich mit Schmerzmittel fit,die Ausdauer den Arbeitstag zu bewältigen fällt mir sehr schwer..die Arbeit macht so keinen Spass mehr.Ich kann auch erst mit 63 Jahren gehen und miss dann auch noch Kürzungen hinnehmen..ein Skandal ist das…..und die Flex Rente was ist das denn für ein Blödsinn?????? .

  16. Anonymous kommentierte am September 30, 2016 at 3:29 am

    Jede Frau und Mutter welche gearbeitet hat, Kinder erzogen hat und die Doppelbelastung über Jahre ausgehalten hat, hat die Rente mit 60 Jahren verdient.
    Wie abartig und beschämend sind jetzt die Äußerungen zum Arbeiten bis 67 und 70 Jahren. Habt ihr alle vergessen, das jeder kleine Arbeitnehmer und jede Arbeitnehmerin über viele Jahre erst die Voraussetzungen für das heutige sichere Leben erwirtschaftet hat?
    Ein wenig mehr Respekt und Achtung der älteren Generation gegenüber wäre wirklich angebracht. Aber keine Angst, es holt jeden ein und dann ist das Gejammer groß..,

  17. Magdalene W. kommentierte am September 22, 2016 at 6:26 am

    Das ist ja alles schön und gut, aber wie soll ich denn bitte 45 Jahre Beitragszahlung vorweisen? Ich war jahrelang für die Kindeserziehung zuständig. Außerdem hat nicht jeder schon mit 18. gearbeitet, auch vor 40 Jahren nicht. Liebe Politiker, hier erwarte ich mehr Gerechtigkeit.

    • Gast1234 kommentierte am September 23, 2016 at 12:58 pm

      Ich habe auch zwei Kinder und trotzdem immer gearbeitet,ohne dass Omas zur Verfügung gestanden haben. Es ist möglich gewesen, hat aber viel Lebensqualität gekostet, z. B. 6 Jahre übermüdet wie ein Zombie herumzulaufen, von Chefs und Kollegen gemobbt zu werden (Rabenmuttervorwurf der Kollegen, dem Chef passte das pünktliche Feierabend machen nicht) Ich habe durchgehalten, warum weiß ich nicht.

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