Vergünstigungen für Rentner – Geld sparen mit Rentenausweis & Co

Rentner und Senioren können mittels einem Seniorenausweis viel Geld sparenBei weitem nicht alle Senioren und Rentner in der Bundesrepublik verfügen über große Vermögen, mit denen sich das Leben im Alter betreiten lässt. Unser Seniorenmagazin bringt die aktuelle politischen Entscheidungen auf den Punkt und beleuchtet, wo und wie Senioren mit Rentenausweis, Rabatten & Co heutzutage etwas Geld einsparen können bzw. welche Vergünstigungen für Rentner es gibt.



In der Debatte um den Gesetzesentwurf von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) schaltet sich nun auch die FDP ein. Während Frau Nahles die Rente mit 63 Jahren bei 45 Beitragsjahren vorschlägt, möchten die Liberalen starre Altersgrenzen abschaffen und dem Senior die Entscheidung ab dem 60sten Lebensjahr in Rente gehen zu wollen selbst überlassen. Die Regierung schätzt, dass sich aus den Plänen von der Arbeitsministerin für 200.000 von 500.000 Neurentnern im Juli 2014 Vorteile ergeben.

Die Deutsche Rentenversicherung wirft der Regierung eine nicht sachgerechte Finanzierung vor und verweist auf die mittel- bis langfristig höheren Beitragssätze für den Bürger hin. Die Rentenkassen verfügen zum jetzigen Zeitpunkt über Reserven in Höhe von dreißig Milliarden Euro. Daraus würde sich bei der Rentenberechnung eine Beitragssenkung ergeben, allerdings wurde diese Reglung Anfang des Jahres außer Kraft gesetzt. Der Beitrag verbleibt weiterhin bei 18,9 Prozent. Die Bestandsrentner erleiden dadurch gegenüber den Neurentnern einen Nachteil, da sich die Rentenformel unteranderem an der Lohnentwicklung orientiert.

In der freien Wirtschaft stoßen die Reformbemühungen von Frau Nahles ebenfalls nicht auf uneingeschränkte Begeisterung. Laut einer kürzlich veröffentlichten Umfrage der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft sprechen sich 100 von 109 Wirtschaftsprofessoren gegen den Gesetzesentwurf aus. 84 der Professoren gingen noch einen Schritt weiter und meinten, dass die Altersversorgung in Deutschland durch das Rentenpakt nicht gerechter wird. Die Deutschen Arbeitgeberverbände sehen das ähnlich und befürchten Nachteile für den heimischen Arbeitsmarkt. Die Kosten werden bis 2030 auf 200 Milliarden zusätzlich geschätzt.

Die Zusatzkosten durch geplante Rentenpaket

Für die Bestandsrentner ergeben sich aus der Rentenreform kaum bis keine Vorteile. Um mit dem Geld, das ihnen zur Verfügung steht, haushalten zu können, sparen Rentner an allen Ecken und Enden. Im Folgenden sollen geldwerte Spartipps diskutiert werden. Zunächst aber zehn einführende Tipps auf einen Blick:

10 hilfreiche Spar-Tipps für Senioren

Für viele Menschen wird im Alter das Geld knapper. Dennoch kann man auch mit einer kleinen Rente oder einer kleinen Pension in vielen Fällen noch sehr gut leben. Diese 10 Spar-Tipps helfen Ihnen auch im Alter noch gut über die Runden zu kommen.

  1. Einen Überblick über das Budget erhalten

  2. Viele Einrichtungen bieten eine kostenlose Budgetberatung an. Diese sollte nicht mit einer Schuldnerberatung verwechselt werden. Eine Budgetberatung hilft beim einfachen Kassensturz und zeigt Ihnen, wo die größten Ausgaben bei Ihnen liegen und wie Sie diese gegebenenfalls verringern können. Eine solche Budgetberatung können Sie auch vor dem Renteneintritt in Anspruch nehmen und sich somit auf die Zeit der Rente vorbereiten.

