Beamtenpension – die Rente für Beamte

BeamtenpensionUmgangssprachlich werden die Begriffe “Rente” und “Pension” gerne willkürlich verwendet, da sie beide ein Ruhegehalt bezeichnen. Dabei gilt jedoch streng genommen, dass eine Pension nur an verbeamtete Arbeitnehmer gezahlt wird. Ein Vergleich von Rente und Pension zeigt, es bestehen einige gravierende Unterschiede. Einer davon ist beispielsweise die Besteuerung. Während Pensionen grundsätzlich in voller Höhe besteuert werden, greift für Renten aktuell noch die stufenweise Besteuerung entsprechend dem Alterseinkünftegesetz.



Ein weiterer Unterschied liegt in der Ermittlung der Höhe der Beamtenpension. Im Gegensatz zur Altersrente, der die unterschiedlichsten Merkmale zugrunde liegen, gibt es für die Ermittlung der Beamtenpension nur zwei Bezugsgrößen. Die Mindestversorgung beläuft sich auf 35 Prozent der ruhegehaltsfähigen Bezüge, des letzten Gehaltes. Die Obergrenze beträgt 71,75 Prozent. Diese betrug bis zum Jahr 2001 noch 75 Prozent, wurde jedoch durch das Versorgungsanpassungsgesetz schrittweise gemindert. Die Höchstversorgung setzt jedoch auch eine Dienstzeit von 40 Jahren voraus.

Um einen Anspruch auf Beamtenpension zu haben, muss der Beamte entweder

  • Seine Tätigkeit mindestens fünf Jahre vor Eintritt des Pensionsalters ausgeübt haben oder
  • Es ist eine Dienstunfähigkeit in Zusammenhang mit der Ausübung des Dienstes eingetreten.

Beamtenpension berechnenGrundlage dafür ist die Berechnung der Beamtenpensionen. Um die Beamtenpension berechnen zu können, wird die Anzahl der Dienstjahre, die ein Beamter in Vollzeit tätig war, mit dem Faktor 1,79375 multipliziert. Umgekehrt reduziert sich dieser Faktor anteilig, wenn nur eine Teilzeittätigkeit erfolgte. Arbeitszeiten, die zwar nicht verbeamtet, aber im öffentlichen Dienst abgeleistet wurden, werden dagegen anerkannt.

Wer beispielsweise erst mit 35 verbeamtet wurde und mit 65 in Pension gehen möchte, kommt auf einen Prozentsatz von 53,81 Prozent. Analog zur gesetzlichen Rentenversicherung gilt, dass ein Beamter, der vor dem 65. Lebensjahr in Rente geht, einen Abschlag von 0,3 Prozent pro Monat auf seine Pension in Kauf nehmen muss.

Der Gesetzgeber sieht hinsichtlich der Ruhestandsregelung für Beamte die gleiche schrittweise Erhöhung der Lebensarbeitszeit auf das Alter 67 wie bei Arbeitnehmern vor.

Beamtenpensionen bei Dienstunfähigkeit

Dem Sachverhalt der Erwerbsminderung steht bei Beamten die Dienstunfähigkeit gegenüber. Im Fall der Dienstunfähigkeit wird die Mindestversorgung auf 66,67 Prozent der letzten, vor Eintritt der Dienstunfähigkeit, anrechenbaren ruhegehaltsfähigen Bezüge angesetzt.

Beamtenpension und Anspruch auf gesetzliche Rente



Vergleich BeamtenpensionEs ist nicht auszuschließen, dass ein Beamter vor der Verbeamtung eine Tätigkeit in der freien Wirtschaft ausübte, aus der er Ansprüche gegen die gesetzliche Rentenversicherung hat. Um einer Überversorgung entgegenzuwirken, werden diese Ansprüche jedoch mit den Pensionsansprüchen verrechnet. Zulässig sind jedoch Hinzuverdienst und gesetzliche Rente, sofern der Höchstversorgungssatz von 71,75 Prozent nicht überschritten wird.

Die Hinterbliebenenversorgung bei Beamten

Die Pensionsansprüche eines Beamten gegenüber dem Land oder dem Bund schließen auch eine Hinterbliebenenversorgung – analog zur Witwenrente – mit ein.

