Rentenpläne der neuen GroKo: Diese Änderungen sind wahrscheinlich

Groko RentenpläneDer Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD steht: Auf gut zwei Seiten offenbart die neue GroKo ihre Rentenpläne – und stößt damit nicht nur auf Zustimmung. Unter anderem aus der Wirtschaft kommen kritische Stimmen, die auf die hohen Kosten der Rentenversprechen hinweisen. Allerdings sind tatsächlich einige Antworten auf Probleme angedacht, auf die viele Experten schon jahrelang hinweisen. Unsere Redaktion fasst die Vereinbarungen zusammen, arbeitet heraus, welche Rentenpläne die neue GroKo konkret hat, und erklärt, warum sich bereits erste Kritik regt.

Sicherung des Rentenniveaus von 48 Prozent geplant

Die neue Große Koalition hat sich im kürzlich beschlossenen Koalitionsvertrag [1] einen „wirksamen Schutz vor Altersarmut“ und die „Anerkennung von Lebensleistungen“ zum Ziel gesetzt. Als konkrete Maßnahme ist geplant, das heutige Rentenniveau von 48 Prozent bis zum Jahr 2025 zu sichern. Bei Bedarf sollen Steuermittel sicherstellen, dass der Beitragssatz die 20-Prozentmarke nicht überschreitet. Für die Sicherung des Rentenniveaus soll eine nicht näher ausgeführte Änderung der Rentenformel sorgen.

Groko Rente

Die Gründung einer Rentenkommission wurde schon in den Jamaika-Koalitionsgesprächen in Aussicht gestellt. Eine ähnlich zusammengesetzte Kommission hatte bereits die Agenda 2010 und Hartz IV initiert.

Da der Zeitraum bis 2025 überschaubar ist, stellt sich jedoch die Frage, wie es danach weitergehen soll. Zu erwarten wäre eine Erhöhung der Beitragssätze, was jüngere Menschen noch mehr als bisher belasten würde. Um dem entgegenzuwirken, stellt der Koalitionsvertrag die Gründung einer „Rentenkommission“ in Aussicht, die die „nachhaltige Sicherung und Fortentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung und der beiden weiteren Rentensäulen ab dem Jahr 2025“ zum Ziel hat. Diese Kommission soll sich aus Vertretern aus Politik, Wissenschaft und der „Sozialpartner“ zusammensetzen.

Grundrente für Geringverdiener

Zunehmend wird es selbst für Rentner schwer, im Alter über die Runden zu kommen, die jahrzehntelang gearbeitet und Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt haben. Arbeit scheint demnach nicht mehr zwangsläufig vor Armut zu schützen. Diesem sozialpolitischen Missstand soll die Grundrente der GroKo entgegenwirken:

Geringverdiener mit mindestens 35 Beitragsjahren (einschließlich Zeiten der Kindererziehung und Pflegezeiten) sollen mit der Grundrente entlastet werden. Voraussetzung soll eine Bedürftigkeitsprüfung sein, die in Zusammenarbeit mit den Grundsicherungsämtern durchgeführt wird. Erfreulich für alle Besitzer von Wohneigentum ist, dass bei der Bedürftigkeitsprüfung eine selbst bewohnte Immobilie nicht berücksichtigt werden soll. Was die Passagen zur Grundrente hingegen offenlassen, ist die Finanzierungsfrage.

Bessere Absicherung bei krankheitsbedingter Frührente

Rente Groko

Insbesondere die Anzahl der durch psychische Erkrankungen verursachten Fälle von Berufsunfähigkeit steigt seit Jahren. Die neue Bundesregierung will nun darauf reagieren.

Wer vor dem regulären Renteneintrittsalter krankheitsbedingt aus seinem Beruf ausscheiden muss, soll künftig besser abgesichert sein. Dafür will die GroKo die „Anhebung der Zurechnungszeiten“ beschleunigen: Konkret soll die Zurechnungszeit vom bisher vorgesehenen Alter von 62 Jahren auf 65 Jahre und acht Monate angehoben werden. Die Rente wird demnach so berechnet, als hätte man bis zum 65. Lebensjahr seinen bis zum Krankheitsfall bezogenen Lohn weiterhin erhalten.

