Volle Punktzahl? Rentenpunkte berechnen ⊂⊃ Rentenberechnung

Die gesetzliche Rentenversicherung vergibt Rentenpunkte zur RentenberechnungGegen Ende eines langen, harten Arbeitslebens kommt verdiente Freude auf die Rente auf. Doch wie “üppig” wird die zu erwartende staatliche Rente ausfallen? Die Rentenhöhe hängt davon ab, wie viele Rentenpunkte während der Erwerbstätigkeit erworben werden konnten. Und ob Kinder großgezogen wurden. Das landesweite Problem: selbst wenn Sie 40 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, kann die Rente erschreckend gering ausfallen!

Nicht zuletzt aufgrund der Äußerungen der Ministerin Von der Leyen aus 2013 sind viele Einzahler verwirrt. 2500 Euro Bruttoverdienst bedeuten Altersarmut? Was ist mit den Zeiten der Kindererziehung? Und werden Sozialversicherungen zusätzlich abgezogen? Zudem stellt sich die Frage: was hat er mit der Rentenreform der neuen Bundesregierung auf sich?

Die eigene Rentenhöhe berechnen

Die Höhe der zu erwartenden Rente hängt davon ab, wie lange und wie viel in die Rentenkasse eingezahlt wurde. Je mehr und je länger Sie eingezahlt haben, umso mehr Rente bekommen Sie später.

Die Deutsche Rentenversicherung berechnet die Formel folgendermaßen: Die unter Berücksichtigung des Zugangsfaktors errechneten persönlichen Renten- oder Entgeltpunkte werden mit dem aktuellen Rentenwert, sowie dem Rentenartfaktor multipliziert. Der Rentenartfaktor gewichtet die Funktion der Rente, bei der Altersrente gilt der Rentenartfaktor 1,0.

Das Ergebnis der Multiplikation ist die monatliche Bruttorente, von der noch Beiträge zur Krankenversicherung, zur Pflegeversicherung und eventuell Beträge der Einkommensanrechnung abgezogen werden. Für jedes Jahr, das Sie voll gearbeitet haben, bekommen Sie einen Rentenpunkt gutgeschrieben. Je mehr Rentenpunkte gesammelt wurden, umso üppiger fällt die Rente aus.

Für einen vollen Rentenpunkt müssen Sie in einem Jahr soviel verdienen wie ein deutscher “Durchschnittsverdiener”. Für die Hälfte des Durchschnittseinkommens erhalten Sie einen halben Rentenpunkt. Bei einem höheren Einkommen bekommen Sie mehr als einen Rentenpunkt, wobei die Zahl der erwerbbaren Rentenpunkte mit zwei begrenzt ist. Bei Arbeitslosigkeit wird eine Rentenanpassung nach unten durchgeführt.

Extrapunkte: Kindererziehung, Ausbildung und Pflege von Angehörigen

Die Berechnung der Rente hängt auch von der Familiensituation ab - Rentenpunkte für Erziehungszeit sind möglichEs gibt Entgeltpunkte für bestimmte beitragsfreie Zeiten, wie zum Beispiel die Zeit der Kindererziehung. Für alle Kinder, die ab dem 1.2. 1992 geboren wurden, erhalten Sie drei Entgeltpunkte, für Jahrgänge davor immerhin einen Punkt pro Kind. Außerdem werden die Rentenbeiträge Erziehender zwischen dem 2. und 10. Lebensjahr der Kinder höher bewertet.

Im Rahmen der Reformpläne 2014 der Regierung Schwarz-Rot werden Mütter bald verbesserte Bedingungen erwarten. So sollen Mütter für Kinder, die vor 1992 geboren sind, fortan 2 Entgeldpunkte anstelle von 1 Punkt erhalten. Die Änderungen sollen ab 01. Juli 2014 in Kraft treten.

Auch für Adoptiv- und Pflegekinder können Sie Entgeldpunkte beantragen, da diese berücksichtigt werden. Ebenso wird die Pflege eines Angehörigen, die mehr als 14 Stunden pro Woche beträgt als Einzahlung gewertet. In dieser Zeit zahlt die Pflegeversicherung die Beiträge ein. Außerdem können in puncto Ausbildung pro Schul- oder Studienjahr 0,75 Rentenpunkte hinzugerechnet werden und pro Jahr der Berufsausbildung ebenfalls 0,75 Punkte (maximal jedoch nur 2,25 Punkte in beiden Fällen).

Von der Leyen warnt: weniger als 2500 Euro brutto = Altersarmut

In ganz Deutschland war das Thema Rentenerwartung aufgrund eines im letzten Jahr an die Öffentlichkeit gerantenen Brandbriefes von Ursula von der Leyen wieder stark im Gespräch. Anfang des Jahres 2013 hatte die CDU-Politikerin in einem Schreiben behauptet, wer heute weniger als 2500 Euro brutto (bzw. 30.000 Euro brutto im Jahr) verdiene, sei als Rentner von der Altersarmut bedroht. Fast jeder erwachsene Deutsche machte sich nach dieser Äußerung selbst an die Rentenberechnung und war mitunter schockiert.

Die Begründung für das steigende Altersarmutsrisiko sind die beschlossenen Rentenreformen, nach denen das Rentenniveau bis 2030 von derzeit 51 Prozent auf 43 Prozent des durchschnittlichen Nettolohns vor Steuern sinkt. Von der Leyen warnt in ihrem Brief, dass 40 Prozent der sozialversicherungspflichtig beschäftigten, also auch über die gesetzliche Rentenversicherung versicherte, Geringverdiener (1,8 Millionen) keine private Altersvorsorge betreiben.

Faustformel zur Rentenberechnung der gesetzlichen Rente:

(Gesammelte Rentenpunkte) x (aktueller Rentenwert)

… abzüglich der Kosten für Kranken- und Pflegeversicherung, sowie der Beträge aus der Einkommensanrechnung

Aktueller Rentenwert (neue Bundesländer seit 01. Juli 2013): 25,74 €
Aktueller Rentenwert (alte Bundesländer seit 01. Juli 2013): 28,14 €

Quelle: Bundesregierung.de

Ganz konkret bedeutet das: als Arbeitnehmer bekommt man derzeit auf seinem Rentenkonto 1 Punkt gutgeschrieben, sofern man in einem gesamten Jahr das Durchschnittsentgeld von 32.446 Euro (Stand 2014) verdient hat.

Hat man 40 Jahre lang immer genau das Durchschnittsentgeld verdient und geht heute in Rente, so lautet die Formel:

40 x 28,14 = 1125,60 EUR monatliche Rente
(abzüglich Versicherungen etc.)

Anmerkung der Redaktion: in unseren Leserkommentaren ist aufgrund der zu erwartenden Rente eine Diskussion entbrannt. Scrollen Sie dazu weiter nach unten.

Mit einer einfachen Faustformel lässt sich die Rentenhöhe berechnenAbhängig von der Gehaltshöhe und Dauer der Einzahlung in Jahren wird die zu erwartende staatliche Rente eher üppig oder mager ausfallen. Trotz Anrechnung von den Jahren der Kindererziehung und Pflegezeiten wird die Rente bei vielen Arbeitnehmern nicht so ausfallen, wie sie es eigentlich “verdient hätten”.

Besonders die monatlich laufenden Kosten für Sozialversicherungen, die auch im Alter noch bestehen, könnten den Lebensstandard vieler Menschen in die Knie zwingen. Mit der einfachen Formel zur Berechnung der Rentenpunkte können Sie den monatlichen Betrag, der Sie erwartet, schon im Voraus einschätzen und in Erwägung ziehen zusätzlich vorzusorgen.