  • Für den hinterbliebenen Ehepartner gilt ein Satz von 60 Prozent der Pension des Verstorbenen, sofern der Hinterbliebene vor dem 1. Januar 1962 geboren wurde.
  • Jüngere Hinterbliebene erhalten noch 55 Prozent der Pension als Versorgung.
  • Voraussetzung für die Hinterbliebenenversorgung ist, dass die Ehe vor dem Todesfall mindestens ein Jahr bestand.
  • Halbwaisen erhalten zwölf Prozent des Ruhegehaltes, Vollwaisen 20 Prozent. Die Zahlung erfolgt maximal bis zum 27. Lebensjahr, sofern keine eigenen Einkünfte vorliegen.

Vergleich zwischen Beamtenpension und gesetzlicher Rente

Vergleich Beamtenpension RenteEin direkter Vergleich zwischen den beiden Versorgungsleistungen ist nur bedingt möglich, da sich die Ermittlung bereits deutlich unterscheidet. Die Aussage, dass Beamte durchschnittlich eine deutlich höhere Pension beziehen, als ein Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft, hat auch Gründe hinsichtlich der Ausbildung.

  • 78 Prozent der Beamten arbeiten im höheren und gehobenen Dienst. Dies setzt eine Hochschul- oder Fachhochschulausbildung voraus. Die Durchdringung dieser Ausbildungswege im öffentlichen Dienst fällt damit deutlich höher aus, als in der freien Wirtschaft.
  • Der Pensionär erhält maximal 71,75 Prozent seiner letzten Bezüge als Pension, für den Rentner gilt ein Punktesystem zur Rentenberechnung, welches die unterschiedlichsten Bereiche abdeckt.
  • Dazu kommt, dass ein Beamter auf ein lückenloses Arbeitsleben seit seiner Verbeamtung zurückblickt. Bei Arbeitnehmern müssen im Einzelfall auch Zeiten von Arbeitslosigkeit berücksichtigt werden.
  • Pensionäre haben den Anspruch auf Mindestversorgung, ein Umstand, der für Arbeitnehmer nicht gilt.
  • Beamte im Ruhestand müssen ihre Pension in voller Höhe versteuern, für Arbeitnehmer im Ruhestand erfolgen Rentenabzüge durch eine prozentuale Regelung.

Beamtenpension vs. gesetzliche Rente: eine Gegenüberstellung

Renten und Beamtenpensionen – dieses Thema sorgt in der Öffentlichkeit immer wieder für Streitgespräche. Es kursieren sicherlich viele Mythen. Das Thema öffentlich zu diskutieren erscheint dennoch nur fair, denn schließlich kommt der Steuerzahler für die Beamtenpensionen auf.

Die Unterschiede der Altersbezüge sind eklatant, leider zuungunsten der Rentner. Die Ungleichheit wird immer wieder vom Bund der Steuerzahler angeprangert: Dieser beklagt, dass die Versorgungsausgaben bis zum Jahr 2050 auf weit mehr als 90 Milliarden Euro ansteigen sollen (1). Gegen diese Argumente stellt sich der DBB – Beamtenbund und Tarifunion. Die Interessenvertretung für Beamte gab eine Broschüre heraus, in der die sieben größten Irrtümer zur Beamtenversorgung aufgezählt werden. Doch welche Unterschiede gibt es tatsächlich und wer schneidet bei der Altersversorgung besser ab?

Wer bekommt Rente, wer Pension?

Bei einer Pension handelt es sich um ein Ruhegehalt zur Altersversorgung von allen Personen, die in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis standen oder im Dienste des Staates tätig waren. Dieses Geld steht ihnen bei Erreichen des Pensionsalters zu. Die Höhe richtet sich dabei nach der Höhe ihrer letzten Bezüge.

Einen Anspruch auf Rente haben sowohl Angestellte als auch Arbeiter. Die Höhe der Ruhegeldzahlung orientiert sich hierbei an der Anzahl der geleisteten Zahlungen in die Rentenkasse. Ausschlaggebend ist ebenfalls die Höhe des Gehalts bzw. Lohns. Personen, die Zeit ihres Lebens nur wenige Jahre sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren und dabei nur relativ wenig Geld verdient haben, erhalten im Rentenalter eine entsprechend geringe Rente.

