Geldvermehrung mit dauerhaftem Zugriff – mit Tagesgeldkonten ideal wirtschaften

In Zeiten, wo es immer wichtiger wird, für die Zukunft vorzusorgen, wird es immer schwieriger, eine passende Anlageform zu finden. Öfter wird in den Medien berichtet, dass sich Banken finanziell übernommen haben und aus diesem Grund Insolvenz beantragen müssen. Eine Anlageform, die wirklich sicher ist, ist das Tagesgeldkonto.

Welche Vorteile bietet ein Tagesgeldkonto?

Die Vorteile gegenüber einem Sparbuch oder einem Riester-Vertrag liegen zunächst darin, dass über die Einlagen täglich verfügt werden kann. Die Vergütung des angelegten Kapitals in Form von Zinsen und Zinseszinsen ist vergleichsweise hoch. Ein weiterer Vorteil liegt in der hohen Flexiblität, denn über das Guthaben kann täglich verfügt werden, ohne das Konto kündigen zu müssen. Zudem sind die Geldinstitute gesetzlich dazu verpflichtet, derlei Anlagen zu sichern. Doch nun ausführlich zu den Vorteilen zum Anlegen von Tagesgeld.

Aus welchem Grund sind die Zinsen höher als bei anderen Kapitalanlagen?

Das ist oft deshalb der Fall, weil ein Tagesgeldkonto zumeist nicht am Schalter vor Ort, telefonisch oder schriftlich geführt werden kann. Das wird in der Regel von den Banken nicht gestattet. Die Kontoführung erfolgt per Online-Banking, was den Vorteil hat, dass die Verwaltungskosten der Banken gesenkt werden. Diese Ersparnis verwenden die Banken, um eine höhere Verzinsung der Guthaben garantieren zu können, die als Tagesgeld angelegt wurden. Die Häufigkeit der Zinsgutschrift ist von Bank zu Bank verschieden. Diese erfolgt laut Vereinbarung einmal jährlich, alle drei Monate oder auch jeden Monat. Ebenso variieren die Zinsen, weshalb es sich anbietet, einen kostenlosen und anonymen Vergleich durchzuführen. Diesen bieten in der Regel Vergleichsportale an. Jeder Euro zählt, doch auch auf andere vertragliche Vereinbarungen der Banken sollten Sie achten.

Was geschieht im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der Bank?

Hier gibt es keinen Anlass zur Unruhe. In der Europäischen Union wurde am letzten Tag des Jahres 2010 festgelegt, dass eine Einlagensicherung bis zu einer Höhe von 100.000 Euro in vollem Umfang bestehen muss. Banken müssen den Nachweis erbringen, dass das Geld im Falle einer Insolvenz sicher ist. Hierzu müssen sie einer Sicherungseinrichtung beitreten. Davon gibt es mehrere. Zu welcher Einrichtung die jeweiligen Banken gehören, entscheidet die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen. Dennoch ist Vorsicht geboten, denn es gibt ein Hintertürchen, um die Einlagensicherung zu umgehen. Das ist dann möglich, wenn der Hauptsitz der Bank nicht zu den Ländern der EU gehört, sondern innerhalb dieser lediglich über Filialen verfügt.

Worauf man noch achten sollte:

Wie schon erwähnt, ist Flexiblität einer der positiven Eigenschaften, die Tagesgeld mit sich bringt. Sie können täglich über die Einlagen verfügen, müssen jedoch darauf achten, dass Sie die Laufzeit der Rücküberweisung auf Ihr Konto berücksichtigen. Meist können Sie schon am folgenden Tag über den Betrag verfügen. Eine ideale Geldanlage also, um Rücklagen für alltäglich anfallende Bedürfnisse wie beispielsweise Wannengriffe im Bad oder unverhoffte Rechnungen zu bilden.


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