Festhalten am Drei-Säulen-Modell und Anreize für freiwilliges längeres Arbeiten

Die Rentenpläne der neuen GroKo sehen zudem vor, am bisherigen Drei-Säulen-Modell aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge festzuhalten. Allerdings soll die private Altersvorsorge weiterentwickelt und gerechter gestaltet werden. Unter Aufsicht des Bundes soll zudem eine säulenübergreifende Renteninformation entstehen. So soll Handlungsbedarf im Einzelfall schneller erkannt werden.

Damit zusammen hängt das Vorhaben der GroKo, weitere Anreize für freiwilliges längeres Arbeiten zu schaffen. So soll die im Jahr 2016 beschlossene Flexi-Rente, die den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand flexibler gestalten soll, weiter gestärkt werden. Konkrete Maßnahmen werden im Koalitionsvertrag allerdings auch diesbezüglich nicht genannt.

Altersvorsorgepflicht für alle Selbstständigen

Rentenpläne Groko

Auf Selbstständige und Unternehmer kommt demnächst wohl eine Pflicht-Rentenversicherung zu. Allerdings ist von einer „Ausstiegsoption“ und „Gründerfreundlichkeit“ die Rede.

Um Selbstständigen eine bessere soziale Absicherung bieten zu können, soll eine „gründerfreundlich ausgestaltete Altersvorsorgepflicht“ eingeführt werden. Das Modell soll insolvenz- und pfändungssicher sein. Eine „Opt-out-Lösung“ soll den Wechsel aus der gesetzlichen Rentenversicherung in vergleichbare Modelle ermöglichen. Renten- und Krankversicherungsbeiträge sollen zudem „gründerfreundlich“ gestaltet werden.

Mütterrente auch für das dritte Erziehungsjahr

Seit dem 1. Juli 2014 können sich Mütter und Väter für Geburten vor 1992 ein weiteres Jahr (insgesamt zwei Jahre) Kindererziehungszeit bei der Rentenversicherung anrechnen lassen. Die Rentenpläne der neuen GroKo sehen jetzt eine Mütterrente 2 vor, die die bisherigen zwei Jahre um ein weiteres auf insgesamt drei erhöht. Pauschal soll es damit für Mütter und Väter von drei vor 1992 geborenen Kindern auch entsprechend drei Entgeltpunkte geben.

Fazit: Die Finanzierungsfrage drängt sich auf

Die Rentenpläne der neuen GroKo klingen stellenweise zu schön, um wahr zu sein. Kritiker zweifeln schon jetzt die Bezahlbarkeit der zahlreichen geplanten „Rentengeschenke“ an. Fraglich ist, ob sich die Maßnahmen in Anbetracht eines sich verschärfenden demografischen Wandels tatsächlich ohne zusätzliche Belastung der jüngeren Beitragszahler umsetzen lassen.

Die sich verändernde Altersstruktur in der Bundesrepublik entnehmen Sie folgender Grafik:

Das Handelsblatt berichtet [2] unter Berufung auf ein im Auftrag der (stark arbeitgeberorientierten und neoliberal ausgerichteten) Initiative Neue Soziale Marktforschung (INSM) erstellten Gutachten der Prognos AG, dass allein die Sicherung des Rentenniveaus bis 2025 über 38 Milliarden Euro kosten wird – Kosten, die sich dem Artikel zufolge nur schultern lassen, wenn die Beiträge ab 2021 stärker steigen. Das Gutachten berücksichtigt dabei noch nicht einmal die weiteren Rentenpläne der neuen GroKo – beispielsweise den Ausbau der Mütterrente.

