Von Alt für Jung – Diese Tipps helfen den Kindern beim Vorplanen

Ruhestand planenDas Altern gehört zum Leben eines jeden Menschen dazu – diese Tatsache definiert unser Menschsein. Allerdings nehmen unsere für selbstverständlich genommenen Fähigkeiten mit zunehmenden Lebensjahren langsam, aber sicher ab. Deshalb ist es nötig, mit unseren Kindern Absprachen zu treffen, um unser Leben für die Zukunft zu organisieren. Denn wir müssen uns der Tatsache stellen, dass wir über kurz oder lang abbauen. Gerade, wenn dies unvorhergesehen und schnell passiert, ist es unklug, die Angehörigen vorher nicht einbezogen zu haben. Damit dies gut gelingen kann, ist es unumgänglich, sich in zahlreichen Themen mit den Kindern abzusprechen. Ziel dieses Textes ist es, einige hilfreiche Hinweise zu geben, zu welchen Themen welche Absprachen besonders wichtig sind und wie sie gut gelingen.

Warum das Informieren der Kinder so sinnvoll ist

Für das Informieren der eigenen Kinder gibt es zahllose gute Gründe. Nichtsdestotrotz gibt es immer wieder etwas starrköpfigere Gemüter, die dies unterlassen. Ihre Motivation ist nur allzu verständlich: Eigenständigkeit ist schließlich ein ganz elementarer Bestandteil des Freiheitsempfindens – je mehr Informationen man aber über die eigene finanzielle und gesundheitliche Lage freigeben muss, umso mehr hat man oft das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Wenn es dann noch darum geht, den Kindern darüber Vollmachten zu erteilen, was mit der eigenen Person geschieht, wird diese Lage nicht unbedingt besser.

Nichtsdestotrotz: Sowohl Krankheiten und Gebrechen, die die Physis beuteln, als auch mentale Probleme können schneller auftreten, als man vorplanen kann – eine frühzeitige Absprache ist also schlichtweg eine Frage der eigenen Sicherheit. Nur auf diese Weise ist es wirklich möglich, selbst Einfluss darauf zu nehmen, was im Fall der Fälle geschieht. Jeder von uns kann zum Pflegefall werden. Krankheiten und Verletzungen können je nachdem schnell verhindern, dass wir unsere Wünsche noch umfangreich formulieren können. Dann bleibt den Angehörigen nichts anderes übrig, als unsere Vorstellungen bezüglich der Pflege und Verbleib unseres Besitzes zu erahnen.

Rechtzeitig vorsorgen

Leider ist es so, dass etwa Krankheiten wie Demenz unterschiedlich schnell verlaufen können. Durch die recht unterschiedlichen Arten, die bei dieser mental degenerativen Krankheit existieren [1], kann es schon bald zu einem partiellen oder vollständigen Verlust bestimmter kognitiver Fähigkeiten kommen. Sind diese erste einmal ausgeschaltet, und sei es nur temporär, können wir nicht mehr im Vollbesitz unserer geistigen Kräfte handeln, um die komplexen Entscheidungen, die nun folgen müssten, zu treffen.

Deshalb ist es doch so: Wenn wir keine Probleme haben und weiterhin völlig eigenständig leben können, müssen die Absprachen mit den Kindern gar nicht erst in Kraft treten.

Die richtige Strategie wählen

Allerdings ist es auch im Zusammenspiel mit den Angehörigen äußerst wichtig, sensibel zu sein. Schließlich kennen die eigenen Kinder ihre Eltern lange Zeit als die liebevollen, starken Bezugspersonen, als Ernährer und auch Lehrerinnen und Lehrer.

Der plötzliche Tausch der Positionen, der mit solchen Gesprächen zumindest scheinbar für sie einhergeht, ist eine extrem schwierige Erfahrung. Deshalb ist es hier sehr wichtig, behutsam vorzugehen und nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. Stattdessen empfiehlt es sich, das Thema Stück für Stück und langsam anzugehen. So ist es sinnvoll, sich gemeinsam mit den Kindern über Wochen an das Thema heranzutasten und erst einmal nur Andeutungen darüber zu machen.