Das Rentenloch stopfen – es ist nie zu spät zusätzlich vorzusorgen!

Alternativen zu RentenproblematikEs gibt inzwischen eine Vielzahl an zusätzlichen Altersvorsorgeprodukten, die in Testberichten gut abgeschnitten haben. Neben der staatlichen Riester Rente, bei der für Väter und Mütter pro Kind Beiträge bezuschusst werden, lockt die Rürup Rente mit steuerlicher Absetzbarkeit. Doch auch andere Finanzprodukte im Bereich Altersvorsorge können überzeugen. Im Internet finden sich dazu viele Rechner, die über die gesetzliche Rentenversicherung Versicherten bei der Kalkulation helfen können. Diese Rentenrechner nutzen allerdings mitunter veraltete Daten als Berechnungsgrundlage.

Auch reguläre Kapitalanlagen wie das Tagesgeld oder das Festgeld eignen sich, Kapital verzinst beiseite zu legen. Die höchstmöglichen Renditen lassen sich unterdessen an der Börse mit Aktienfonds erwirtschaften, wobei es immer einer gründlichen Überlegung bedarf, bei der Altersvorsorge diesen mit dem Risiko des Verlustes verbundenen Weg einzuschlagen. Fakt ist dennoch: die wenigstens Menschen haben im Schnitt genügend Rentenpunkte sammeln können, um gelassen ins Alter gehen zu können.

Das Bildmaterial in diesem Artikel wurde von den Fotografen Gerd Altmann und Michael Staudinger erstellt (Quelle: Pixelio.de)


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Die Kommentare und Meinungen unserer Leser (Leserbriefe)

  1. Gute Hilfe zur Berechnung!! Thanks

  2. Ursula Wittler on September 12, 2012 at 2:03 pm said:

    Guten Tag, ich habe über 20 Jahre lang gearbeitet und 2 Kinder groß gezogen. Der Dank scheint mir eine wirklich bittere Rente zu sein wenn ich die Rentenpunkte hier zusammenrechne. Da ich inzwischen alleinstehend bin weiß ich nicht wie ich mich nun verhalten soll… ich kann nur auf meine Kinder hoffen was mich aber an indische Verhältnisse erinnert. Wenn jemand Auswege kennt wäre ich über jede Hilfe dankbar. MfG Ursula Wittler aus Mainz

  3. Ja da geht es den Beamten gut. Nie was einbezahlt aber eine Durchschnittsrente von 2700.- Euro. Da muß ein Arbeiter mit 6500.- Euro monatlich Brutto 50 Jahre einbezahlen, um diese Rente zu ( brutto ) erhalten. Ja die 2 Klassen Gesellschaft und Medizin haben wir schon lange.

  4. Beamtin on January 10, 2013 at 8:56 am said:

    Diese Neiddebatte gegenüber Beamten ist unerträglich. Zum einen ist es falsch, dass Beamte nicht für ihre Alterversorgung einzahlen. Die Beiträge werden einbehalten und nicht ausbezahlt. Bitte lesen Sie sich das nötige Wissen an, bevor Sie hier mit Nichtwissen nerven. Zum anderen habe ich gerade ausgerechnet, wenn ich Renter werden würde, und nicht Pensionär, hätte 70 Euro mehr Rente als ich Pension bekommen werde. Also: erst informieren, dann reden! Sollten Beamten nach 45 Arbeitsjahren!!! Ihrer Meinung nach nichts bekommen?

    • Produktiver on July 31, 2013 at 1:23 am said:

      Grundsätzlich gilt, daß Staatsbeschäftigte absolut nichts zur Produktivität beitragen. Wie ein Parasit hängt sich der Staat und die bei im Beschäftigten an die produktive Klasse.

      • Anonymous on February 9, 2014 at 2:42 pm said:

        Schon selber
        mal was produktives im Leben geleistet oder nur Dummschwaetzer von Beruf? Wenn man solche Grossmaeuler hinterfragt, ist meistens nur heisse Luft dahinter. Sorry

    • Anonymous on September 8, 2013 at 3:15 pm said:

      aber nicht soviel

    • Hallo Herr Beamter
      Sie wissen doch das ein Arbeitnehmer nach den einbezahlten Rentenbeiträgen und den Versicherungsjahren Rente bekommt.
      Sie als Beamter bekommen automatisch das letzte Jahr eine Besoldungsstufe mehr und danach richtet sich der Pensionsanspruch, der Arbeitnehmer hofft das er nicht zurückgestuft wird weil er im Alter weniger Leistung bringt. Wenn Sie schon so tun als wären Beamte nicht im Vorteil dann erklären Sie mir doch warum ein Beamter in Pension ein 13.mtl. Gehalt bekommt und sämtliche Vergünstigungen (Versicherung-Bahn-usw.)hat. Dies ist nur ein kleiner teil vom unterschied Arbeiter Beamte
      Ich wäre Ihnen dankbar eine Nachricht zu erhalten.

      • Anonymous on January 26, 2014 at 2:32 pm said:

        Was die 13. Monatszahlung betrifft, die es übrigens bei Bea. nicht mehr gibt, existiert kein Unterschied zur gesetzl. Rente. Alle Sonderzahlungen, also Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, 13. Monatsgehalt werden in die Rentenberechnung einbezogen, der Jahresrentenbetrag wird nur gezwölftelt, ebensogut könnte aus den Sonderzahlungen eine 13. Monatsrente gezahlt werden.

    • Anonymous on November 1, 2013 at 2:01 pm said:

      Dreimal kurz gelacht, bin Angestellte im öffentlichen Dienst, aber ich bekomme nach 43 Jahren Vollzeit gearbeitet erheblich weniger als ein Beamter.

      • Anonymous on January 26, 2014 at 2:33 pm said:

        ..hoffentlich haben Sie bei dem Vergleich auch die Zusatzversorgung, welche man i. d. R. im öffentl. Dienst als Arb. u. Ang. erhält, mit einbezogen.

    • Liebe Beamtin,
      die Vergleichsrechnung Pension-Rente würde ich gerne mal sehen. Ich vermute allerdings, dass Ihre Rechenkünste mangelhaft sind. Oder sollte es gezielte Falschinformation sein?
      Wie hoch ist der Beitrag der Beamtenschaft zur Demografie?

    • 45 Arbeitsjahre? RUHEJAHRE

    • Also da kann ich nur widersprechen, habe nachgelesen wigi. und da steht das der Beamte, was auch meine Erfahrung ist, das der Beamte deutlich besser da steht als ein Angestellter ein Beamter kann garnicht in die Katekorie Altersarmut fallen weil die Rente doch deutlich über dem eines Arbeitnehmers liegt

      • Friedrich Wörndle on March 16, 2014 at 7:36 am said:

        Ich hatte letztes Jahr einen Artikel im SPIEGEL gelesen. Da wurde eine Grafik bezüglich der Renten/Pensionen dargestellt. Man konnte deutlich erkennen, dass die Pensionen von der Höhe in € dort anfangen, wo die Renten enden. Nach der bestehende Rentenformel kann kein Rentner eine Pension von 2700 € bekommen. Dieser Betrag wurde in einem früheren Beitrag genannt.

