Wenn die Beine ihren Dienst quittieren – der Rollstuhl als Mobilitätshilfe

Der Rollstuhl ist eine unerlässliche MobilitätshilfeMobilität ist ein wichtiger Faktor für die Zufriedenheit der Menschen. Doch nicht immer spielt der eigene Körper as Leben lang mit – Unfälle, Krankheiten oder Altersschwäche können schnell dazu führen, dass Sie nicht mehr mobil sind. In diesem Fall ist ein Rollstuhl eine ideale Mobilitätshilfe, die Ihnen ein großes Stück mobile Freiheit zurückgeben kann.

Der Rollstuhl im Pro und Kontra

Die Entscheidung für die Verwendung eines Rollstuhls fällt vielen zu Beginn schwer, schließlich ist dieser eine sehr offensichtliche Mobilitätshilfe und es verlangt von manchem eine gewisse Portion Mut ab, zu der verminderten Leistungsfähigkeit seines Körpers zu stehen. Tatsächlich ist der eigene Stolz das einzige Argument gegen einen Rollstuhl, demgegenüber stehen sehr viele Vorteile. Ebenso wie alltägliche Einstiegshilfen leisten auch Rohlstühle unverzichtbare Hilfe!

Wenn Ihnen der Gedanke an Rollstühle auch zu einem Unbehagen führt, dann rufen Sie sich einfach die zahlreichen Vorteile der Verwendung in Erinnerung. Zu diesen gehört vor allem, dass Sie freier in Ihrer Mobilität sind – Sie können mit diesem nahezu überall hin, wo Sie auch mit zwei Beinen hingelangen. Viele Menschen benutzen Rollstühle und es gibt zahlreiche Vereinigungen, die sich für die Rechte von Rollstuhlfahrern einsetzen. Hierdurch wurde beispielsweise bereits erreicht, dass sämtliche öffentliche Institutionen rollstuhlgerecht sind und auch die neueren Busse können problemlos mit Rollstühlen befahren werden. Auch der sportliche Aspekt des Rollstuhlstatus wird oft vernachlässigt, obgleich es der Deutsche Rollstuhl-Sportverband wachsende Mitgliedszahlen verzeichnet.

Auch wenn Sie in begrenztem Maße noch mobil sind – ein Rollstuhl gibt Ihnen die Möglichkeit, dass auch längere Strecken für Sie kein Problem mehr sind. Selbstverständlich sollten Sie so oft wie nur möglich auf den eigenen Beinen unterwegs sein, damit Ihre eigene Mobilität noch so weit wie möglich erhalten bleibt. Doch nur das Mitführen des Rollstuhls kann Ihnen viel Angst nehmen, denn Sie wissen, dass Sie bei Bedarf auf ihn zurückgreifen können.

Rollstühle für jeden Bedarf

Nach der Entscheidung für diese Mobilitätshilfe kommt die Kaufentscheidung. Denn Rollstühle gibt es in zahlreichen Varianten und die große Auswahl kann vorerst ziemlich verwirren.
Die größte und wichtigste Unterscheidung liegt im Bereich der Antriebsart, welche ganz nach den eigenen Bedürfnissen ausgewählt werden sollten. Mögliche Antriebe für den Rollstuhl sind:

  • Elektromotor
  • Greifringe an den Reifen zum Handantrieb
  • Handehebel mit Hebel-Getriebe zum Handbetrieb
  • Schiebegriffe an der Rückenlehne zum Betätigen durch eine zweite Person sowie
  • die eigenen Füße beim Trippelrollstuhl.

Je nach der eigenen Mobilität sollten Sie die Antriebsart auswählen, die Ihnen am meisten abverlangt. Sicherlich ist ein Elektrorollstuhl verlockend, doch dieser sollte nur bei einer starken Leistungsminderung eingesetzt werden. Andernfalls würden Sie durch die bequeme Fortbewegungsart mehr Muskelmasse als nötig abbauen – fördern Sie lieber den Erhalt Ihrer Muskelmasse indem Sie einen Rollstuhl auswählen, dessen Antrieb Sie selbst noch gut bewerkstelligen können.


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