Das führt bei den Angehörigen nicht selten zum Anstoß eines Reflexionsprozesses, der ihnen schonend verdeutlicht, dass die klassische Beziehung zwischen Eltern und Kindern leider eine endliche ist.
Eine individuell erstellte Patientenverfügung [2] bzw. eine Vorsorgevollmacht kann im Fall der Fälle wichtige Informationen zu den persönlichen Wünschen geben.

Das Gespräch suchen

Irgendwann wird es dann aber natürlich Zeit für das klärende Gespräch. In diesem gibt es mehrere Punkte, die angesprochen werden sollten.

  • Die Perspektive einer notwendigen Pflege
  • Die Tatsache, dass die Gesundheit im Alter meistens abnimmt
  • Die Verantwortung der eigenen Kinder
  • Eigene Erwartungen an das Leben im Alter

Für Ruhestand vorsorgenEin solches Gespräch sollte aber keineswegs im Monolog enden. Im Gegenteil: Es ist sehr wichtig, dass die erwachsenen Kinder die Gelegenheit erhalten, hierzu zunächst einmal ihre emotionale Reaktion zu zeigen. Auf keinen Fall sollten eigene Ideen einfach nur in den Raum gestellt werden. Es empfiehlt sich, hier langsam und mit Bedacht zu sprechen und die Reaktionen abzuwarten. Welche Bereitschaft für ein Engagement der Angehörigen liegt vor? Dieses Engagement umspannt dabei weit mehr als nur die Frage einer finanziellen Kooperation. Hier geht es auch um die Möglichkeiten individueller Pflege, um das Sozialleben im Allgemeinen und viele andere Fragen.

Klare Vorstellungen und Absprachen

Es gilt hier grundsätzlich: Ganz klare Vorstellungen helfen immens. Dabei sollten hypothetische Fälle auch durchgespielt werden, so etwa auch den Umgang bei starken körperlichen Einschränkungen, die Demenzpflege durch Angehörige oder die Notwendigkeit einer ambulanten oder sogar stationären Pflege. Immer wieder wird es hier schwer sein, zu gemeinsamen und konkreten Ansätzen zu kommen – notwendig ist es aber nichtsdestotrotz. Denn je klarer die Vorstellungen beiderseits sind und umso besser man Kompromisse schließen kann, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass alle am Ende zufrieden sind.

Grundsätzlich gibt es bei den notwendigen und sinnvollen Verabredungen eine solche Bandbreite, dass wir sie in einem Artikel kaum abdecken können. Nichtsdestotrotz wollen wir versuchen, die wichtigsten Themen hier zu behandeln:

Wohnen im Alter

Dass das Wohnen im Alter absolut genau zu diesen wichtigsten Themen gehört, dürfte wohl weitgehend unumstritten sein. Schließlich gibt es die verschiedensten Varianten des Wohnens im Alter, die allesamt ihre Berechtigung sowie Vor- und Nachteile haben, aber mit den Angehörigen abgesprochen werden müssen. Im Folgenden wollen wir die verschiedenen Optionen durchgehen und einmal erwägen, wie hier Gespräche mit den Angehörigen nötig werden.

Pflege durch Angehörige

Pflege durch AngehörigeZu den Modellen, die am meisten Klärungsbedarf haben, zählt beispielsweise die Pflege durch Angehörige. Dazu gehört es aber selbstverständlich, sich umfangreich über etwaige Unterstützungen seitens des Staates zu informieren, damit die Absprachen auch auf einer Faktenlage beruhen, die belastbar ist. Dazu gehört bei der Pflege durch Angehörige etwa Unterstützung durch das Pflegegeld [3].