Dass man medial nun mit nicht zu bewältigenden Kosten droht, ist bekannte Rhetorik der Sozialstaatsgegner. Nichtsdestotrotz bleibt fraglich, ob Steuerfinanzierung die Lösung für das deutsche Rentensystem darstellt. Was glauben Sie? Wird die GroKo ihre selbstgesteckten Ziele einhalten? Diskutieren Sie gerne in unseren Leserkommentaren!

Quellenverzeichnis:


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Die Kommentare und Meinungen unserer Leser (Leserbriefe)

  1. Jan Kempken kommentierte am 16. Juli 2018 at 9:01

    Liebe Kommentatoren,

    ich möchte Sie dringlichst darauf hinweisen, dass eine Abkehr vom Leistungsprinzip den Untergang dieser Gesellschaft besiegelt. Sollten selbst Fleiß und gute Arbeit nicht mehr reichen, um ein gutes Leben zu führen, dann werde sich „Ihr Deutschland in dem Sie so gerne leben“ mit Menschen teilen müssen, die nicht zu den Leistungsträgern dieser Gesellschaft zählen. Weiterhin berücksichtigen Sie bitte die Morallosigkeit, mit der Sie das Thema Altersarmut missbrauchen, um sich mit der Gießkanne zu bereichern – obwohl es fern jeder Realität ist und vor allem denen, die arm sind nicht hilft.
    Allgemein wissen alle Menschen, die jetzt oder in den kommenden Jahren in Rente gehen, seit Jahrzehnten was Sie erwartet, auch ist der demographische Wandel nicht notgedrungen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, vor allem dann nicht, wenn diejenigen, die diesen nicht verursachen schlechter gestellt sind.
    Nur eine Stärkung derer, die diese Gesellschaft tragen wird unsere Sozialsysteme nachhaltig stärken, blinde Umverteilung auf Basis von Deskreminierung wird dazu führen, dass wir/ ich Ihnen (den Kommentaren zufolge hauptsächlich Kommentatoren 50+) die Solidarität aufkündigen. Lasst uns für ein Deutschland der Bildung, des Leistungsprinzips und der natürlichen Einheiten (GG) kämpfen und dieses gestalten und es wird allen auch in Zukunft gut gehen.
    Zum Schluss, bitte vergessen Sie nicht, das die heutige Generation 50+ eine Generation ist, der es allg. gut geht, besser als ihren Eltern und sehr wahrscheinlich besser als den folgenden Generation (meine Kinder und ich).
    Hochachtungsvoll
    Jan (U40)

  2. Dietrich Eckelmann kommentierte am 14. Juni 2018 at 6:06

    Wir leben nun mal im Kapitalismus.

    Da darf man sich prinzipiell nicht wundern.

    Der Teufel macht immer…….

  3. Anonymous kommentierte am 13. Mai 2018 at 18:32

    für alles ist immer wenn benötigt auf einmal Geld da. Bankenrettung, Griechenlandrettung, 1 Mil. Flüchtlinge. Aber wenn es um eine vernünftige Rente geht von der jeder der brav sein ganzes Arbeitsleben in die Rentenkasse eingezahlt hat Leben kann hört mann nur viel zu teuer und kein Geld da. Das kotzt mich mittlerweile so an.Aber irgendwann wird die Masse der Rentner (geburtsstarke Jahrgänge) so stark sein das keine Regierung es sich erlauben kann die Rentensituation nicht zu berücksichtigen.Deshalb an alle bereis Rentner und in den nächsten Jahren werdende Rentner– lasst euch von der Regierung nicht weiter verarschen . Spätestens bei der Bundestagswahl wird jede Regierung einsehen müsse, das die Belange der Rentner ernst genommen werden müssen, denn die Masse der Rentner wird in Zukunft ein immer weiter steigender und % Anteil bei einer Wahl werden.

  4. Anonymous kommentierte am 3. April 2018 at 9:39

    Grundsätzlich hat jeder Bürger der seine Steuern und Sozialabgaben bezahlt ein Recht auf ausreichende Rente. Wer nichts euinbezahlt hat kann bestenfalls mit Nahrung versorgt werden, aber niemals mit Geld dass Bürger über den Generationenvertrag einbezahlt haben. Tut mir leid aber unser Geld ist nicht für Personen aus anderen Ländern die des Wohlstands nach Deutschland kommen.