Der Ruhestand in Zahlen

Was bleibt am Ende einem Rentner, was einem Pensionär? Für die Rentenhöhe müssen unterschiedliche Faktoren berücksichtigt werden. Spielen bei der Rente eher die Versicherungsjahre und das durchschnittliche Einkommen eine Rolle, hängt die Höhe der Pension vorrangig hingegen von der letzten Bruttobesoldung ab.

Die Rente

Die Berechnung der Rente ist sehr komplex. Ausschlaggebend für die Höhe sind Rentenfaktoren wie Entgeltpunkte, Zugangsfaktor, aktueller Rentenwert sowie Rentenart. Doch was genau erhalten die deutschen Rentner, um ihren monatlichen Lebensunterhalt bestreiten zu können? Hierbei muss der Begriff der Standard- und Durchschnittsrente unterschieden werden.

  • Die Standardrente

    Im Allgemeinen wird in der Politik von der sogenannten Standardrente gesprochen. Diese auch als Eckrente bezeichnete Größe beschreibt allerdings lediglich eine fiktive monatliche Rentenhöhe, die sich auf eine Regelaltersrente mit insgesamt 45 Entgeltpunkten bezieht. Laut Deutscher Rentenversicherung beträgt die monatliche Standardrente für das Jahr 2016 in den alten Bundesländern bei 1.301 Euro. In den neuen Bundesländern liegt der Wert mit 1.202 Euro etwas niedriger. Insgesamt beträgt die Höhe der Standardrente somit derzeit 44,1 Prozent des letzten Bruttoverdienstes. (2)

  • Die Durchschnittsrente

    Während sich die Eckrente auf einen bestmöglichen Versicherungsverlauf bezieht, beschreibt die tatsächliche Durchschnittsrente den Wert, den die Bürger wirklich erhalten. Im Jahr 2015 gab die Deutsche Rentenversicherung an, bei Männern in den alten Bundesländern einen durchschnittlichen Rentenzahlbetrag von 1.040 Euro geleistet zu haben. Frauen erhielten hingegen nur 580 Euro. In den neuen Bundesländern lag der Zahlbetrag höher: Männer erhielten 1.124 Euro, Frauen 846 Euro. (3)

Alte Bundesländer Neue Bundesländer
Berechnete Standardrente für 2016 1.301 Euro 1.202 Euro
Männer Frauen Männer Frauen
Tatsächlich gezahlte Durchschnittsrente 2015 1.040 Euro 580 Euro 1.124 Euro 846 Euro

Die Pension

Die Pension fällt im Gegensatz zur Rente verhältnismäßig üppig aus. Sie orientiert sich an der jeweiligen Besoldungsgruppe. Laut Versorgungsbericht der Bundesregierung erhielten im Jahre 2015 Beamte und andere Bedienstete im höheren Dienst insgesamt 4.480 Euro an durchschnittlichen monatlichen Versorgungsbezügen. Im gehobenen Dienst lagen diese bei 3.000 Euro, im einfachen und mittleren Dienst bei 2.070 Euro. (4)

Laufbahngruppe Monatliche Bezüge
einfacher und mittlerer Dienst 2.766,17 Euro
gehobener Dienst 3.255,20 Euro
höherer Dienst 4.915,81 Euro

Pension vs. Rente – was sind die gravierenden Unterschiede?

Sicherlich ist ein Vergleich zwischen Renten und Pensionen relativ schwierig. Dennoch gibt es einige Fakten, die sich gegenüberstellen lassen.

Die Besteuerung

Waren bisher lediglich 60 Prozent der Altersbezüge aus der gesetzlichen Rentenversicherung steuerpflichtig, mussten Pensionär ihre Bezüge voll versteuern. Dies wird sich in naher Zukunft allerdings ändern: Gehen Arbeitnehmer 2016 in Rente, müssen sie bereits 72 Prozent ihrer Rente versteuern. Eine weitere stufenweise Besteuerung ist vorgesehen, bis im Jahr 2040 letztlich alle Ruheständler ihre Altersbezüge voll versteuern müssen.

Extrabezüge

Rentner haben die Möglichkeit, zu ihrer gesetzlichen Rente Bezüge aus einer Betriebsrente oder einer anderen Zusatzversorgung zu erhalten. Beamten steht diese Möglichkeit nicht offen. Vielfach wird beklagt, dass bei einem Vergleich die durchschnittlichen Pensionen besser abschneiden, weil ihnen die gesetzlichen Renten exklusive derartiger Extrabezüge gegenübergestellt werden. Sicherlich muss dieser Aspekt berücksichtigt werden. Allerdings erhalten heutzutage nur die wenigsten Arbeitnehmer eine solche Zusatzversorgung.