    • Besserwisser on January 14, 2014 at 4:43 pm said:

      Es verhält sich folgendermaßen bei den Beamten.Ich war selbst Beamter und bin mittlerweile in Pension.Richtig ist das wir,zur zeit,eine Pension in höhe von 70 % des letzten nettoverdienstes als Pension bekommen.Diese sind aber voll Steuerpflichtig.Krankenkasse und Pflegeversicherung muss auch bezahlt werden.Richtig ist auch das man kurz vor der Pension noch befördert wird.Wurde zumindest bei der Bahn so praktiziert.Wurde aber stark zurück gefahren.Falsch ist das Beamte nicht arbeiten.Hätte ich nur faul im Stuhl gesessen wäre kein Zug gefahren oder es hätte massenweise Unfälle gegeben.
      Und was nicht vergessen werden darf,als ich bei der Bahn angefangen habe und Beamter wurde sind drei Jahre vergangen und ein vergleichbarer Angestellter im selben Beruf(Elektriker)hat wesentlich mehr netto verdient als ich zu meiner zeit.Das wurde erst zu ende hin mehr,als man befördert wurde.Und auch eine Beförderung gab es nicht automatisch,man musste durch Weiterbildung und Lehrgänge sich das erarbeiten.
      Zum Schluss noch etwas bezüglich Krankenversicherung.Es stimmt das wir privatversichert sind aber wir tragen einen erheblichen Teil der Arztkosten selbst.80% aller Kosten werden von der Kasse bezahlt.Ausser bei schweren Krankheiten und Operationen,da werden 96% bezahlt.Ich muss zusätlich,um die restlichen Kosten zu decken,eine Versicherung bezahlen.Aber selbst mit dieser Versicherung,die auch nicht die kompletten Kosten ersetzt,bleibt ein teil über,den ich aus eigener Tasche bezahle.Ich muss also Rücklagen haben,auch weil ich meistens vorher die Arztrechnung bezahlen muss bevor mir die Versicherung mein Geld erstattet.Da können schon mal 3 Monate vergehen bevor ich mein Geld auf dem Konto habe.Also hackt nicht immer auf den Beamten rum,sondern Informiert euch vorher.Oder werdet selber Beamter,dann seht ihr wie wenig Geld ihr am Anfang bekommt,Und dann haltet 35 Jahre durch.Übrigens habe ich vorher 12 Jahre als Angestellter gearbeitet und die Rente die ich daraus bekomme wird mir von der Pension abgezogen.Ich bekomme also nichts zusätzlich.

      • Friedrich Wörndle on March 16, 2014 at 7:59 am said:

        Was immer übersehen wird und in allen Zeitungsberichten falsch dargestellt wird: Bei Beamten sind es wohl 70% des letzten Nettoverdienstes. Bei den Arbeitern und Angestellte ist das Rentenniveau 51% nicht des Nettoverdienstes, sondern der Höchstbemessungsgrenze (ab 2030 43%). Zum geringen Beamteneinkommen in den Anfangsjahren muss man halt sagen, dass dieses eben nicht rentenwirksam ist, wohingegen der Lehrlingsgehalt sehr wohl in die Rentenberechnung eingeht. Dann muss der Arbeitnehmer sich halt um andere Alterseinkünfte bemühen, wird man sagen. Z.B. Firmenrente, Ansparmodelle, Deferred Compensation etc. Aber davon sind dann gleich 18% weg für Krankenversicherung und Pflege (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeitrag sind dann vom Rentner alleine zu bezahlen. Die meisten meiner Kollegen haben während ihrer aktiven Zeit noch nie soviel KK-Beitrag bezahlt wie jetzt als Rentner. 600 € pro Monat für die Gesetzlich KV sind nicht selten.
        Viele Grüße

        FW

    • Harbard on January 16, 2014 at 10:15 am said:

      Was verdient dann ein Beamter (Brutto) wenn die Rentebeiträge schon abgführt wurden?
      Lächerlich die Argumentation, wenn ich sehe was geleistet wird dafür. kenne jemanden der ist seit 3 Jahren krank bei vollen Bezüge (mehr als 4 Tsd. Euro).

  5. Beamtin on January 10, 2013 at 8:59 am said:

    Nachtrag: Ein Beamter, der 2700 Euro Pension hat, war wengistens im gehobenen Dienst (Abitur, 3 Jahre Studium, mindestens 40 Vollzeit-Arbeitsjahre). Und die Pension muss versteuert werden und die Krankenkasse davon bezahlt werden. System verstanden? Also bitte nicht Hilfsarbeiter mit Staatssekretär vergleichen.

    • Nichtbeamtin on June 27, 2013 at 10:55 am said:

      Ich bin keine Beamtin, habe 4e 4 Jahre Hochschulstudium und ebenfalls meine 40 Arbeitsjahre. Meine Rente wird sollte ich durchhalten 1200 betragen und auch ich wie viele andere müssen davon Steuern zahlen und Krankenversicherung-ich von 1200, der Beamte mit 2700 Pension davon. Also nicht weinen über die Abzüge-die haben alle.

      • Friedrich Wörndle on March 16, 2014 at 8:45 am said:

        Ich kenne einen Fall recht gut: Abitur, 1 Jahr Milirär, 7,5 Jahre Studium (Promotion), also mit 28 Jahren in den Beruf. 35 Jahre Höchstbeiträge einbezahlt, dann 63 Jahre alt und mit einem Schwerbehinderungsgrad von 50% (Bypass Herz, Knieprothese, Bandscheibenprobleme) abschlagsfrei in die Rente. Ohne KK und Pflege abgezogen zu haben beträgt die Rente € 1.623,00. Ich denke, ein Staatssekretär bekommt mehr.

        MfG

        FW

    • beamten hasser on August 11, 2013 at 12:50 pm said:

      an arroganz nicht zu überbieten.

    • Ein Arbeitnehmer, der 2700€ Rente haben will braucht 104 Rentenpunkte. Da es max. 2 pro Jahr gibt, sind das 52 Arbeitsjahre in denen er min. die Beitragsbemessungsgrenze erreicht haben muss. Also auch schon als Berufsanfänger 5500€ verdienen. Steuern, Kranken- und Pflegeversicherung sind natürlich auch zu zahlen. Wer nach 2032 in Rente geht muß die Rente zu 100% versteuern obwohl er die Beiträge auch bereits teilweise versteuert hat. Also ca. 1,5 Fache Steuer. Übrigens der Pensionär bekommt die Familienzuschläge natürlich ungekürzt weitergezahlt!
      System verstanden Frau Beamtin???

      • Anonymous on January 26, 2014 at 2:37 pm said:

        …die Beamtenpension entspr. im Verlgeich der gesetzl. Rente plus Betriebsrente wie bei allen größeren Unternehmen u. auch dem öffentl. Dienst gezahlt. Es ist Unsinn, sie lediglich mit der gesetzl. Rente zu vergleichen.

      • Friedrich Wörndle on March 16, 2014 at 8:53 am said:

        Sehr guter Beitrag. Einer der wenigen, der den Begriff Höchstbemessungsgrenze erwähnt. Ich habe mir lange auch gedacht: 60% (damals) vom Nettogehalt, das reicht dicke. Aber so ist es leider nicht bei Arbeitnehmern. Nur bei Beamten geht das.