  3. Die eigenen Finanzen nebenher aufbessern

  4. Wenn Sie bereits die Regelaltersgrenze erreicht oder überschritten haben, dürfen Sie neben der Rente unbegrenzt hinzuverdienen. Allerdings müssen Sie die Einnahmen in jedem Fall versteuern. Wenn Sie die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht haben sollten, so müssen sie die Zuverdienstgrenze von 450 Euro pro Monat beachten. Überschreiten Sie diese, wird Ihre Rente entsprechend gemindert. Wer sich noch fit und rüstig fühlt, kann also problemlos die eigene Rente spürbar aufbessern. In diesem Zusammenhang sollten Sie sich auch mit der neuen Flexi-Rente befassen.

  5. Die Grundsicherung als Hilfe im Alter

  6. Wenn Ihre gesetzliche Rente weniger als 798 Euro beträgt, so können Sie ergänzend zur Rente die sogenannte Grundsicherung beantragen. Diese hilft Ihnen, die Rente bis zu einem grundlegenden Maß aufzustocken und somit Ihr Leben zu sichern.

  7. Die Wohnsituation anpassen

  8. Viele Rentner leben noch immer in den Wohnungen, in denen Sie bereits viele Jahre verbracht haben. Oftmals sind diese Wohnungen jedoch viel zu groß und zu teuer und belasten das Budget übermäßig stark. Sie können nun verschiedene Möglichkeiten überlegen:

    • In eine günstigere Wohnung umziehen
    • Noch einmal die Stadt wechseln und somit Miete sparen
    • Zimmer untervermieten, z. B. an Studenten oder Pendler
  9. Energiekosten reduzieren: Einfacher als gedacht

  10. Viele Menschen sind bereits ihr Leben lang bei einem Energieversorger und zahlen daher viel zu viel Geld für Strom und die Heizkosten. Der Eintritt in die Rente ist eine gute Gelegenheit, sich mit dem Markt vertraut zu machen und einen Stromanbieter-Wechsel anzustoßen. So lassen sich oftmals bis zu 25 Prozent der Kosten im Jahr reduzieren. Kommen dazu noch ein bewussterer Verbrauch und ein Abschalten der Geräte, können Sie nochmals bares Geld sparen.

  11. Die eigenen Versicherung-Policen überprüfen

  12. Ein weiterer Kostenfaktor sind die laufenden Versicherungen. Viele Rentner lassen diese einfach weiterlaufen, obwohl einige der Versicherungen tatsächlich bereits obsolet geworden sind. Vor allem die Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung laufen oftmals weiter, obwohl diese für einen Rentner keinen Sinn mehr ergeben. Eine genaue Überprüfung der eigenen Versicherungen und eine Anpassung einiger Policen können das monatliche Budget spürbar entlasten.

  13. Einkaufen mit Plan

  14. Im Alter sollten Sie sich daran gewöhnen, dass Sie Ihre Einkäufe planen. Achten Sie auf Rabatt-Aktionen und Sonderangebote. So können Sie nicht nur bares Geld sparen, sondern auch die einzelnen Tage viel einfacher strukturieren. Überdenken Sie auch Ihre Einstellung zum Konsum: Soziologen bemängeln, dass Werbung und Marketing den Verbraucher in unnötigen Konsum treiben. Nicht umsonst spricht man heutzutage von “Konsumgesellschaft”. Erich Fromms “Haben oder Sein” sei an dieser Stelle als Buchtipp gegeben, um seine eigene Einstellung zu überdenken.

  15. Freizeitgestaltung für Senioren: Nutzen Sie Rabatte

  16. Als Rentner können Sie in vielen Bereichen auf Rabatte hoffen. Ob im Schwimmbad, im Freizeitpark, im Zoo oder im Theater: Rabatte für Senioren und Rentner sind keine Seltenheit. In der Regel müssen Sie entweder Ihr Alter oder Ihre Rente nachweisen können, um oftmals deutlich günstigere Tarife nutzen zu können. So können Sie eine ganze Reihe an Freizeitmöglichkeiten genießen, ohne sich dafür in Unkosten stürzen zu müssen. Mehr dazu in unserem anderen Artikel mit Spartipps.