Mindestversorgung

Pensionäre haben anders als Rentner das Recht auf eine sogenannte Mindestversorgung. Sie lag im Jahre 2015 bei Ruhestandsbeamen bei 1.495,36 Euro (ohne Familienzuschlag).(5) Sollten Rentner hingegen ihren Lebensunterhalt im Alter nicht bestreiten können, sind sie unter Umständen auf Sozialhilfe, die sogenannte Grundsicherung angewiesen.

Beiträge zur Altersversorgung

Für die Rente muss jeder Arbeitnehmer während seiner Erwerbstätigkeit 50 Prozent der Rentenversicherungsbeiträge selbst zahlen. Durch die sogenannte paritätische Verteilung bezahlt die andere Hälfte der Arbeitgeber. Anders verhält es sich bei Beamten: Sie müssen keinen Euro in ihre Altersversorgung einzahlen.

Beihilfe bzw. Krankenkassenbeiträge

Beamte haben generell einen Anspruch auf Beihilfe für ihre Krankheits- sowie Pflegekosten. Auch nach Pensionseintritt übernimmt diese im Allgemeinen einen Anteil von bis zu 70 Prozent. Für die verbleibenden Kosten muss der Pensionär selbst aufkommen. Anders verhält es sich mit den Altersrentnern, die während der Zeit ihrer Anstellung sowie nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben 50 Prozent der Kosten für ihre Krankenversicherung selbst bezahlen müssen. Hinzu kommt im Rentenalter ein Aufschlag von 0,9 Prozent.

Weihnachtsgeld

Pensionierte Beamte haben je nach Bundesland unterschiedliche Ansprüche auf Weihnachtsgeld. Rentner gehen ebenso wie 46 Prozent aller Beschäftigten leer aus, da die Deutsche Rentenversicherung weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld bezahlt.

Pensionsberechtigung bzw. Rentengeldanspruch

Die Pensionsberechnung bezieht sich stets auf die letzte Besoldung. Die Altersversorgung richtet sich entsprechend nach dem letzten bekleideten Amt und dem daraus resultierenden Bruttoendgehalt. Die Höhe der Rente orientiert sich hingegen an dem Lebenszeiteinkommen. Es berechnet sich aus allen erzielten Bruttogehältern, die während aller Beschäftigungsverhältnisse erzielt wurden.

Altersarmut – trifft es eher die Rentner?

Sind Rentner stärker von der Altersarmut bedroht? Untersuchungen zufolge reicht die Rente im Jahre 2030 bei fast jedem Zweiten nicht mehr aus, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Einerseits, weil das Rentenniveau sinkt. Andererseits, weil die Löhne zu niedrig sind. Pensionäre hingegen stehen finanziell besser da: Neuesten Erhebungen des Statistischen Bundesamtes zufolge hat ein Pensionärshaushalt sogar ein Nettogesamtvermögen in Höhe von fast 300.000 Euro vorzuweisen. Rentner steht bedeutend weniger zur Verfügung.

Ebenfalls der Aspekt Hinterbliebenenversorgung darf bei dem Thema Altersarmut nicht außer Acht gelassen werden. Witwen eines Rentners erhalten an Witwengeld aus der gesetzlichen Rentenversicherung etwa vier Mal weniger als Frauen aus der Hinterbliebenenversorgung.

Untersuchungen der Bertelsmann Stiftung haben ergeben, dass in Deutschland im Zeitraum zwischen 2006 und 2013 der Anteil armutsgefährdeter Senioren ab dem 65. Lebensjahr von 10,4 Prozent auf 14,3 Prozent anstieg. Tendenz: steigend. Vor allem Frauen, Alleinstehende sowie Personen mit geringer Qualifikation oder Migrationshintergrund sind betroffen. Diese Zahlen bestätigen die Notwendigkeit einer privaten Absicherung für gesetzlich Rentenversicherte. Neben der gesetzlichen Rente sollten sich Arbeitnehmer nach dem 3-Säulen-Prinzip zusätzlich mit einer Riester Rente bzw. Betriebsrente sowie einer privaten Vorsorge absichern.