Die Pflege durch Angehörige bedeutet letztendlich, dass man entweder zuhause oder in ihrem Haus beziehungsweise ihrer Wohnung für sie sorgt. Ob sie dazu bereit sind, hängt selbstverständlich von mehreren Faktoren ab. Das hängt nämlich unter anderem sehr vom Gesundheitszustand ab, den man in diesem Fall hätte. Die Pflege durch Angehörige bedeutet letztendlich, dass man entweder zuhause oder in ihrem Haus beziehungsweise ihrer Wohnung für sie sorgt. Ob sie dazu bereit sind, hängt selbstverständlich von mehreren Faktoren ab. Das hängt nämlich unter anderem sehr vom Gesundheitszustand ab, den man in diesem Fall hätte.

Ob nämlich eine Pflege zuhause überhaupt in Frage käme, hängt sehr davon ab, in welchem Gesundheitszustand man sich befinden würde – ist zum Beispiel die eigene Gehfähigkeit eingeschränkt, wird es womöglich schwierig, in Häusern und Wohnungen mit vielen Hindernissen eine Pflegemöglichkeit zu realisieren. Hier müssen dann ganz grundsätzlich Überlegungen erfolgen, ob und wie Wohnen ohne derartige Hindernisse realisiert werden kann [4]. Einige Maßnahmen können hier bereits ohne großen Aufwand umgesetzt werden, andere sind mit bestimmten Investitionen verbunden.

Verantwortung für die Pflege klären

Allerdings sind auch andere Faktoren hier definitiv zu kommunizieren. Können sich die Angehörigen überhaupt vorstellen, diese Art von Verantwortung zu übernehmen? Diese Frage wiegt aus vielerlei Gründen schwer. Einerseits spielt hier natürlich eine Rolle, dass die meisten erwachsenen Kinder sowohl weiblichen als auch männlichen Geschlechts arbeiten gehen – und dementsprechend gar nicht die Möglichkeiten haben, eine umfassende Versorgung zu gewährleisten.

Für diese Aufgabe gibt es die Pflegedienste, die umfassende und verschiedene Services anbieten. Doch hierfür benötigt man trotz allem finanzielle Ressourcen. Je umfassender die Dienste sind, die in Anspruch genommen werden müssen, umso höher die Kosten. Dabei reicht die Unterstützung durch das Pflegegeld keineswegs immer aus, um die anfallenden Unkosten zu decken. Wer also hier die Bezahlung übernimmt, muss ebenso geklärt werden.

Hinzu kommt natürlich, dass der organisatorische Aufwand gerade im Falle einer Berufstätigkeit der Angehörigen gewaltig ist – hier ist neben den finanziellen Aufwendungen und der Investition an Zeit auch zusätzlich Raum für das Organisieren notwendig.

Betreutes Wohnen

Ein sehr beliebtes Modell ist das des betreuten Wohnens. Schließlich bedeutet es eine relativ große Eigenständigkeit, die wir meist so lange wie nur irgend möglich behalten wollen – ein völlig verständlicher Gedanke. Dennoch sollte man diese Option genauestens überdenken und absprechen, so wie alle anderen auch. Betreutes Wohnen hat natürlich auch für die Angehörigen gewisse Konsequenzen.

Denn gerade dann, wenn man vorher gemeinsam im Mehrgenerationenhaus gelebt hat, handelt es sich hier um eine gewaltige Umstellung für alle Beteiligten. Schließlich wird ein Umzug zum entsprechenden Anbieter notwendig, und trotz der Tatsache, dass man eine eigene Wohnung bezieht, so zieht man doch in die Fremde und weg aus dem Haus, das man sein ganzes Leben lang trennt.

Dennoch ist es so, dass das betreute Wohnen im Gegensatz zur Pflege durch Angehörige diese enorm entlasten würde – und für Betroffene selbst große Vorteile haben kann. Gerade dann, wenn die sozialen Kontakte zu anderen Menschen, von den Verwandten einmal abgesehen, etwas rarer geworden sind, ist das betreute Wohnen eine gute Idee. Schließlich kann man hier auf Leute treffen, die sich in ähnlichen Situationen befinden. Zusätzlich gibt es in vielen derartigen Einrichtungen umfangreiche Serviceangebote, die entweder obligatorisch sind oder aber hinzugebucht werden können.

