Der fortgeschrittene Internet-Guide für Senioren

Senioren Internet RatgeberAuch wenn sich viele „ältere Semester“ mit der digitalen Welt häufig etwas schwertun, ist das Internet für einige nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Es gibt kaum einen Bereich, in dem das World Wide Web nicht als sinnvoller Helfer eingesetzt werden kann. Wer bereits erste Schritte im Netz unternommen hat – etwa mit einem eignen E-Mail Konto oder für eine Recherche, erfährt in diesem Artikel, welche weiteren Möglichkeiten das Internet bereithält und worauf dabei geachtet werden sollte.

Welche Optionen das Internet für Seniorinnen und Senioren bietet, ist etwa auch das beliebte Online-Shopping, oder die Möglichkeit, sich über zahllose Soziale Netzwerke auszutauschen, Filme und Serien anzusehen sowie Nachrichten zu recherchieren. Die Vielfalt der Angebote hat allerdings auch einen Nachteil: Gerade für Anfängerinnen und Anfänger ist es schwer den Überblick zu behalten – und für sie gibt es nun an dieser Stelle einen fortgeschrittenen Internet-Guide für Seniorinnen und Senioren. Wer hingegen noch gar keine Erfahrungen gemacht hat, kann sich in diesem Artikel über die Grundlagen informieren.

Die Entstehung des Internets

Klären wir aber zunächst eine der offensichtlichste Fragen, die im Raume stehen: Wie ist das Internet überhaupt entstanden? Schließlich handelt es sich wie bei allen technischen Entwicklungen um Eine, die erst ihre heutige Form finden und annehmen musste. Wie so viele Erfindungen lässt sich auch die des Internets in die Zeit des Kalten Krieges zurückdatieren. Die USA hatten eine Arbeitsgruppe, die wissenschaftliche Projekte an Universitäten und anderen Forschungsinstitutionen unterstützte. Diese sollten dabei, ganz dem Zeitgeist entsprechend, dem US-Militär zu Gute kommen.

Hier finden sich die Ursprünge – denn die Entwicklung eines dezentralen Netzwerks stammte von einem Projekt, dass diese Arbeitsgruppe unterstützte. Bemerkenswert ist dabei, dass diese Entwicklung schon in den Sechzigerjahren stattfand – Jahrzehnte, bevor das Internet seinen zivilen Siegeszug angetreten hatte.

Erst in den Siebzigerjahren hingegen kamen die ersten vernetzten Rechner nach Europa. Die Zahlen waren allerdings noch nicht der Rede wert. 1977 waren weltweit 111 Computer mit 500.000 Nutzern (Quelle: Landesmedienzentrum) miteinander vernetzt.

Seinen letztendlichen Siegeszug hat das Internet dann nach der Entwicklung der Browser angetreten: Seit der Mitte der Neunziger wurde das Internet immer weitläufiger, mittlerweile nutzen es Abermillionen Menschen weltweit, nicht nur auf den heimischen PCs, sondern auch auf Smartphones oder Tablets.

Nachrichten online lesen

Internet Ratgeber für SeniorenEine der zahlreichen Möglichkeiten, die das Internet bietet, ist es, sich zu informieren. Dabei ist die Vielfalt der in Frage kommenden Portale nahezu unendlich. So gut wie jede größere Zeitschrift und Zeitung stellt heutzutage eine eigene Internetseite zur Verfügung. Dort finden sich praktisch alle Inhalte, die tagesaktuell sind, aber auch allgemeinere Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur oder Politik.

Lange Zeit haben diese Zeitungen und Zeitschriften die Artikel völlig kostenlos zur Verfügung gestellt, was bis heute für große Einbrüche bei den Auflagen der Druckausgaben sorgt. Selbst sehr große Zeitungen wie etwa „Welt“, „Bild“ und „Bild am Sonntag“ verlieren bis heute – teilweise müssen sich die Verlage sogar mit zweistellig negativen Zahlen abfinden, so die letzte Erhebung der ivw (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.).