        MfG
        FW

  6. Elvira on March 20, 2013 at 7:28 pm said:

    Rente was für ein großes Wort. Ich werde morgen 63 Jahre alt und könnte mit 35 Arbeitsjahren in Vorrente gehen. Meine eigentliche Rentenzeit beginnt 08/2015 mit einem Betrag von 566.00€ Brutto ,also unmöglich mit 63 Jahren schon in Rente zu gehen und ich bin kein Einzelfall! Bis heute habe ich mit Kindererziehung (1 Jahr) 49 Jahre ohne Unterbrechung, bis auf kleine Zipperleins gearbeitet und lag dem Staat nie auf der Tasche. Auch habe ich pünktlich immer das Finanzamt mit meinen Steuern bedient. Mit der Wende, machte ich mich als gelernte Buchhändlerin, mit einer eigenen Buchhandlung selbstständig. Damals gab es keine Fördermittel für Existenzgründer und man musste alles irgendwie selbst erwirtschaften. Damals waren die gesetzlichen Beiträge zur Rentenzahlung, auch die gesetzliche Krankenkasse für kleine Selbständige einfach zu hoch und bis heute hat sich daran nicht geändert . Wie ich, konnte viele kleine Selbständig diese hohen Beiträge nicht aufbringen. Für Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit bin ich vor 23 Jahren mit auf die Straße gegangen, war bis heute immer sehr fleißig und bekomme jetzt als Lohn… Armut. Die kleinst Unternehmer haben ebenfalls in dieser Gesellschaft nicht wirklich bei der Politik eine Lobby! Warum kann man für kleine Unternehmer nicht ebenfalls einen angemessenen Rentenbeitrag und eine Arbeitslosenversicherung von Seitens der Politik gestalten? Eigenständige Vorsorge, schaffen kleine Unternehmer niemals in diesen Zeiten, weil es die Instrumente für sie dazu gar nicht gibt .Sie lässt man mit ihren Hab und Gut einfach ausbluten. 20.03.2013

    • sieland on June 23, 2013 at 5:27 pm said:

      Sie haben im Großen und Ganzen knapp umrissen, wie hart eigenverantwortliches Handeln als Selbständiger (egal ob freiweillig oder wg. fehlender Arbeitsplätze) in dieser Gesellschaft abgestraft wird. In diesem Land sollen möglichst viele Personen abhängig beschäftigt sein, weil über über die Unternehmen der Staat seine Einnahmen bequem kassieren kann. Ich wünsche mir sehr viel mehr Selbstbewußtsein und Mut von den Bürgern dieses Landes!

    • D.W. on July 10, 2013 at 8:37 am said:

      Da ich ebenfalls den Beruf eines Buchhändlers erlernt habe, bin ich der Meinung, dass man sich ganz genau darüber im Klaren war, was man in diesem Beruf verdient. Dementsprechend wird dann auch die Rente ausfallen.
      Wer das eine will – muss das andere mögen!
      Da ich diesen Beruf (heute sage ich “zum Glück”) aus ideologischen Gründen nicht ausüben durfte, habe ich mir eine Rentenbasis geschaffen, die ich als Buchhändler NIE erreicht hätte.
      MfG

  7. dagmar schröder on April 4, 2013 at 10:33 am said:

    Ich finde diese Ungerechtigkeit unglaublich, auch ich habe noch nie etwas vom Staat erwartet, wollte es auch nicht,dann soll die Regierung auch gerecht mit den Rentenpunkten der Mütter sein, nein nicht gnädig 1 Punkt mehr sondern wie alle nach 1992 pro Kind 3 Rentenpunkte, die Diäten werden ja auch klamheimlich
    erhöt, ungeheuerlich ,die zahlen ja auch die Bürger mit ihren Steuern.

    • Sie Sprechen mir aus der Seele. Mehr braucht man da nicht hinzutun DANKE

    • Dagmar L. on January 18, 2014 at 12:23 am said:

      Das sehe ich genauso!
      Was soll diese Ungleichheit? Soll man sich dafür auch noch bedanken? Sind meine Kinder weniger wert als die nach 1992 geborenen? Und dann dieses ständige Genöle: “Wer soll das bezahlen?” Hallo!? Dann sollen unsere Politiker mal nicht laufend in den Rententopf greifen und die eingezahlten Beiträge auch tatsächlich für die Rente verwenden. Alles andere ist meiner Meinung nach Vertreuung von anvertrautem Geld.

  8. Ich bin jetzt 36 Jahre alt, kann keine Kinder bekommen, bin verheiratet und gehe auf 450 Euro Basis arbeiten. Würde gerne Den ganzen Tag arbeiten doch dann zahle ich mehr an Vater Staat als das ich in meine Tasche verdiene. Habe bis jetzt 8 Punkte erarbeitet und bin schockiert was dabei rum kommt wenn ich jetzt noch bis 65 Jahre arbeiten gehen würde. Wie soll ich für die Rente vorsorgen privat! wenn kein Geld Ende des Monats übrig bleibt?? Eigentlich kann man mit dem bisschen Geld was übrig bleibt im Alter nur Auswandern ( z.B. Paraguay) dann kann man es wenigstens noch würdig Leben im Alter, nennen!

  9. Der eigene Staat hat unsere Rentenkassen geplündert ( CDU ), dann sollte auch der Staat dafür gerade stehen, und nicht sein Volk aushungern lassen, so wie es jetzt der Fall ist, aber die Diäten erhöhen die sich ohne jeden gedanken an die Armen,und an unsere Kinder.
    Das ist nur noch abscheulich,

    man sollte endlich mal auf die Straße gehen, wie die Franzosen.

    • Karl Schaplin on June 26, 2013 at 1:52 pm said:

      Aber Sie gehen doch nicht wirklich davon aus, dass der Deutsche Michel ernst- und dauerhaft auf die Straße geht und Gerechtigkeit einfordert?

      • Nein das wird hier im Deutsche Lande wohl nie passieren wir sind ein folgsames VOLK und lassen es mit uns machen. Habe es selber schon versucht. Anfangs bekommt man hunderte zusammen, dann kommen “SCHWÄTZER” hinzu, woher auch immer, und zerreden “mit Erfolg” was man versucht aufzubauen. Da bleiben nicht mehr viel, und mit einer Handvoll kann man hierzulande nichts erreichen

    • Steuerknecht on July 27, 2013 at 2:45 pm said:

      Die Einen verbraten Milliarden
      durch Spekulation, die Anderen “verdienen” Millionen im Jahr der Staat
      verschwendet jedes Jahr Millionen an
      Steuergeldern, aber für das deutsche
      Arbeitsvieh ist kein Geld da.Auf der einen Seite sagt die schlaue von der Leyen, wer weniger als 2500€ verdient,istvon Altersarmut bedroht !
      Auf der anderen Seite wird immer noch über Mindestlohn diskutiert. In diesem
      Land wird auf der einen Seite Geld an-
      gehäuft und am Volk nur gespart und
      weggenommen.Steuern,Strom,Sprit usw.

  10. Maria on May 9, 2013 at 4:26 pm said:

    Wir können uns noch so viel austauschen über ungerechte Bezahlungen, im Elternhaus fängt alles an was aus uns wird. Vater Staat tut sein übriges dazu.
    Der Mensch ist einfach wertlos geworden in unserer Gesellschaft, viele werden bis kurz vor der Urne arbeiten müssen zu Hungerlöhnen.
    Mein Arbeitgeber hat mich einfach Ende des Jahres 2012 mit meinen 58 Jahren in die Arbeitslosigkeit geschickt. Er ist ein reicher Kotzbrocken mit schlechtem Charakter.
    Rentenpunkte vorerst ade!

    Wünsche auch anderen viel Glück in bessere Arbeit zu kommen, die es erwischt hat auf Kosten anderer leben zu müssen.
    Manche Arbeitgeber wünscht man in die Wüste.

    • Karl-Heinz on June 26, 2013 at 1:37 pm said:

      bei der Rente wurde immer von 45 Jahren ausgegangen,alles andere ist irreführend. Wer also weniger Jahre hat, hat zwangsläufig weniger Rente. Ebenso ist es mit dem Verdienst, wer wenig verdient hat wenig Rente, wer gut verdient hat eine höhere Rente. Leistungsprinzip!
      Außerdem ist in erster Linie jeder für sich selbst verantwortlich.Man kann nicht auf Kosten anderer leben.Da hilft nur ordentlich lernen, einen guten Job haben und dann muß es eigentlich gehen. Nur für die, die nicht selbst für sich sorgen können, gibt es Unterstützung vom Staat.
      Nicht vergessen, die Leute die sich mühen und arbeiten, müssen das alles erwirtschaften.
      Mit der “Nullbock-Generation” stehen die zukünftigen Grundsicherungsanwärter in den Startlöchern.