Leider ist es aber so, dass auch dieses Konzept Nachteile hat. Wo wir gerade bei den Kosten waren: Diese sind beim betreuten Wohnen recht immens, besonders dann, wenn zusätzlich Pflegedienste benötigt werden. Neben der Tatsache, dass die Kosten (auch für die Wohnung selbst) recht hoch sind, ist der physisch wie mentale Stress bei einem Umzug zu berücksichtigen – auch wenn die Angehörigen einverstanden sind und umfangreiche Unterstützung leisten. Es gibt, sollte die Entscheidung für das betreute Wohnen einmal getroffen worden sein, Checklisten, die dabei helfen können [5], wenn es um die Planungen geht.

Das Seniorenheim

Verständlicherweise mit einem gewissen Argwohn betrachten wir oft das Seniorenheim. Denn schließlich verlieren wir hier einen nicht geringen Teil unserer Selbstständigkeit, sondern uns wird mit dem Umzug dorthin praktisch der ganze Tagesablauf geregelt. Doch auch diese Option – so schmerzlich sie zunächst klingen mag – muss in Betracht gezogen werden. Wenn Krankheiten und andere Gebrechen so umfangreich sind, dass sowohl die Pflege zuhause und das betreute Wohnen nicht mehr die notwendige Sicherheit bieten können, wird es Zeit, das Seniorenheim in Betracht zu ziehen.

Sich dieser Tatsache zu öffnen oder die hypothetische Annahme zuzulassen, dass dies einmal der Fall sein könnte, macht das Gespräch wesentlich entkrampfter und offener. Denn um jeden Preis an einem Maß an Autonomie festhalten zu wollen, das aber letztendlich gar nicht mehr im Rahmen der eigenen Möglichkeiten liegt, bringt weder den Angehörigen noch Betroffenen etwas.

Bei der Absprache macht es Sinn, bereits zu formulieren, welches Seniorenheim man sich gut vorstellen könnte – oder zumindest Kriterien für die Wahl, die dann die Angehörigen treffen müssen.

Finanzielle Versorgung

Auch in Fragen der finanziellen Versorgungen sind Absprachen unbedingt nötig. Nicht immer hat man dabei die entsprechenden Rücklagen, um alle Kosten, die das Wohnen und die Gesundheit verursachen, zu decken. Sowohl in Gesundheitsfragen als auch beim Punkt Wohnen sind trotz der Unterstützung durch die Krankenkassen und des Staates hohe Kosten zu tragen, wenn es darum geht, nicht nur die absoluten Minimalleistungen wahrnehmen zu wollen. Die durchschnittliche Rentenhöhe in Deutschland untermauert das Problem.

Daraus folgen einige mögliche Konfliktpunkte, die vorab geklärt sein wollen. Welche Sachleistungen können zum Beispiel eingesetzt werden, falls die finanziellen Mittel sonst nicht ausreichen? Wie groß sind die Bereitschaften der Kinder, hier einzuspringen? Verfügen diese über die finanzielle Sicherheit, auch über Jahre hinweg tatkräftige Unterstützung leisten zu können? Wie sicher sind ihre Jobs? All diese Fragen müssen geklärt werden, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Schließlich gilt hier: Nur wenn ein nachhaltiges Konzept steht, kann dann in Zeiten, in denen man vom Pflegefall betroffen ist, schnell und befriedigend gehandelt werden.

Soziales Leben

Doch auch über das soziale Leben sollte man sich mit den Angehörigen verständigen. Das hat ganz verschiedene Gründe. Leider ist es nicht selten so, dass das soziale Umfeld im Alter kleiner wird – das ist aus vielerlei Gründen schlecht und hat unter anderem auch Beeinträchtigungen der Gesundheit zur Folge. Längst weiß man, dass das soziale Umfeld auf die Gesundheit große Auswirkungen hat [6]. Vereinsamung kann tatsächlich insbesondere psychische Erkrankungen befördern, zu denen etwa Depressionen oder auch die bereits angesprochene Demenz gehören kann.