  5. Lisa kommentierte am 21. März 2018 at 19:04

    Wann entschließen wir uns endlich zum Protest? Wieso werden hier keine Demos organisiert um endlich gegen diese vielen Missstände zu protestieren? Wie schlimm soll es denn noch werden?
    Für Hinweise zu Protestveranstaltungen bzw. Sammelschreiben, Petitionen an die Regierung bedanke ich mich im Voraus!

    Wenn 1000 auf die Straße gehen, dann kommt sicher etwas in Bewegung!

    • Theresa kommentierte am 21. Mai 2018 at 8:13

      Ob ein Protest helfen würde ? Auch ich bin die Ignoranz der Politiker leid und würde gerne lauthals protestieren gegen die Ungerechtigkeit ! Habe selber 3 Kinder ordentlich und mit Liebe allein groß gezogen unter wirklich schwierigen finanziellen Bedingungen!
      Als Dank mußte ich später dann Grundsicherung beantragen !
      Hätte ja auch, statt den Kindern ein sicheres, schönes zuhause zugeben
      noch mehr arbeiten gehen können wie es so viele andere machen !
      Schlüssel umhängen, mittags Geld für Pommes hinlegen und nach meiner Arbeit abends zu müde zu sein um die Schulgeschichten, Nöte und evtl. unschöne Alltagsbegebenheiten anzuhören.

      Nein – dafür waren mir meine Kinder zu schade – gedankt wird es vom Staat aber nicht. Zumindest nicht denjenigen, die sich mühsam durchschlagen müssen.

      Natürlich ist derjenige, der erbt, nicht
      für die Miete auch noch arbeiten muß und die Kosten für eine Nanny absetzen kann besser dran! Aber deren Kinder vermissen oft eines : Mit Liebe großgezogen zu werden – dafür waren und sind mir meine Kinder zu schade !! Wenigstens eine lebenserhaltende Mindestrente wäre schön damit man sich nicht dauernd ausgeschlossen fühlt weil man kein Geld zur Verfügung hat !
      Es ist kein Neid, es ist eher Verzweiflung die mich dieses alles schreiben läßt!!

      Auch hier wäre ein:
      Wir schaffen das sehr sehr schön !!

      Aber die Politiker kennen so ein Gefühl
      der Ohnmacht garnicht.
      Oder verzweifelt ein Politiker jemals daran wie die Strom-, Wasserrechnung oder Miete gezahlt werden soll ?

    • Paulinxhen kommentierte am 13. Juli 2018 at 12:48

      Der Skandal besteht darin, dass ein vergleichbares Land Österreich seinen Rentnern durchschnittlich 800€ mehr Rente zahlt und 45% der deutschen Rentner nicht einmal 800€ Rente erhalten.
      Die Renten wurden 1992 um 33,33% aufgrund der Einbeziehung der Ostdeutschen gekürzt. Dies hätte aus Steuermitteln finanziert werden müssen. Denn es war eine Gesellschaftspolitische Aufgabe die Renten für Ostdeutsche zu finanzieren.
      Die Bestrebungen Altersbezüge Kapitalgedeckt zu organisieren liegt nur im Interesse der Finsnzdienstleister!
      Daher wird die gesetzliche Rente gezielt zerstört.

      Alle Bundestagsabgeordneten in die gesetzliche Rentenversicherung und diese wird erheblich verbessert!

  6. Kanada kommentierte am 18. März 2018 at 20:58

    eine Frau Professor Doktor Karola Wille-Intendantin der ARD hat vor einiger Zeit schon einmal Ihre Schweine-Pensionsansprüche von über 17.000,- Euro geltend gemacht. Da hatte ich gleich zum MDR geschrieben.

    Antwort: Das wäre die Höchstpension die Fr. ……. erhalten würde. Sie ist aber noch jung und wird uns lange erhalten bleiben.