Fazit

Eine Gegenüberstellung von gesetzlicher Rente und staatlichen Pensionen erscheint schwierig. Fakt ist, dass Beamte nach 40 Dienstjahren einen Pensionssatz von 72,2 bis 72,6 Prozent ihres letzten Gehaltes bekommen – Rentner können von solch einem Wert leider nur träumen.

Es ist von vielen gesetzlichen Versicherten Irrglaube, dass sie die Standardrente tatsächlich erreichen werden. Sie stellt nicht den tatsächlichen Rentenanspruch einer Vielzahl der Bundesbürger dar. Als Grundlage der Berechnung wird der Eckrentner herangezogen, der insgesamt 45 Jahre gearbeitet und ein sogenanntes Bruttodurchschnittsgehalt verdient hat. Viele Erwerbstätige können diesen Vorgaben nicht entsprechen: Unterbrechungen im Lebenslauf, ebenso wie unterschiedliche Gehälter bewirken, dass die Berechnung der Standardrente ein eher optimistisches Szenario darstellt. Die wirkliche Durchschnittsrente liegt weit darunter. Anders sieht es bei den Pensionären aus. Ihnen steht vielfach eine ausreichende Pension zu, die sicherlich auch auf die langen Dienstzeiten sowie die hohe Qualifikation zurückzuführen ist. Viele Beschäftige in der freien Wirtschaft können solch eine geradlinige Erwerbsbiografie nicht vorweisen. Dennoch: Es gibt viele gravierende Unterschiede, die die Höhe der Pensionen ungerecht erscheinen lassen. Letztlich bleibt dem Rentner nur eine Möglichkeit, um sich im Alter vor Armut zu schützen: eine private Vorsorge.

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Quellen

  1. http://www.steuerzahler.de/wcsite.php/_c-49/_nr-317/i.html
  2. http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/238692/publicationFile/61815/01_rv_in_zahlen_2013.pdf / Seite 14
  3. http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/238692/publicationFile/61815/01_rv_in_zahlen_2013.pdf / Seite 34/35
  4. http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2017/sechster-versorgungsbericht.pdf?__blob=publicationFile
  5. Verfügbar unter: http://www.dgb.de/themen/++co++c7be3ac6-15d5-11e6-a659-52540023ef1a

Bildquelle: Tom-Hanisch, Yuri Arcurs, Bjoern Wylezich & Jan Becke – Fotolia


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Die Kommentare und Meinungen unserer Leser (Leserbriefe)

  1. Cato51 kommentierte am March 24, 2017 at 8:31 am

    Einfach nur menschenverachtend gegenüber den 40 Millionen Lohnsklaven in Deutschland !!!
    Übrigens: Man sollte das Berufsbeamtentum abschaffen.

  2. Anonymous kommentierte am March 23, 2017 at 1:49 pm

    Habe für diese sogenannten Staatsdiener nur Verachtung über. Für mich alles rückradlose Schmarotzer am Staat

  3. Edgar Werber kommentierte am March 5, 2017 at 5:48 pm

    Die Situation ist doch eindeutig – im oben stehenden Artikel wird klar darüber informiert.

    Der Beamte bekommt eine sichere Pension, deren Mindesthöhe weit über der mittleren Rente liegt. Die Pension reicht leicht ins Doppelte der Rentenbeträge und darüber hinaus.

    Hier ist Vieles zu reformieren – eine massive Ungerechtigkeit ist klar festzustellen.

    Und darüber hinaus ist an keiner Stelle genannt, dass der Beamte nicht der existentiellen Konkurrenz der freien Wirtschaft unterworfen ist.

    Ich selbst habe eine technische Hochschulausbildung, hatte keinerlei Fehlzeiten nach Abitur, Studium und Zivildienst und kann nach dem Renteneintritt mit 66 – nach fast 40 Berufsjahren – trotz überdurchschnittlicher Bezahlung – von derartigen Pensionen nur träumen.

    Hier ist was superfaul im Staate – ich finde es erschreckend, dass oben genannt wird, “der Vergleich von Rente und Pension wäre schwierig”. Die derart verschobenen Verhältnisse bestehen nur fort, da die Instanzen der nötigen Reform gegen das eigene Interesse arbeiten müssten.