Mittlerweile haben allerdings viele von ihnen reagiert und bieten umfangreiche Online-Angebote an, die dann kostenpflichtig sind. So kann man in aller Regel für einzelne Artikel bezahlen, oder auch eine Art Online-Abonnement in Anspruch nehmen. Bezahlen muss man vor allem für aktuelle Meldungen, während sich ältere meist auch kostenlos abrufen lassen.

Grundsätzlich sollten Seniorinnen und Senioren in Erwägung ziehen, die Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender in Anspruch zu nehmen, schließlich sind diese meistens kostenlos. Oftmals bieten Nachrichtenseiten auch Live-Ticker zu besonders aktuellen Ereignissen an, bei denen weitere Entwicklungen noch abzuwarten sind. Besonders bei Themen, die den Nutzern am Herzen liegen, ist dies eine empfehlenswerte Herangehensweise.

Über die berühmten Nachrichtenseiten von Fernsehsendern, Zeitungen und Zeitschriften hinaus gibt es natürlich noch zahlreiche private Nachrichtenanbieter, die abseits des Internets keine weitere analoge Plattform nutzen. Oftmal findet man hier auch abweichende Standpunkte und Fakten zum „Mainstream“. Insgesamt ist also das Angebot an möglichen Informationsquellen durchaus als so groß zu bezeichnen, dass Konsumenten dazu gezwungen sind, eine gute Auswahl treffen.

Welche Seiten sich besonders eignen

Nachrichten Websites SeniorenDie Frage ist also, welche von den vielen Nachrichtenportalen am besten geeignet sind. Grundsätzlich ist etwa die Webseite der Tagesschau zu empfehlen. Dort gibt es einerseits aktuelle Nachrichten sowie die Videoausgaben der Tagesschau in hundert Sekunden sowie die letzten Sendungen auf Abruf. Nicht genug damit, denn es gibt dort zudem die verschiedensten Sektionen wie etwa Börsennachrichten, verschiedene Ratgeber oder Neuigkeiten aus dem Sport.

Grundsätzlich sind so gut wie alle großen Nachrichtenseiten mit einem guten Layout und informativen Texten ausgestattet. Gerade die online verfügbaren Seiten vom „Spiegel“, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ oder der Wochenzeitung „Die Zeit“ verfügen in aller Regel über recht hochwertige redaktionelle Inhalte.

Gleichzeitig gibt es mittlerweile auch auf Videoplattformen wie YouTube viele Möglichkeiten, audiovisuell etwas ansprechender aufgemachte Nachrichten zu bekommen. Allerdings produzieren auch hier viele private Anbieter Inhalte.

Was es zu beachten gilt

Apropos: Private Anbieter haben meistens eine bestimmte Intention. So finden sich auf YouTube viele Kanäle, die zwar oberflächlich betrachtet Nachrichteninhalte produzieren, in Wirklichkeit aber vor allem politische Ansichten möglichst subtil verbreiten wollen. Obwohl die meisten Seniorinnen und Senioren selbstverständlich durch ihre Lebenserfahrung in ihrer Haltung gefestigt sind, sollten sie dennoch argwöhnisch sein.

Schließlich verspricht die Aufmachung der Inhalte – egal, ob es sich dabei um einen reinen Textbeitrag handelt oder per Video informiert wird – eine rein sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Allerdings haben die Medienmacher längst entdeckt, dass politische Meinungen über das Internet perfekt verbreitet werden können. Denn subtiler und manipulativer als im Internet geht es kaum. Schließlich können Inhalte dort noch wesentlich ungefilterter als im Fernsehen verbreitet werden. Mit weniger Aufwand kann man um einiges mehr Menschen erreichen.

Eine gesunde Skepsis muss sein!