  11. migg-rot on July 12, 2013 at 10:35 pm said:

    Das Rentenberechnungssystem ist ein einziger beschiss an den arbeitenden Menschen. Es werden nur 51% ausgezahlt. Wo sind die anderen 49%, die man uns geklaut hat? Wenn jeder 100% bekäme gäbe es auch keine Altersarmut. Soll niemand sagen, dass ich als Arbeiter nur eine Hälfte von den Beiträgen zahle und die andere Hälfte der “Arbeitgeber”, so’n Blödsinn. Ich als Arbeiter verdiene das Geld was den “Arbeitgeber” fett und reich werden lässt. Also bezahle ich beide Anteile! Ich will meine Rentenbeiträge zu 100%! Alle Beiträge die man mir jahrelang ohne meine Zustimmung von meinem Lohn geklaut hat, will ich zurück! Ich will nichts geschenkt haben, ich will nur mein Geld zurück, mit Zinsen versteht sich! Soll keiner sagen, die Kassen sind leer! Geld ist genug da, es ist nur ungerecht verteilt!

    • willy on April 1, 2014 at 1:44 pm said:

      Ganz richtig!ich habe 45
      Jahre gearbeitet,und bekomme abzüglich der Renten und pflegevers.
      1000 Euro rente.wer soll mit 1000
      Euro leben?mit den ständigen Preis
      erhöhungen Steuern und all den anderen Betrügereien durch unsere
      fettgefressenen Bonzen in Berlin.
      Ich nenne es ganz einfach
      Volksverrat,und ich hoffe,dass sich
      dieses Pack eines Tages dafür
      verantworten muss!

  12. Das ganze Rentensystem ist veraltet. Von einem Generationsvertrag ist kaum mehr die Rede. Wer soll bitte die Rente unserer Kinder und Enkelkinder erarbeiten. A) werden zu wenig Kinder geboren (verständlich). B) Verdienen sie nichts (kommt wenig in Rentenkasse) C) Sind viele arbeitslos (Die Alten nehmen ja die Arbeitsplätze weg (67 Jahre). Die Regierung sollte sich einfach mal darüber Gedanken machen. Auch bin ich der Meinung, dass nicht der Bruttolohn die Grundlage für unsere spätere Rente sein sollte und die damit eworbenen Rentenpunkte. Bei Energie, Heizung und allen notwendigen Betriebskosten werden auch keine Unterschiede gemacht. Hier müssen alle gleich zahlen und keiner fragt danach, was er dafür zur Verfügung hat.
    Es gibt andere Möglichkeiten, damit der Rententopf immer voll ist und für alle etwas da ist.
    Die Abführung von 2-3% der Umsatzsteuer in die Rentenkasse. Da zahlen alle, ob bereits Rentner oder nicht. Einführung einer Grundrente von 1200,00 € und wer mehr im Alter haben will, kann von seinem Bruttolohn einen Prozentanteil abführen. Der Arbeitgeber, der zahlt dann noch mal die Hälfte dazu. Keiner brauchte dann mehr Angst zu haben in ein tiefes Loch im Alter zu fallen. Auch die, die wenig verdienen, könnten dann vielleicht noch 3-5% selbst einzahlen. Aber nicht wie jetzt. Macht man eine Entgeltumwandlung, wird die nur zu 40% versteuert bis 2040 sogar 100% . Was soll das Ganze! Lug und Trug.

    Die Jugend verdient mitunter so wenig, dass sie nicht einen Pfennig privat zur Vorsorge abführen können. Ihre Altersarmut ist vorprogrammiert. Einen Vorteil hat die ganze Sache. Es werden weniger Wohnungen benötigt, nur mehr Brücken!!

  13. Elisabeth on August 20, 2013 at 6:42 am said:

    Was unsere Politiker sich erlauben,
    ist eine bodenlose Frechheit. Sie erhöhen sich Ihre Diäten und den Rentner wird immer mehr abgezogen.Mit welchem Recht wird mir meine Witwenrente gekürzt wenn ich über 743,-Euro
    verdiene.Schließlich muß ich für meine eigene Rente ja auch sorgen.In der heutigen Situation
    sind 2 Jobs schon normal damit man leben kann wie zu D-Mark Zeit.Aber wann kapieren endlich die Bürger das Sie nach Strich und Faden belogen und betrogen werden.Warum hat man Angst sich dagegen zu wehren.Überall wird man als dummen Deutschen verhöhnt.Wenn sich alle einig währen und die Arbeit verweigern, würden auch unsere Politiker wach werden.Also liebe Leute überlegt mal ob Ihr nicht bei der nächsten Wahl mal von unteren Parteien die Stimmen gebt damit die auch mal mitreden können außer den Grünen,weil Sie machen mehr Scheiße wie unsere Kühe.Wenn wir uns jetzt nicht wehren ist das Deutschlands Untergang.

  14. Leider sieht man auch hier in vielen Beiträgen, dass es vorallem an Bildung im Land mangelt. Es wird über Diäten geschimpft, welche im Vergleich zu Gehältern in der freien Wirtschaft lachhaft sind und über Beamte gemeckert, welche aufgrund der ständig steigenden Krankenkassenbeiträge oft auch von der sogenannten Altersarmut bedroht sind. Der Begriff ist schon ziemlich absurd und pervers. Wann ist in Deutschland der letzte Rentner verhungert? Wie viele Kinder verhungern pro Stunde in der Welt? Am besten wir schaffen das ganze soziale System ab und jeder bezahlt direkt vom Lohn. Wenn man Pech hat und viel krank ist wirds eng mit dem Geld und wenn man gar keinen Job hat stirbt man halt schnell. Und man kann dann ja auch bis 90 arbeiten wenn man nie was sparen konnte, traumhaft… Lernt mal das zu schätzen was fähige Politiker in den letzten 150 Jahren aufgebaut haben oder wandert aus wenns nicht gefällt. Zumindest geht wählen statt zu meckern. Oder werdet selbst politisch aktiv und ändert was. Dieses anonyme Klagen im Internet nervt! Ende.

  15. Wenn alle die CDU Wählen, dann siehe mal die damalige DDR an. Den ging’s auch gut alle hatten zu essen ein Wohnung , oder ein schönes Auto , Kindergarten , schöne Schulen , und jeder hatte auch eine gute Rente , ( Mann kann sagen allen ging es schlecht und es war gut so ).
    Wenn ich die Rentenbezug sobetrachte dann Prost Mahlzeit .

  16. Da hat man sich jahrelang aus der Rentenkasse bedient, das Geld zweckentfremdet fuer mich ist das Betrug und Diebstahl. Mach du das mal bei deiner Arbeit oder sonst wo. Dann bist du deinen Job los und wirst angezeigt und verurteilt. Als Politiker wird man dann noch belohnt und hat Anspruch auf seine Pension.