    Eine beachtenswerte Charakteristik unserer von mir hochgehaltenen demokratischen Werte.

    Man erkennt auch wieder: Nur weil es in anderen Gesellschaften noch schlechter aussieht, muss die eigene nicht makellos sein.

  4. Nachdenklicher benachteiligter Rentner kommentierte am February 28, 2017 at 2:38 pm

    Beamte und Politiker haben ungerechtfertigte Vorteile
    – Es ist die gängige Argumentation des Beamtenbundes und der Politiker, dass das Pensions- und Beamtensystem nicht vergleichbar sind. Politiker-Einkommen und damit auch Pensionen sind an Beamtenvergütungen gekoppelt.
    – Österreich macht es vor, dass man das Pensionssystem für Politiker, Beamte, Erwerbstätige und Selbständige zusammenführt. Dadurch sind die Renten ca. 50% höher, als in Deutschland und das wird 14mal im Jahr ausbezahlt.
    – Die Argumentation, dass 78% der Beamten im gehobenen oder höheren Dienst arbeiten (?), bedeutet aber nicht, dass so viele studiert haben. Beamte bekommen gemäß ihrer letzten Einstufung vom Bruttoeinkommen 71,5% als Pension. Wenn ein Beamter im mittleren Dienst mit A6 beginnt, kann er sehr wohl mit der Endstufe A12 im gehobenen Dienst ausscheiden und bekommen dann eine Pension, wie ein Hochschulabsolvent.
    – Rentner bekommen ihre Rente berechnet von den bezahlten Beiträgen über die gesamte Lebensarbeitszeit (Lehre, ganz niedrige Beiträge; Studienzeiten werden nicht mehr anerkannt; usw.).
    – Die Anfangsvergütungen der Beamten im mittleren Dienst mögen zwar niedrig sein. Ein Beamter bezahlt aber keine Beiträge in die Renten- und in die Arbeitslosenversicherung. Es gibt Untersuchungen, dass man in der freien Wirtschaft brutto das Doppelte verdienen muss, um netto das gleiche zu haben, wie ein Beamter, der weitere Vorteile genießt.
    – Rentner müssen jetzt auch auf die Renten Steuern zahlen, weil ein Beamter geklagt hatte, damit er auch keine Steuern zahlt.
    – Die Mindestpension für einen Beamten beträgt ca. € 1.650 je Monat, Mindestrenten gibt es nicht. Durchschnittliche Pensionen (ca. € 2.500) sind ca. 2,5mal so hoch wie Durchschnittsrenten (ca. € 1.000).
    – Die (gesetzliche) Höchstrente würde bei ca. € 2.500 im Monat liegen, wenn man 45 Jahre den Höchstbeitrag bezahlt hat, was unmöglich ist (Ausbildungs-, Studienzeiten, niedriger Verdienst zu Beginn der Tätigkeit, Arbeitslosigkeit).
    – Beamte im gehobenen oder höheren Dienst können da schon auf € 3.000 bis € 5.000 Pension im Monat kommen, ohne einen Euro Beiträge in eine Rentenkasse bezahlt zu haben.
    – Ausserdem werden aus der gesetzlichen Rentenkasse auch die Renten für ehemalige DDR-Bürger, eingegliedert Personen aus Russland, Polen, Ungarn oder Tschechien, ehemalige Zwangsarbeiter bezahlt. Dies wird bisher nur zum Teil aus der Steuer finanziert.
    – Ein zweiter wunder Punkt ist das Krankenversicherungssystem: Gesetzlich Krankenversicherte finanzieren auch Niedrigverdiener, Kranke, Arbeitslose, Studenten und Asylanten; Privat Krankenversicherte (vorwiegend Beamte und Politiker) zahlen nur Beiträge für ihre eigene Gruppe.
    – Man könnte die Liste beliebig fortsetzen. Es gibt aber dringenden Reformbedarf, was uns Österreich bereits vorgemacht hat.
    – Es fehlt aber der politische Wille, da unsere Entscheider, die Politiker und die Beamten, und natürlich auch Richter bis zum Verfassungsgericht, von dem derzeitigen System profitieren.