Insofern ist eine gesunde Skepsis angezeigt. Schauen Sie sich die Beiträge in Ruhe an und überzeugen Sie sich davon, welche Absichten die Betreiber der jeweiligen Seiten verfolgen. Dazu kann ein Blick ins Impressum genügen – dies ist jedoch nicht immer der Fall. Lesen Sie sich einige Beiträge durch und achten Sie auf Untertöne in der Berichterstattung. Wenn Sie identifiziert haben, welche Absichten verfolgt werden, können Sie leicht herausfiltern, was wohl objektiv stimmen mag und was bereits durch Meinungen gefärbt ist.

Die Vielfalt nutzen

Fake News im InternetDa heutzutage wie schon beschrieben eine wahre Flut an Nachrichten angeboten wird, sollten Seniorinnen und Senioren diese Vielfalt auch nutzen. Dabei geht es nicht nur um die große Auswahl unterschiedlicher Themen und Schreibstile, sondern auch um die Aufmachung.

Denn schließlich zeichnet sich das Internet ja gerade durch seine immense Vielfalt aus. Wer dies nutzt, erschließt sich ein möglichst dreidimensionales Bild der Nachrichten – mit dieser Methode kann man sich also ein ausgewogenes Meinungsbild schaffen.

Sogenannte „Fake News“

Zu den gefährlichsten Phänomenen des Internets gehört das Aufkommen der sogenannten „Fake News“. Diese Fake News sind gefälschte Nachrichten, bei denen es meistens darum geht, mit Absicht falsche Nachrichten zu verbreiten. Dabei kann es um Falschmeldungen gehen, die mit Hilfe von reißerischen Überschriften Propaganda verbreiten sollen. Fake News sind dabei nicht notwendigerweise immer absichtlich entstanden, es kann sich auch einfach um übernommene Falschmeldungen handeln. Genau aus diesem Grund ist es aber wichtig, Informationen auch gelegentlich zu überprüfen.

Die bereits angemerkte notwendige Vorsicht beim Konsum von Internetmedien ist also auch hier geboten – und allemal gut begründet. Fake News haben besonders in den letzten Jahren rapide zugenommen. Dabei geht es um die Beeinflussung von Wahlkämpfen, um Hetze, etwa gegen Flüchtlinge oder die Manipulation anderer Themen. Besonders um der Gefahr dieser Fake News zu entgehen, sollte man nur seriöse Nachrichtenportale nutzen. Entdeckt man beispielsweise schon auf der Startseite der Anbieter offensichtliche Falschmeldungen oder Beiträge, in denen zahlreiche grammatische Fehler zu finden sind und in denen Rechtschreibung keine Rolle spielt, ist höchste Vorsicht angesagt.

Online einkaufen

Online einkaufenNeben dem Lesen und Ansehen von Nachrichten gehört zu den größten Vorzügen des Internets sicherlich die Tatsache, dass beinahe jede erdenkliche Ware im Internet verkauft wird. Somit kann man auf mannigfaltige Weise Geld ausgeben und dabei auch Schnäppchen machen. Vor allem aber stehen dort vielerlei Dinge zum Verkauf, die man in den Läden der meisten Städte gar nicht kaufen kann.

Das Bequeme am Shoppen im Netz

Das Vorteilhafte am Shoppen im Internet liegt aber vor allem darin, dass man die eigene Wohnung nicht verlassen muss, um einen Kauf zu tätigen. So kann man beispielsweise auch per PayPal oder Online-Banking bezahlen. Anschließend wird in aller Regel die entsprechende Ware mit einem Paketdienst wie Hermes oder DHL verschickt, und innerhalb weniger Tage kann man sich über das Ankommen der Bestellung freuen.