  17. Es bringt uns alle nicht weiter, wenn wir verschiedene Altersversorgungssysteme vergleichen und vermeintliche Ungerechtigkeiten anprangern. Neben den Beamtenpensionen gibt es ja auch noch berufsständische Versorgungssysteme, in denen überwiegend Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten, Freiberufler usw. abgesichert werden. Überwiegend sind das Topverdiener mit in der Regel langen Arbeitsbiografien und sehr hohen Altersversorgungsbezügen auf Grund der Beitragszahlerstruktur. Während in der gesetzlichen Rentenversicherung alles versichert werden muss was “übrig bleibt” ist diese gesetzliche Kassenart naturgemäß auch mit gesellschaftlichen Lasten befrachtet, die eigentlich auf alle umgelegt gehören. Die Veränderungen der zukünftigen Einkommens- und Alterstruktur wurde in der gesetzlichen Kasse schmerzhaft für die Zukunft angepasst. Bei den zukünftigen Pensionären hat diese Übertragung von Lasten der Zukunft bisher nicht angemessen statt gefunden. Bei den berufsständischen Versorgungswerken besteht die große Gefahr, das sich die angelegten Altersvermögen in einer globalen Finanzkrise teilweise oder in Gänze in “Luft auflösen”, was übrigens auch auf private Altersvorsorgeverträge zutreffen würde. Es ist also gar nicht so einfach etwas dauerhaft beständiges, gerechtes und an der Lebensleistung des einzelnen gekoppeltes Altersruhegeld zu erschaffen. Grundsätzlich sollte man deshalb erst einmal eine Grundsicherung für alle einführen, egal wie qualifiziert, ob gearbeitet, viel oder wenig verdient wurde. Die Höhe müsste sich an der aktuellen Sozialhilfehöhe orientieren. Bezahlt werden muss das aus allgemeinen Steuermitteln die von allen gesellschaftlichen Schichten im Rahmen der persönlichen Leistungsfähigkeit erbracht werden kann und Umschichtungen aus vielen anderen heute notwendigen Unterstützungstöpfen. Darüber hinaus gehenden Ansprüche sind durch freiwillige Sonderzahlungen jedes Einzelnen an eine gesetzliche RV in Verbindung mit Anlage in einer Mischung aus Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Infrastruturanleihen usw. bis zur doppelten Höhe der Grundsicherung verpflichtend zu leisten. Alles darüber hinaus ist Privatsache. Unabhängig davon muss die Einnahmebasis der Alterssicherung verbreitert werden. Beiträge werden fast ausschließlich durch menschliche Arbeitsleitung und daraus resultierendes Einkommen gespeist, die aber im globalen Wettbewerb beständig sinken. “Roboter” zahlen nun mal keine Sozialbeiträge, aber ist das richtig? Auch “Handelsströme” aus Billiglohnländern könnten über Sonderabgaben, die ja sowie so der Käufer trägt, Lohndumping und Ausbeutung in unserem Wirtschaftsraum etwas ausgleichen. Es gibt eine Menge Möglichkeiten, allerdings das bisherige ungerechte System ständig zu manipulieren ohne alle gesellschaftliche Gruppen angemessen und gerecht zu beteiligen halte ich nicht nur für ungerecht, es ist auch zum Scheitern verurteilt.

  18. Anonymous on September 15, 2013 at 3:51 pm said:

    Hurrah Deutschland
    Das wird immer schlimmer in Deutschland,und wenn sich keiner effektiv wehrt und wir uns
    akke zusammen schliessen und die Regierung stürzen wird es uns Arbeitern noch schlechter gehen als es schon ist. Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer Ärmer.
    Was macht denn der Deutsche Arbeiter gegen diese ausbeutende Regierung???
    Nichts..rein gar nichts,der entschuldigung blöde deutsche lässt sich alles gefallen und wehrt sich nicht-traurig aber wahr!!
    Der Franzose z.B. geht auf die Strasse und wirft mit Backsteinen wenn es ihm nicht passt,andere Länder wehren sich ebenfals aber richtig nicht nur mit blödem Gelaber-durch langes gerede wird das nämlich nichts-Taten müssen folgen,aber durch alle Armen die es betrifft und nicht nur die Hälfte.
    Aber das kriegt ihr Deutschen nicht auf die Reihe,da seid ihr euch zu schade zu,oder habt keinen Hintern in der Hose.

    Da wird nur gejammert und geheult wie schlecht es Einem geht aber Schuld seid ihr selber wenn ihr euch von Anderen ausbeuten lasst.

    Wehren aber richtig…
    Sonst ist eines Tages keine Scheibe Brot mehr auf eurrem Teller dann “fresst” ihr den Dreck auf der Strasse,und landet in der Gosse,und die Ausländer und die grossen Bosse treten noch auf euch drauf…..

    Armes Deutschland …der letzte macht das Licht aus….

    • williwilli on April 1, 2014 at 2:03 pm said:

      Wir müssen uns für unsere
      Feigheit schämen!denkt doch mal an
      die getöteten Menschen in Kiew!
      oder In Kairo!unsere Kinder werden
      uns eines Tages fragen”Warum habt ihr
      nicht gegen die Blutsauger in Berlin
      getan”und wir müssen dann sagen “weil
      wir zu feige waren”

  19. Ich muss hier auch mal etwas zu diesem Thema schreiben.
    Ich bin 61 Jahre alt und Mutter von 4 Kindern.
    Meine Kinder wurden in den Jahrgängen 71,72 87 und 89 geboren. Also habe ich 40 Jahre meine Kinder erzogen.Ausserdem habe ich immer wieder zwischendurch gearbeitet,weil das Gehalt meines Mannes nie gereicht hätte. Als ich anfing zu lernen gab es 1968 nur 50 DM im Monat Lehrgeld. Ein Mann war zu diesem Zeitpunkt mit 1200 DM auf dem normalen Arbeitsmarkt ein guter Durschnittsverdiener. Doch für eine 4 köpfige Familie musste man sich ganz schön strecken und es hat hinten und vorne nicht gereicht.Dieser wenige Verdienst wird heute bei der Rentenberechnung zu Grunde gelegt. Gleichzeitig streicht man heute den Müttern,die vor 1992 ihre Kinder zur Welt gebracht haben viele hunderte Euros. Bei mir werden sage und schreibe nur 112€ statt 337€ ausgezahlt,also 245€ weniger. Wieso sind unsere Kinder 2. Klasse??? Das ist doch schon Diskriminierung. Ich bekomme nach der letzten Rentenberechnung also insgesamt(obwohl ich immer trotz Kinder noch dazu verdient habe) 323 € Rente. Meine 4 Kinder stehen heute alle in Arbeit und bezahlen zusammen in die Rentenversicherung ca.1000€ ein. Wenn meine Kinder mir diese Geld geben würden,statt dem Staat, würde ich wesentlich besser dastehen und besser leben können. Und da sagt der Staat es werden zuwenig Kinder geboren… Mich wundert es nicht… wenn so später Mütter behandelt werden…

  20. Toni Maier on November 27, 2013 at 1:47 am said:

    Ich habe 45 Jahre gearbeitet und habe 2 Renten mit 2200 Euro,da ich jetzt in Thailand lebe.Meine Brutto Rente wird Netto überwiesen.Hier ist das Leben sehr viel billiger als in Deutschland.Den Deutschen Winter und das Nasskalte Wetter vermisse ich überhaupt nicht.Wer es kann soll es so machen wie ich,es lohnt sich

  21. Peter Kretschmer on December 3, 2013 at 6:22 am said:

    In diesem Forum wird sich zumeist über eine zu geringe Rente beschwert.Das ist richtig, ich bin seit 10 Jahren Rentner und habe festgestellt, dass ich im Durchschnitt
    der letzten 10 Jahre nur 5 Euro Rentenerhöhung bekommen habe.So werden wir Rentner systematisch in die Armut geführt.Wennn ich die Preissteigerungen der letzten 10 Jahre betrachte,fehlen mir heute bereits 10% an Rente.Da kann ich mir ausrechnen,wann ich zum Sozialamt gehen muss.Ich habe 45 Versicherungsjahre und war keinen Tag arbeitslos. Hätte ich in meinem Arbeitsleben mir kein Wohneigentum geschaffen,sehe es für mich sehr bitter aus.