  17. Reisen als Rentner: Günstig und komfortabel zugleich

  18. Vor allem die Bahn ist für viele Rentner und Senioren ein beliebtes Reisemittel. So erhalten beispielsweise Reisende ab 60 Jahren die Bahncard 50 zu einem reduzierten Preis. Wenn Sie viel reisen, können Sie somit viel Geld einsparen. Doch auch Seniorenreisen mit dem Bus sind vergleichsweise günstig, da die Gruppengröße Nachlässe erwirken kann.

  19. Nutzen Sie Ihre zeitliche Flexibilität

  20. Als Rentner können Sie auch mit wenig Geld viel Urlaub genießen. Da Sie nicht mehr an die verschiedenen Saison-Angebote gebunden sind, können Sie bei vielen Anbietern enorme Rabatte erhalten. Kurzfristige Buchungen und spontane Reise-Entscheidungen machen das Leben im Alter nochmal spannend und unterhaltsam zugleich, ohne die eigene Reisekasse zu stark zu belasten. Außerdem müssen Sie Ihr Glück nicht immer in der Ferne suchen: Auch im eigenen Bundesland gibt es kulturell viel zu entdecken.

Rentenausweis: Vergünstigung bei Kultur und Verkehrsbetrieben

Mit dem Rentenausweis werden einem in Theater, Kinos oder anderen kulturellen Einrichtungen Rabatte gewährt. Der Ausweis muss nicht wie oftmals Angenommen separat beantragt werden, sondern findet sich beim Rentenbescheid als Anlage. Er muss nur ausgeschnitten werden.

Beim Kartenkauf an der Kinokasse sollten Rentner nach einem Rabatt fragen. Teilweise gibt es bis zu fünfzig Prozent auf den Kartenpreis. Die Kinobetreiber unterscheiden sich stark im Rabattsystem. In Museen oder in das Theater kommen Sie mit dem Rentenausweis häufig ebenfalls vergünstigt rein.

Wer über 60 Jahre alt ist, kann sich die BahnCard 25 für 41 statt 62 Euro zulegen. Die Bahncard 50 kostet statt 255 Euro nur noch 127 Euro (Stand: Mai 2014). Die regionalen Verkehrsbetriebe bieten ebenfalls spezielle Fahrkarten für Senioren an.

Antrag auf Befreiung von den Rundfunkgebühren stellen!

Antrag auf Befreiung von den GEZ Gebühren stellenDie Rundfunkgebühr beträgt 17,98 Euro im Monat und ist unabhängig von der Anzahl der Fernseher, Radiogeräte oder Computer im Haushalt. Wer nicht von den Gebühren befreit ist, muss pro Wohnung bezahlen. Der Paragraph sechs des Rundfunkstaatsvertrags regelt die Gebührenbefreiung: Empfänger von Grundsicherung im Alter müssen keine GEZ-Gebühren zahlen. Die Befreiung wird nicht automatisch vorgenommen, sondern nur bei Einreichung eines Antrags bewilligt. Rückwirkend kann die Befreiung nicht geltend gemacht werden, sondern erst ab Antragsstellung.

Die folgenden Dinge werden zur Antragsstellung benötigt und müssen beachtet werden:

  • Der Rentenbescheid, Wohngeldbescheid oder Einkommensnachweise müssen dem Antrag nicht angehangen werden.
  • Der Antrag kann im Internet gedownloadet und anschließend mit der Post an die Adresse: ARD ZDF Deutschlandradio, Beitragsservice, 50656 Köln verschickt werden. Anträge die via Mail oder FAX bei der GEZ eintreffen, werden nicht bearbeitet. Der Antrag muss die Kundennummer bei der GEZ, das Datum und die Unterschrift des Antragstellers enthalten (Zum Antrag auf Befreiung oder Ermäßigung gelangen Sie über den Link in den Quellenangaben).
  • Bei einem Umzug sollte die GEZ über den neuen Wohnort informiert werden. Eventuell muss erneut ein Antrag auf Gebührenbefreiung gestellt werden.
  • Der Bescheid über die Grundsicherung muss beigefügt werden. Originale sind mit dem Zusatz „Original“ zu versehen. Die Behörde schickt diese Dokumente dann wieder an den Antragssteller zurück.