Die Bandbreite der Waren

Mittlerweile kann man online längst nicht nur Bücher kaufen. Sowohl Kleidung, Musik, Lebensmittel oder auch Heimwerkerbedarf und viele andere Produkte findet man mühelos im Netz. Gerade dann, wenn man ein spezielleres Interesse hat – etwa gezielt nachhaltig produzierte Produkte konsumieren möchte – lohnt sich die Suche im Internet. Manchmal muss man ein wenig stöbern, um die entsprechenden Angebote zu finden – lohnenswert ist es allerdings meistens.

Worauf muss man achten?

Selbstverständlich gibt es für den digitalen Einkauf eine ganze Menge von wichtigen Aspekten, die gerade Anfängerinnen und Anfänger unbedingt beachten sollten – gerade so wie beim realen Einkaufen!

Der wichtigste Aspekt beim digitalen Einkaufen ist mit großem Abstand die Sicherheit. Denn was hat man von den besten hypothetischen Optionen, wenn die eigenen Daten gestohlen werden und plötzlich per Hacking-Angriff oder Betrug größere Geldbeträge vom eigenen Bankkonto fehlen. Darüber hinaus ist die Gefahr immer vorhanden, dass sich andere Menschen in das eigene Konto bei einem Anbieter einloggen und dann einkaufen.

Um diesen Vorgängen vorzubeugen, gibt es einige wesentliche Kniffe – aber wie gesagt sollte man keine Panik haben und systematisch vorgehen. So lässt sich das Risiko schon stark minimieren. Beachten Sie hierzu auch unseren Artikel zum Thema Sicherheit.

Ein sicheres Passwort wählen

Da Nutzerinnen und Nutzer praktisch für jede Variante beim Online-Shopping ein eigenes Konto brauchen, müssen sie bei der Erstellung auch ein gutes Passwort wählen. Hier empfiehlt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mindestens acht Zeichen, zusätzlich eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen und Ziffern. Dazu sollten Anwenderinnen und Anwender keinesfalls die Namen von nahen Verwandten, Haustieren oder Ähnliches als Passwörter wählen – zu groß ist die Aufdeckungsgefahr. Das BSI nennt noch einige weitere, nützliche Parameter für gute Passwörter, die man als Anfängerin und Anfänger auf jeden Fall nachlesen sollte.

Zudem empfiehlt es sich, die Seriosität der Verkaufsseiten gut zu überprüfen. Denn diese ist ausschlaggebend dafür, ob man überhaupt Kunde werden sollte. Überprüfen Sie zum Beispiel, ob die Datenverbindung zu der Seite SSL-verschlüsselt ist – das steigert die Sicherheit. Schauen Sie, ob die Preise der Seite unrealistisch tief sind und überprüfen Sie – wie schon vorhin – das Impressum der Anbieter. Erst nach diesem Check sollte man sich überhaupt als Kunde registrieren.

Beispielhafte Angebote

Zu den größten Anbietern von Waren aller Art gehören zum Beispiel Amazon, Ebay oder Zalando. Vorweg muss man sich über die gesellschaftlichen Auswirkung im Klaren sein, wenn bei großen Ketten eingekauft wird, Stichwort Sterben des lokalen Einzelhandels. Die riesigen Konzerne haben alleine schon aufgrund ihrer Größe und damit verbundenen Möglichkeiten im Großhandel verschiedenste Waren und für den Endkunden vergleichsweise liberale Konditionen. Bei Amazon und Zalando kann man beispielsweise die Bestellungen wieder stornieren, insofern diese noch nicht abgesandt wurden – und zwar ohne Angabe von irgendwelchen Gründen. Zudem ist die Rücksendung der Ware innerhalb eines gewissen Zeitraums möglich und zwar auch hier ohne größere Begründung.

Während Amazon vor allem für Bücher, Musik und Filme bekannt ist, kauft man bei Zalando beispielsweise Schuhe oder Mode. Ganz anders verhält es sich noch bei Ebay, wo man nicht nur Ware kaufen, sondern auch verkaufen kann.