Diese Tatsache sollte man auch den eigenen Kindern und Verwandten nahe bringen. Das hat gleich mehrere Ursachen: Auf diese Weise kann man ihre Empathie steigern und gleichzeitig dafür sorgen, dass sie ein größeres Verständnis für die absolute Notwendigkeit des regelmäßigen Kontakts miteinander bekommen – auch dann, wenn man dann nicht mehr so fit und mobil sein wird, wie dies früher der Fall war.

Dabei müssen die eigenen Erwartungen natürlich realistisch sein. Denn der Nachwuchs ist in aller Regel längst den Kinderschuhen entwachsen und hat meistens schon eine eigene Familie, eine Arbeit und eine Existenz, um die er sich kümmern muss. Dass es sich hier um einen Spagat handelt, muss allen Beteiligten klar sein.

Vielleicht ist es aber schon beim Gespräch möglich, sich darüber abzustimmen, in welcher Regelmäßigkeit man die Angehörigen sehen kann, wenn es um die Möglichkeiten des betreuten Wohnens und um den zukünftigen Einzug in ein Seniorenheim geht. Auch, wenn es sich zum Zeitpunkt des Dialogs um ein mögliches Zukunftsszenario handelt, kann man sich auf diese Weise schon einmal besser abstimmen.

Gesundheit

Gesundheitsvorsorge AlterEin weiteres Thema, das zur Sprache kommen sollte und direkt oder indirekt mit den anderen Komplexen verbunden ist, ist die Gesundheitsfrage. Dabei sollte es vor allem um die Tatsache gehen, dass man im Alter in aller Regel nicht gesünder, sondern eher kränker wird. Selbstverständlich gibt es zahlreiche Varianten, um die eigene Gesundheit möglichst lange aufrecht zu erhalten aber nichtsdestotrotz ist die Vergänglichkeit eine menschliche Eigenschaft, die man schon vorher nicht tabuisieren sollte.

Zunächst aber: Viele von den gesundheitlichen und nicht unbedingt nur schulmedizinischen Maßnahmen, die dazu beitragen können, dass man möglichst lange mit einem großen Wohlbefinden leben kann, sind weder kostenlos, noch werden sie von den gesetzlichen Krankenkassen abgedeckt. Zum Beispiel finanziert keine dieser Kassen zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel, Fortbildungen zum Thema Ernährung und Kurse, die für die mentale Fitness sorgen. Gerade hier geht es also wieder um finanzielle Absprachen.

Ein etwas konkreteres Beispiel für eine die Gesundheit betreffende Verabredung zwischen Alt und Jung: Bei der häuslichen Pflege durch Verwandte etwa sollten wir sie bitten, stets darauf zu achten, dass wir uns dann im Rahmen unserer Möglichkeiten genügend bewegen und gut ernähren. Die Angehörigen können derlei Aufgaben sicherlich nicht komplett übernehmen – aber ein wenig Sorge für das eigene Wohlergehen ertragen können sie durchaus. Was aber, wenn man verstirbt? Wie möchte man beerdigt werden? Was möchte man, am besten testamentarisch, wem vererben? Leider sind auch diese Fragen klärungsbedürftig und am besten frühzeitig und gründlich erledigt, um Scherereien zu vermeiden.

Fazit

Resümierend gibt es also eine ganze Menge an offenen Fragen, die im Kreise der Liebsten geklärt werden müssen – und zwar möglichst rechtzeitig. Dabei ist es wichtig, trotz aller berechtigten Emotionalität alle wichtigen Fragen mit einer größtmöglichen Sachlichkeit zu behandeln und dies bestenfalls präzise. Auf diese Weise kann man, wenn es akut wird, schnelle und wichtige Entscheidungen treffen, die in Rücksprache entstanden sind und bei denen man das Vertrauen haben kann, dass diese Absprachen auch eingehalten werden.

Quellenverzeichnis

Bildquellen: zinkevych #192306546, Photographee.eu #173989682, Photographee.eu #190255135 & joyfotoliakid #190860849 (alle Fotolia)


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