Die Zahl der Menschen mit einem Alter über 65 Jahren die im Jahr 2012 von der Grundsicherung lebten belief sich auf 465.000: Tendenz steigend. Die Befreiung von den Rundfunkgebühren kann eine große monatliche Entlastung für diese Menschen darstellen. Weitere Informationen zur GEZ-Befreiung für Rentner finden Sie hier.

Mit günstigeren Medikamenten Geld sparen?

Ältere Menschen gehen öfter zum Arzt. Allgemein sind die Arztkontakte seit 2007 jedoch rückläufig. Die Zahl der eingenommenen Medikamente steigt laut einer Umfrage mit der Zunahme des Alters. Daran teilgenommen haben 7.500 Menschen über 70 Jahren.



Abhängig von der Krankenversicherung und dem Tarif müssen die Kosten für Medikamente durch den Patienten getragen oder bezuschusst werden. Im Arzneiverordnungs-Report wird auf die zu hohe Rezeptausstellung für patentgeschützte Arzneimittel verwiesen. Oft gibt es Nachahmerprodukte die viel günstiger sind. Dabei entstehen für den Patienten keine Nachteile. Die Krankenversicherungen versuchen die Ärzte seit Jahren dazu anzuhalten, auf günstigere Präparate umzusteigen, denn ihnen entsteht dadurch ein jährlicher Schaden von acht Milliarden Euro.

Die Stiftung Warentest nahm 21 Apotheken und 17 Versandapotheken näher unter die Lupe. Die Ergebnisse sind zum Teil erschreckend. Von den 21 Apotheken erhielten lediglich vier die Testnote „Gut“. Das Urteil „Befriedigend“ wurde dreizehnmal vergeben. Vier Apotheken mussten sich mit einem „Ausreichend“ begnügen. Die Versandapotheken schlossen nicht besser ab, denn die Note „Gut“ wurde nur viermal vergeben. Es gab einmal das Rating „Mangelhaft“ und fünfmal „Ausreichend“. Der Rest erhielt die Note „Befriedigend“.

Älteren Menschen wird angeraten, sich über das Internet zu informieren und sich in der Apotheke beraten zu lassen. Die gezielte Nachfrage nach Nachahmer-Produkten spart bares Geld. Es geht dabei nicht darum auf Medikamente und eine ärztliche Behandlung zu verzichten. Bei regelmäßiger Einnahme von speziellen Medikamenten empfiehlt sich die Auswahl einer größeren Packung mit mehr Inhalt zu einem geringeren Preis.

Vergünstigungen für Rentner: Sparpotentiale häufig ungenutzt



Auch bei einfachen Dingen, wie zum Beispiel der Verpackung eines Paketes besteht Einsparpotential, wie wir Onlinepack.de entnommen haben. Viele Bibliotheken und Kulturvereine bieten ebenfalls grundsätzliche Rabatte für Rentner an. Auch die Energiekosten bieten einen Anknüpfungspunkt für Einsparungen bei einem Anbieterwechsel. Zuletzt existieren mitunter auch bestehende Versicherungen, deren Sinnhaftigkeit überprüft werden sollte.



Der Rentenausweis für einen günstigeren Eintrittspreis, wenn möglich die Befreiung bei der GEZ und die Nutzung von Nachahmer-Medikamenten sorgen dafür, dass am Ende des Monats etwas mehr Geld übrig bleibt.

Das Deutsche Institut für Altersvorsorge verwies im Rahmen einer Studie jedoch darauf, dass die Kaufkraft der Renten in Zukunft sinken wird. Ein Rentenhaushalt mit Einnahmen von 1.700 Euro netto wird in sechzehn Jahren 245 bis 329 Euro mehr benötigen, um den gleichen Lebensstandard halten zu können.