Dort ist das Warensortiment noch umfangreicher als bei den anderen genannten Anbietern – schließlich bietet Ebay zahllosen Nutzerinnen und Nutzern die Plattform zur Verfügung, um selbst mit ihrem Eigentum zu handeln. Unterschieden wird übrigens zwischen gewerblichen und privaten Verkäufern, denn auch zahlreiche Markenhersteller sind auf dem Portal vertreten.

Bei Letzteren ist es wiederum möglich, von verschiedenen vergünstigten Angeboten zu profitieren. Ein spezifischer Überblick im Netz zeigt schnell, in welchen Bereichen Rabatte angeboten werden. Von Reisen über Elektronik oder Kleidung – im Gegensatz zum stationären Handel kann hier oft Geld gespart werden. Gerade die enorme Bandbreite von Ebay dürfte dabei noch ein Vorteil gegenüber anderen Anbietern sein. Der Kauf wird entweder als Auktion abgewickelt, bei dem jeder ein Gebot abgeben kann. Die zweite Möglichkeit ist der sogenannte Sofort-Kauf zu einem festgelegten Preis.

Selbstverständlich ist die Frage für viele Kundinnen und Kunden immer, ob die Plattformen ihren Wünschen entsprechen. Doch auch hierfür gibt es zahlreiche Webseiten, immer abhängig davon, was für eine Art von Produkten sie suchen. Über die Suchmaschinen Google oder Ecosia findet man praktisch jede Art von Händler – von Autos über Wohnungen bis hin zu Sportgeräten ist alles dabei. Wenn man die vorhin genannten Sicherheitshinweise bedenkt, steht also einem Experimentieren und Entdecken nichts mehr im Wege.

Filme und Serien ansehen

Filme Serien InternetEinen großen Reiz für viele Nutzerinnen und Nutzer des Internets haben auch die sogenannten Streaming-Dienste. Mit diesen kann man übrigens nicht nur Musik streamen, sondern auch Filme und Serien schauen.
Doch zurück zum Anfang: Was heißt Streamen überhaupt? Nun, das Streamen bedeutet letztendlich, dass man sich audiovisuelle Inhalte auch einfach im Internet ansehen kann, ohne sie notwendigerweise herunterladen zu müssen. Das hat den großen Vorteil, dass man die Festplatte nicht mit Daten vollpackt. Dank der heutigen Internet-Geschwindigkeiten ist das auch gar kein Problem mehr.

Die meisten Streaming-Dienste wie Netflix oder das zu Amazon gehörende Amazon Prime funktionieren dabei nach dem gleichen Prinzip. Sie verfügen über eine bestimmte Anzahl von Filmen und Serien, die man für einen pauschalen monatlichen Beitrag ansehen kann. Dabei gibt es keine Begrenzung, sodass man so viel schauen kann, wie man möchte. Ein großer Vorteil ist, dass man die Filme und Serien zu jeder Zeit abrufen kann, wann man möchte – anders als beim Fernsehen ist es also nicht erforderlich, eine bestimmte Uhrzeit abzupassen.

Bei manchen der Dienste kann man übrigens Inhalte, die nicht kostenlos zur Pauschale gehören, noch hinzukaufen. Insofern sind auch inhaltlich kaum Grenzen gesetzt. Wer also unzufrieden mit dem alltäglichen beziehungsweise allabendlichen Fernsehprogramm ist, hat hier die Alternative, um sich selbst gewählte und zusammengestellte Programme anzusehen. Ein Vergleich zwischen den verschiedenen Streaming-Portalen bietet sich hier sehr an, damit man auch einen Service bekommt, der den eigenen Erwartungen entspricht.