    Tja, man hätte nicht arbeiten gehen sollen sondern im Propagandaministerium beschäftigt sein müssen.

    ARD+ZDF=Rentenanstalt mit angeschlossenen Propagandaministerium

    MfG

  7. norby kommentierte am 18. März 2018 at 16:51

    norbi ist für einen klaren rentenindex
    für alle personen in zukunft…..
    1. alle sollen mit 60 jahren ohne abzug in rente gehen können. netto 1500 euro pro mann/frau.
    2. jeder soll im monat 1700 euro pro person
    verheiratete 3400 euro + weitere person Steuefrei netto haben.
    als rentner alle sozialabgaben befreit sein.
    Dafür zahlen alle solidarisch in der Rentenversicherung ohne ausnahme ein. zb. hohe beamte, auch politiker und abgeordnete.eben Ärzte, Unternehmer, freiberufler eben alle.
    Gegenfinanzierung:
    viele Milliarden von Volksvermögen fest in die rentenkassen zurück legen. bis 60 jahre
    ohne fremdverteilung festlegen. das geld gehört dem volke und nicht den politischen Verwaltern. das können wir uns schon leisten. Nur die Oberliga hat angst. die sind ja nicht Produktiv. Hauptsächlich die lobbyisten gehören ganz aus der politik.
    Private Krankenkassen sollen Ihren balast und kosten allein tragen. und nicht die allgemeinheit zur hilfe bitten. diese brauchen kein bonus zum kopfkissen ausschütteln extra. wer ein goldenes bett und pflege usw. haben möchte, soll das dann von seinen vermögen bezahlen.
    Grundsatz: Viele sozial arbeitende gesellschaft haben den reichen immer reicher werden lassen. nicht der mensch ist gespalten sondern die gesellschaft.
    gruß norbi……

  8. Kritischer Bürger kommentierte am 7. März 2018 at 16:37

    ´+…Nichtsdestotrotz bleibt fraglich, ob Steuerfinanzierung die Lösung für das deutsche Rentensystem darstellt. Was glauben Sie? Wird die GroKo ihre selbstgesteckten Ziele einhalten?…+

    *Ich glaube nach den Ergebnissen aus den Vereinbarungen von 2013 und deren Umsetzung, dass die neue Koal.-Vereinb. NICHT ERFÜLLT wird! Zu fraglich sind die Finanzierungen der wohl gut gemeinten Punkte aus dieser Vereinbarung.

    *Was die Lösung der anzustrebenden steuerfinanzierten Renten in der Zukunft anbelangt, darüber muss man früher oder später nachdenken, denn mit zunehmender besserer Technologie wird der Bedarf an Bürger als handwerkliche Fachkräfte weniger und damit auch weniger Steuereinzahler! Weniger betr. auf den Generationenvertrag, welcher z.Zt. Grundlage ist und die Renten mit erarbeitet. EHER sollte man als Politiker oder Experte sich damit beschäftigen denn alle Lösungen bedürfen oft viel, sehr viel Zeit!

  9. Kritischer Bürger kommentierte am 6. März 2018 at 18:43

    Beamte in Behörden oder Ämtern werden immer besser gestellt sein, da diese Mitbürger in ihrer Zeit der Arbeit meist aus Steuergeld bezahlt werden, soweit ich es kenne. Möchte mich aber hier nicht für die Allgemeinheit festlegen! Somit dürfen diese Mitmenschen doch nicht mit Eintritt in die Pensionszeit schlechter gestellt sein als ein ArbN. Politisch gewollt, wenn man es an Hand der CDU Haltung zu solchen Änderungen WIE DIE BÜRGERVERSICHERUNG von dieser Partei entsprechend ersichtlich verworfen wird. Berichtigen möchte ich Sie: Nicht 46% sondern bei 48% sollen die Renten demnächst liegen und 22% der Abgaben dürfen wohl vorerst nicht überschritten werden. Nur hier wiederum zur Erklärung: Renten werden an Hand des gültigen Generationenvertrages von heutigen ArbN erwirtschaftet. Hier will kein Politiker ran, diese Renten nicht mehr auf den Generationenvertrag basierend zu begleichen, sondern aus Steuern. Wäre gerechter! Doch was ist heute schon gerecht?