Letztlich ist vorallem die Politik und die Gesellschaft gefragt, der steigenden Altersarmut – bedingt durch unser grenzenloses Wachstumssystem und dessen Konsumidealen – entgegenzuwirken. Es wird sich nur etwas ändern, wenn die Bürger dies einfordern. Wenn Sie sich als Bürger Gehör verschaffen. Die Lösung kann nicht sein, dass Bürger mit wenig Einkommen nur mit massiven Sparmaßnahmen noch am öffentlichen Leben teilnehmen können, zumal die Möglichkeiten hier überschaubar sind, wie unser Artikel gezeigt hat.

Sie haben zusätzliche Ideen oder Tipps aus eigener Erfahrung? Nutzen Sie gerne unsere Kommentarfunktion weiter unten!

Bildquellen

  • © Denis Junker – Fotolia.com
  • © nmann77 – Fotolia.com

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
3.07 von 5 Punkten, basierend auf 28 abgegebenen Stimmen.


Bewerten Sie diesen Artikel - Hinterlassen Sie gerne auch ein Kommentar!
Loading...


Stiftung Warentest Hinweis

Die Kommentare und Meinungen unserer Leser (Leserbriefe)

  1. Dr. Ing. Maler und Lackierer kommentierte am January 11, 2017 at 6:16 pm

    Da wir alle Dr. oder Ing. waren und weit über 3500 € netto haben gehts uns saugut.Wie kann man nur Mindestlohn verdienen oder Leiharbeiter sein. Aber wehe die Müllabfuhr kommt nicht pünktlich. Diese dummen Hunde. Aber auch ihnen gehts im Alter saugut.
    Sie können beim Hundefutter schließlich zwischen Trocken- und Naßfutter wählen. Habe nur Angst, daß mir einer von denen ins Bein beißt und ich beim golfen ein ‘Handicap’ der besonderen Art habe.

  2. nach 45 Arbeitsjahren armer Schlucker kommentierte am January 10, 2017 at 5:10 pm

    Ein reiches Land wie Deutschland läßt seine Rentner die ihr Leben lang gearbeitet haben verhungern. Andere Länder wie Österreich, Frankreich oder Luxemburg halten ihre “Alten” in Ehren. Aber wo soll das Geld herkommen, mann muß doch in Afganistan, Mali usw. vor Ort sein oder vielleicht einen Flughafen bauen den keiner braucht. Mein Vorschlag an junge Leute, lebt von Hartz IV, schont euere Knochen, im Alter habt ihr so oder so nichts zu kochen.

  3. Anonymous kommentierte am January 8, 2017 at 5:15 pm

    DER SOZIALSTAAT IST TOT !
    Also man kann allles in die Tonne klopen.
    WAs soll dann noch so eine Info.

  4. der kleine mann kommentierte am December 1, 2016 at 9:19 pm

    Es fängt erst an, dass es Allen Menschen im Land, schlechter geht.

  5. Manfred Renn kommentierte am September 22, 2016 at 6:37 am

    Ein Satz sagt schon alles: “Die Zahl der Menschen mit einem Alter über 65 Jahren die im Jahr 2012 von der Grundsicherung lebten belief sich auf 465.000”. Würde mich nicht wundern, wenn sich diese Zahl noch erhöht hat. Wer glaubt denn ernsthaft diese Leute würden von ein paar Euro Ersparnisse hier und da profitieren? Es ist im Konsumstaat nicht lebenswert, wenn man überall knappsen muss…

Kommentar schreiben

(auch anonym möglich)

Hier haben Sie die Möglichkeit den Beitrag (wenn Sie mögen anonym) zu kommentieren und Ihre Erfahrungen und Meinungen zu schildern. Wir freuen uns über jeden Kommentar!

Rentner, Senioren, ältere Menschen, goldene Jahre, Herbst des Lebens, Silver Surfer - Bezeichnungen für die Leser dieses Magazins gibt es viele. Wir möchten darauf hinweisen, dass wir in unseren Publikationen so weit wie möglich mit neutralen und wertfreien Bezeichnungen arbeiten bzw. allgemein an "den Leser" adressieren.
Seniorenbedarf.info