Soziale Netzwerke

Ein beliebtes und wichtiges Thema ist, wenn es um das Internet geht, die Sozialen Medien. Sie dienen vor allem dem Ziel, sich miteinander vernetzen zu können und gehen dabei mit ihren Möglichkeiten weit über jene üblicher Kontaktmöglichkeiten im Internet hinaus. Viele Seniorinnen und Senioren fragen immer wieder danach, wozu diese Netzwerke überhaupt gut sind. Dabei ist diese Frage so eindeutig gar nicht zu beantworten. Mittlerweile liefern sie sowohl Nachrichten, Videos, Unterhaltung, Informationen, Austausch mit Bekannten, Interessengruppen und vieles mehr. Kurzum: Sie bieten einen bunten Strauß der Möglichkeiten.

Berühmte soziale Netzwerke

Was sind denn nun die berühmtesten sozialen Netzwerke? Da ist mit großer Sicherheit Facebook zu nennen, denn das soziale Netzwerk Nummer Eins ist heutzutage eine Milliardenfirma. Es ist ohne Frage richtig, dass die zahlreichen Sicherheitsbedenken vieler Userinnen und User kaum zu leugnen sind. Allerdings gibt es auch kaum ein Netzwerk, das funktional gesehen so vielfältig ist wie Facebook. Instagram hingegen ist ein fotobasiertes Netzwerk, bei dem es vor allem um visuelle Elemente geht. Xing hingegen ist ein Berufsnetzwerk, das vor allem dem Vernetzen von Berufstätigen dient, die sich untereinander einen Schritt vorwärts in der Karriere ermöglichen wollen. Alles in allem gibt es mittlerweile zahllose soziale Netzwerke, die allesamt ihre Daseinsberechtigung haben. Wie immer ist es aber auch hier notwendig, das beste Netzwerk für die eigenen Bedürfnisse zu finden.

Nutzen und Schaden

Soziale Netzwerke haben ihren Nutzen, können allerdings auch Schäden anrichten. Perfekt nutzt man sie beispielsweise dann, wenn man alte Freunde wiederfinden möchte. Man sucht sie einfach und hofft, dass sie unter ihrem Klarnamen registriert sind. Auch zur Information und Unterhaltung sind sie sehr gut zu gebrauchen.

Klar ist natürlich, dass sie einem echten Sozialleben nicht das Wasser reichen können. Dennoch passiert es gerade vielen Jugendlichen, dass sie sich nur noch mit sozialen Medien beschäftigen – hierin liegt auch gleichzeitig die größte Gefahr, vor der Seniorinnen und Senioren aufgrund ihrer gefestigten sozialen Beziehungen im realen Leben aber in der Regel gefeit sind.

Fazit

Wie wir gesehen haben, sind die Möglichkeiten im Internet beinahe unbegrenzt. Wer also mit Bedacht und Vorsicht vorgeht und dabei auf das Einhalten der benannten Regeln achtet, wird sicherlich viel Freude bei der Benutzung des Internets haben.

Recherchequellen

Bildquellen: Aletia2011, VadimGuzhva, sebra, MH, Rido & daviles (Fotolia)


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
4,00 von 5 Punkten, basierend auf 1 abgegebenen Stimmen.


Bewerten Sie diesen Artikel - Hinterlassen Sie gerne auch ein Kommentar!
Loading...

Kommentar schreiben

(auch anonym möglich)

Hier haben Sie die Möglichkeit den Beitrag (wenn Sie mögen anonym) zu kommentieren und Ihre Erfahrungen und Meinungen zu schildern. Wir freuen uns über jeden Kommentar! Bitte beachten Sie jedoch, dass wir politische Hetze gegenüber Minderheiten und Aufrufe zu Gewalt nicht veröffentlichen werden.

Rentner, Senioren, ältere Menschen, goldene Jahre, Herbst des Lebens, Silver Surfer - Bezeichnungen für die Leser dieses Magazins gibt es viele. Wir möchten darauf hinweisen, dass wir in unseren Publikationen so weit wie möglich mit neutralen und wertfreien Bezeichnungen arbeiten bzw. allgemein an "den Leser" adressieren.
Seniorenbedarf.info