  5. Anonymous kommentierte am February 16, 2017 at 5:10 am

    Erstmal, grundsätzlich kann und sollte man niemals einem Menschen Grundsatz vorwerfen. Außer kriminellen Subjekten, Beamten werden Möglichkeiten aufgezeigt die Sie nutzen können und auch nutzen. Das System was sich aus dem Ergebnis der Legeslative aufgebaut hat bietet sicher eine große Anzahl an Möglichkeiten dieses geschaffene System von Bevorteilungen auszubeuten. Die wahrscheinlich am häufigste ist Beamte vor Ruhestand bis zu 2 Gehaltsstufen anzuheben. In eig.Umgebung mehrfach mitbekommen. Als Belohnungssystem für wohlwollendes Verhalten ggü Vorgesetzter + deren großzügigen Auslegungen von Machtbereichen und Gesetzen. Das heißt durch lasche gewollte unklare Parameter aus der Legeslative konnte dieses System aus sich heraus korrumpieren. Hierbei sind nicht einzelne Schuld sondern die große Mehrheit ind der Gesetzesgebung die allzuleicht, siehe Diätenerhöhung, zu Bevorteilung neigt. Begünstigt dadurch das kein neutrales Gremium vorhanden ist das dies bewerten kann.

    Die Vergangenheit zeigt das Untersuchungsausschüße zeigen, das allzugerne Parteipolitisch agiert wird. Womit das bewährte Belohnungssystem automatisch zum tragen kommt. Solange niemand Gerechtes kommt um sagen wir mal das System zu *reformieren* werden wir mit der unvollkommmenen Demokratie und den Krebsartigen bösartigen “Tumoren” die es hervorbringen kann noch leben müssen.

    Nach der heutigen politischen Lage ist der so gerne heraufbeschworene *Heilsbringer* noch in weiter Ferne, zusehr haben sich Bürgertum dieser schleichenden Korruption untergeordnet um die Kraft aufzubringen aus sich heraus eine Neuerung zuerreichen.

    Hiermit habe ich versucht eine pers.Bestandsaufnahme auszudrücken, mir liegt es fern jemanden zu denunzieren, beleidigen o zu Kriminalisieren. Der Mensch ist wie er ist, er kann Gerecht, Hilfsbereit, demütig, gütig, heiter und soweiter sein, nur wird er in seinem bestreben Wut und Zorn über Mißbrauch von Menschen, Kinder und Umständen allzuschnell von sogen. Elitären in die *Schuldig* Ecke von nationalsozialismus gestellt und somit leider von der schweigenden Mehrheit Mundtot gemacht.

  6. Segel.- Gerd kommentierte am December 5, 2016 at 9:25 pm

    Was ist gerecht? Die Firma A der Branche B zahlt einen Lohn der dort üblich ist. Andere Firmen anderer Branchen den dort üblichen Lohn. Der Staat zahlt seinen “Arbeitern” einen Lohn – Besoldung der dort üblich ist.
    Im Einfachen und Mittleren Dienst ist der “Lohn” nicht besonders. Jeder kann die “Löhne” vergleichen, die Besoldungstabellen sind öffentlich zugänglich.
    Ich habe in der Zeit von 1959 bis 2000 einen “Lohn” von 1.128.342,96 DM bekommen. Klar hätte ich gern mehr Rente, aber is nicht.
    Ich finde es nicht fair den “Arbeitern” des öffentlichen Dienstes Staatsgeld-Schmarotzerei zu unterstellen.

  7. Hallo
    Leider ist es in Deutschland so,das der normale
    Arbeiter der depp ist.Beamte sollen ja einen gewissen Anteil ihres Arbeitsleben bzw Studenlebens zurückbekommen.Aber die Schere ist einfach zu groß und es wird Ihnen zu leicht gemacht in den genuß der Pension zu kommen.Eine Anpassung von Rente und Pension wäre meiner Ansicht
    längst Überfällig.

  8. Manfred Renn kommentierte am September 22, 2016 at 6:41 am

    Ich lasse mich verbeamten und lasse mich dann möglichst bald berufsunfähig schreiben. Schon geht es mir finanziell besser als 90% der arbeitenden Menschen. So machen das die ganzen Lehrer doch auch, die wegen ein paar lärmenden Schulkindern alle im “Burnout” landen. Ein perfider Plan, der denen vermutlich schon in der Uni von den akademisch bestellten Staatsgeld-Schmarotzern eingebläut wird…

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