  10. Kritischer Bürger kommentierte am 6. März 2018 at 12:05

    WERTE FRAU MERKEL EINE FRAGE = KEIEN UNTERSTELLUNG: Wieso möchten Sie Frau Merkel wieder Kanzlerin werden, wo doch ersichtlich ist das sich viele Mitbürger von Ihnen und Ihrer Partei bei der BTW 2017 abgewendet haben? (-7,4%) WARUM? Ist es das Geld und der Posten, oder haben Sie in Ihrer Regierungszeit es versäumt Nachwuchs für dieses Amt heranzubilden? BITTE Frau Merkel geben Sie mir eine Antwort auf diese Frage. M. frdl.Grüssen J. Brandt (63-Jahre)

  11. Kritischer Bürger kommentierte am 5. März 2018 at 11:20

    +…einen „wirksamen Schutz vor Altersarmut“ und die „Anerkennung von Lebensleistungen“ ..+ Würde es sein wenn die Regierenden und die Experten die Rentenpunktberechnungen beibehalten würden MIT FESTEN ZAHLEN und die EU hier nichts reinredet mit Durchschnittsverdienste in ganz EU. Weiterhin sollte die Grundrente mit den durchschnittlichen Einkommen der dt. ArbN einher gehen. Wenn dies 1.060 Eu/monatl.ist dann hat ein(e) Rentner(in) Anspruch aus dem Steueraufkommen mit entschädigt zu werden ohne große Anrechnungen, Anträge etc. Für eine klare Erklärung: Hat ein(e) Rentner(in) am Ende 600,00€/monatl. dann hat er/sie AUTOMATISCH Anpruch auf weitere 460,00 €/monatl. AUS DEM STEUERAUFKOMMEN! Damit erledigt sich alles was mit Geringverdiener, Arbeitsbiographie Unterbrechungen durch Arbeitslosigkeit. Selbst Erziehungszeiten bedürfen keinerlei extra Berechnungen.

    • DF kommentierte am 6. März 2018 at 3:57

      Ja ich habe mit der ganzen Altersversorgung ein Problem. Ein Rundfunk Intendant bekommt 67% seiner letzten Bezüge. Die welche gearbeitet haben demnächst nur noch 46% wie muss man das sehen?

  12. Voka kommentierte am 3. März 2018 at 8:56

    Wir leben in ein Staat der den Menschen die jeden Morgen pünktlich zur Arbeit gehen, schön ihre Steuern bezahlen, und sich an die Gesetze halten bescheist und verarscht. Während das rentennivau seit 2005 von 52.6% auf 48% gesunken ist, stieg andersrum die Ausgaben für die Pensionen. 8 Wochen auf einen Termin beim Facharzt warten, privat versicherte praktisch eingeladen werden. Wir bezahlen die reichen die ihr Geld an der Börse verzocken, die Energiekonzerne die ihren Atomkraftwerke vom Steuerzahler entsorgen lassen. Und wenn Mann in diesen Staat ein bischen auf sein Heimatland und seine Kultur stolz sein sollte und dieses auch nicht aufgeben möchten wird man gleich am rechten Flügel gestellt. Armes Deutschland das nur noch vom ehrlich arbeiteten Volk finanziert wird. Ein Tipp für die junge Generation lasst euch die nicht weiter bieten.

  13. Peter Seiler kommentierte am 20. Februar 2018 at 9:54

    An der Zweiklassengesellschaft aus Beamten und Angestellten wird nichts verändert. War ja zu erwarten.

    Und als ob sich die Altersarmut mit 100 EUR über Grundsicherung bewältigen ließe. Wie wäre es denn mal mit konkreten kulturellen Vergünstigungen für Senioren, die mit ein paar hundert Euro über den Monat kommen müssen?

    Gruß P. Seiler

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