  22. rathgeber on December 4, 2013 at 12:21 pm said:

    Ich bin 60 Jahre, habe vier Krebsoperationen hinter mit und habe dadurch 100 % Schwerbehinderung. Ich habe 46 Jahre Vollzeit gearbeitet und würde jetzt 920,00 €
    Rente bekommen.
    Das Geld das ich bisher in die Rentenkasse gezahlt habe hätte ich weiß Gott besser anlegen können.

  23. Horst Schauenberg on December 14, 2013 at 5:47 am said:

    Kindererziehungszeit
    Bin seit 2004 Rentner, habe erst jetzt für ein Kind (1963 geboren) den Antrag auf Anrechnung der KEZ gestellt, da mir damals Dokumente fehlten.
    Die DRV billigt mir lediglich 1/10tel der überall propagierten Rente zu.
    Wer kann mir mitteilen, wie die Berechnung aussieht?

  24. peter kohlen on December 21, 2013 at 10:28 am said:

    hallo zusammen:mußte leider nach 40 jahren wegen krankheit aufhören,bin jetzt arbeitzlos.habe seit märz arbeitzunfähigkeits rente beantragt muß jetzt um die rente kämpfen ist das noch normal.für jeden schmarotzer der hier in deutschland ist ist geld da.wenn ich die rente nicht bekomme kann ich mich mit irgendein instroment am kaufhof setzen und nach 40 jahren betteln gehen.wenn ich die rente bekäme würde ich so einiger maßen auskommen,da ich mir in den jahren zuvor etwas eigenes angeschafft habe.ich verstehe das sich viele über die kleine rente beschweren ,aber warum wählen wir diese regierung noch ich nicht oder warum geht der deutsche nicht mal auf die straße so wie in anderen ländern.aber warscheinlich akzeptieren wir ddr regieren.

  25. Loupgris on January 2, 2014 at 9:36 am said:

    Hallo Leute!
    Ganz Kurz, Bin franzose war von 1976 bis 2000 für eine französische Firma in Deutschland tätig, immer brav Steuern und sämtliche Kassen Beiträge Gezahlt. Seit 2009 in Rente. Erhalte bis november 2013 679,03 Euros Rente von Bfa.

    Seit Dezember Nicht mehr der Betrag wird mihr Zurückgehalten wegen nicht Entrichtete Steuern Obwohl ich in Frankreich meine gesamte Eikommensteuer Zahle.

    So doppel Besteuerung??? Ist das OK ?? einmal in Frankreich un nun auch in Deutschland ? Bravo Europa!!!!

    Meine Gesamt rente Frankreich/Deutschland:
    Heute 1440,40E. in abzug von den 679,03E.

    Man Fragt sich was ist gerecht.

  26. Ich bin 53 Jahre alt und bin mir Bewusst das ich sehr großes Glück hatte, bis heute fasst 33 Jahre bei relativ gutem Verdienst (Heute ca.3000€ Brutto),beim gleichen Arbeitgeber zu sein und gehe davon aus, das ich auch bis zur Rente bleiben kann.
    Ich habe Anspruch auf eine Betriebsrente, habe noch 2 geförderte Zusatzrenten, brauche keine Miete bezahlen, da ich (allerdings auch unter großen Entbehrungen) eine kleine selbst bewohnte Immobilie besitze. Meine Frau u. ich haben immer gearbeitet und trotzdem alleine (ohne Oma/Opa) 2 Kinder groß gezogen. Das war möglich, da wir Wechselschicht arbeiten konnten. Ich will damit sagen, das wir auch nichts geschenkt bekommen haben, aber wir hatten immerhin die Möglichkeit etwas zu erwirtschaften. – mir tut die heranwachsende Generation (auch meine Kinder) leid, da die Voraussetzungen durch Hungerlöhne u. unsichere Zeitarbeitsverhältnisse gar nicht in der Lage sind zusätzlich fürs Alter zu sparen bzw. eine Familie mit Kindern zu gründen. Ich wäre auch bereit für die junge Generation mit auf die Straße zu gehen, um der Politik (egal welcher Partei)mal auf die Füße zu treten, denn die sind ja nicht doof, die wissen genau wohin wir uns bewegen, wenn sich die Kapital-Prioritäten nicht zugunsten der Menschen entwickelt. Manchmal habe ich das Gefühl die sitzen das nur von Legislaturperiode zu Legislaturperiode aus. Wir haben bei der Wahl ja auch nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
    Ich wünsche allen jungen Menschen alles gute für die Zukunft, aber tut was gegen diese Entwicklung!

  27. Der sichere Rentner on January 22, 2014 at 11:50 pm said:

    Was bedeutet die “neue” Rentenvereinbarung (Keinen Rentenabzug (0,3% per Monat)bei über 45 Jahren eingezahlten Beiträgen) für einen aktuellen Rentner, der mit 63 Jahren Rentner wurde, aber über 45 Jahren eingezahlt hat. Er hat zwar entsprechend eingezahlt, hat aber leider mit dem Renteneintritt zum 01.01.2010 “Pech” gehabt???

    • Zu Deiner Frage – Pech gehabt.
      Das ist doch bei der Mütterrente genauso.
      Kinder, die nach 1992 geboren wurden, bringen 3 Rentenpunkte.
      Vor diesem Zeitpunkt gab es 1 Punkt und jetzt soll es 2 geben. Gerechtigkeit?

  28. Was hilft das Jammern?
    Die niedrige Rente beruht doch auf dem Verhältnis Lohn zu erwartender Rente.
    Ich zitiere aus der Zeitschrift “Rente und CO aus 03/2013
    Deutsche erhalten in der Regel 58 % aus dem bisherigen Gehalt. In Italien sind es 76 %. In Spanien gibt es 84 %.
    Wer es nicht glaubt, die Griechen bekommen – na neugierig geworden – die bekommen 110 %
    ich wiederhole einhundertzehn des bisherigen Gehaltes.
    Noch Fragen zum einheitlichen Europa?

    Den Artikel kann man bei mir per mail anfordern.

  29. Oehlke, Hans Dieter on January 29, 2014 at 9:06 pm said:

    Moin, gilt die Rentenreform auch rückwirkend?

  30. habe vor, im September 2014 in Rente zu gehen. Bin dann 62 und habe 45 Jahre gearbeitet.

    Bisher musste ich von einem Abzug von
    ca. 1 1/2 Jahren ausgehen. Bin schwerbehindert mit einem Grad von 70%.

    Nach der neuen Rentenregelung könnte ich mit 63 Jahren ohne Abzüge in Rente gehen.
    Es kann deshalb nicht sein, dass ich mich als Schwerbehinderter schlechter stelle.
    Bei einer fairen Gesetzesregelung müsste ein Schwerbehinderter Geburtsjahr 1952 mit 61 Jahren abzugsfrei seinen verdienten Ruhestand angehen können.

    Gibt es Meinungen hierzu?

  31. Hallo Miteinander, bin 51 Jahre, arbeite seit meinem 16 Lebensjahr, war einmal 7 Jahre Arbeitslos(mit 42J. – 49J. davon 5 Jahre hartz 4) mit 42 will einen keiner mehr, zu Alt. Habe 2 Berufe gelernt und auch darin gearbeitet. in der D-Markzeit gut – sehr gut verdient(4000-5000DM) war beim Geldtransport 12 jahre mit 230 std. im Monat und dann bei einer Großbank 5 Jahre(2800Euro) bis ich entlassen wurde. Meine gute Alters-Rente bis dahin ist zusammengeschmolzen auf 625 Euro, jetzt arbeite ich seit 2 J. bei einer Insolvenzkanzlei(20 Anwälte) Anfangsgehalt 1800.-Brutto,mache die kpl. Verwaltung der Akten,Autopflege, Küche, Botenfahrten zu Staatsanwaltschaft u. Gerichte, zu Gläubigern.Jetzt habe ich 2000.- brutto, das bei einer 40-45 std. Woche.Kein Urlaubs-Weihnachtgeld. Also 24000.- p.A.Brutto und das in München.Ich müsste mit diesem Gehalt (Gehaltssteigerung 100-200euro im Jahr)geschätzte 30 Jahre noch arbeiten um bei einer Rente anzukommen wovon man vielleicht noch Leben kann. ICH KANN MIR BALD MEINE ARBEIT NICHT MEHR LEISTEN!!!! Nicht bei de Gehalt. Bin auf Kommentare gespannt.

  32. Deutschland hat die höchsten Medikamentenpreise, wir müssen die Ausländer und Flüchtlinge die zu uns kommen mitdurchfüttern, zu uns kommen sowieso nur die ärmsten. Alle Rentengelder sind doch schon längst von unseren Politikern auf den Kopf gehauen worden, DDR Übernahme, Einführung des Euro, Höchste Diäten Zahlungen. Bin früher durch die Welt gereist, und hab mich mit vielen Menschen unterhalten. Über Deutschland spricht man im Ausland( unter anderem Asien, andere Seite der Welt) immer noch von Nazi-Deutschland,
    .Fazit: wir Deutschen sind die Zahler der Welt, Schnauze halten-Arbeiten bis 80-Kohle abdrücken.

  33. Als Kommentar zu TONI MAIER v. 27.11.2013
    Mit 2 Renten in höhe von 2200 Euro kann man in Thailand wie ein Millionär leben, das sind 96000Bath. Nur wie sieht das bei uns neuen Rentnern aus die 2030 in Rente gehen( 800Euro?= 35000Bath. Thailand fordert eine Mindestrente von 1500 Netto damit man bleiben kann.
    Die Füttern einen Armen Rentner nicht durch und das muss man alle Jahre neu nachweisen.
    So einfach wie man das so hört Auszuwandern ist das nicht.Eine Krankenversicherung ist da Privat und auch nicht viel billiger als hier.

  34. Hab das in einem anderen Rentenforum gefunden und hierher Kopiert, das trifft auch in etwa auf mich zu: Wie berechnet sich ein Rentenpunkt?
    Das Problem in der ganzen Rentendiskussion ist doch die Naivität einiger bzw. der meisten zukünftigen Rentner. Um nach 40 Arbeitsjahren auf 40 Rentenpunkte zu kommen muss man auch 40 Jahre immer den Durchschnitt erarbeitet haben. Und das können die Wenigsten. Was ist denn mit den Verkäufer, den Bäcker, den Köchen, den meisten Handwerker? Habt ihr euch schon mal deren Tariflohn angesehen? 1200,- bis 1500,- Euro. Meistens kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld. 1200 x 12= 14400,- wenn hoch kommt 20000,- € Jahresbruttoverdienst. 20000:32000= 0,625 Rentenpunkt x 40 = 25 Rentenpunkte! Und das wenn alles optimal gelaufen ist. 25 Punkte x 28 € = 700,- € Rente. Toll oder? Und unsere Politiker wollen, dass man privat Vorsorgen soll. Womit? Bei 12-1500 € Brutto Bei solchen Gehälter benötigt man jeden Cent zum Leben. Und jetzt errechnet doch mal das Durchschnittseinkommen bei den Mindesteinkommen!!!
    Bei 8.50€ Mindeststundenlohn = 16320,- Jahreslohn! Da kann man vorsorgen! Und eine tolle Rente erwarten! Ha-Ha-Ha

  35. Wenn ich nichts Arbeite bekomme ich Hartz4 : 800.-euroNetto, da ich Arbeite 2000.-brutto = 1360.- netto, das heisst für 560.- arbeite ich 40-45 std. woche(160-180 std. im Monat) = 3,11-3,50Euro stundenlohn Netto.
    So muss man das sehen!!
    Und was musste ich mir sagen lassen: “Für das Geld 2000.- da stehe ich erst gar nicht auf“
    Recht hat er der mir das geantwortet hat.
    Nur, als Deutscher wird man drangsaliert vom Arbeitsamt als Hartz4 Empfänger!

  36. Manfred G. on March 17, 2014 at 11:08 am said:

    Ich musste 2011 im Alter von 62 Jahren, nach 47 Arbeitsjahren mehr oder weniger in Rente gehen, natürlich mit Abzügen. Stand vor der Wahl Hartz 4 oder Rente.
    Hartz 4 nach 47 Jahren Arbeit!!!!!!!!
    Das Arbeitsamt war nicht in der Lage mir in 3 Jahren Arbeitslosigkeit ein Job zu vermitteln.

    So jetzt zu meiner Frage. Wenn die Rente mit
    63 kommt, bekomme ich sie dann auch?
    Wahrscheinlich nicht. Das will ich aber nicht so einfach hinnehemen
    Ich suche auf diesem Weg noch mehr Betroffene, die sich in dergleichen Situation befinden. Man könnte versuchen dagegen zu Klagen.

  37. anonym on March 23, 2014 at 4:15 pm said:

    Hallo Zusammen, habe Eure Beiträge mit großem Interesse gelesen und möchte auch ein paar Worte schreiben: Im Westen Deutschland´s haben die meisten Mütter ihre Kinder selbst betreut. Es gab nur wenige Kindergärten u.s.w., heute haben junge Eltern einen Rechtsanspruch darauf und bekommen obendrauf noch mehr Rentenpunkte für die geborenen Kinder nach 1992. Eigentlich müsste es umgekehrt sein.

    -Seit Jahrzehnten fordern wir, dass Lohnerhöhungen nicht immer prozentual für alles Gehaltsgruppen, sondern abgestuft von unten nach oben. Die kleinen Gehälter benötigen mehr und die höheren Gehälter weniger Anstieg.

    -Auch die Diäten müssten nur dann so massiv ansteigen, wenn die Politiker sich ausschließlich um ihr Amt kümmern würden.
    Aber sie haben eine Menge weitere Einkommen, bis zu 20 zusätzliche Einnahmen.
    -Wie können diese Menschen sich dann voll für Ihr Volk noch einsetzen, bei so vielen Nebenjobs?-

    Auch das Alle in eine Kasse einzahlen wird seit Jahrzehnten gefordert, nur Keiner traut sich.

    Auch bekommen Staatsdiener 13Mal Kindergeld ausbezahlt, mit welchem Recht?

    Sogenannte Russlanddeutsche bekommen immer noch ein Begrüßungsgeld von 30.000,–DM heute natürlich in EURO.

    Wir sollten wirklich mal alle zum Wählen gehen und so unsere Meinung Kund tun.

    Wie währe es jetzt bei der Europawahl?

  38. Aufgrund der demographischen Entwicklung wird sich die Lage für die zukünftigen “Baby-Boomer”-Rentner noch weiter verschärfen.

    Die Zahl der Beschwerden wird in den kommenden 20 Jahren stark zunehmen, eine große Mehrheit wird unter der 2500€-Grenze bleiben. Selbst Spitzenverdiener haben nicht mehr als 2.300€ aus der Rentenkasse zu erwarten, was in 20 Jahren dann allerdings nur noch die Hälfte wert ist. Aber so war es schon immer: kaum nahte z.B. das 25-jährige Firmenjubiläum, wurde es ein Jahr zuvor von vielen Firmen abgeschafft.
    “Ihr seid zuviele”, hieß es damals schon in der Schule.
    Ich schätze, in 20 Jahren wird dann endlich auch die “Todespille” legalisiert, um das Problem in den Griff zu kriegen. Wetten?

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