Änderungen in 2014 – diese Umstellungen betreffen deutsche Senioren

In 2014 gibt es viele Umstellungen in diversen BereichenMit großen Sprüngen nähren wir uns dem Jahresende. Neben der Umsetzung von guten Vorsätzen, wie dem regelmäßigen Gang ins Fitnessstudio oder einer gesünderen Ernährung, bringt das neue Jahr auch in anderen Lebensbereichen relevante Änderungen mit sich. Unter anderem wird man zum Jahreswechsel mit dem sogenannten IBAN-Verfahren konfrontiert, erfährt Erhöhungen der bisherigen Portopreise und hört von Neuregelungen beim bisherigen Umgang mit KFZ-Kennzeichen bei einem Wechsel des Wohnortes.

Die Post erhöht ihre Portopreise

Die Deutsche Post erhöht das Porto für Briefe zum 01.01.2014 um zusätzliche zwei Cent. Der Standardbrief kostet dann insgesamt 60 Cent.

Hintergrund ist die Entscheidung der Bundesnetzagentur, die einem entsprechenden Antrag seitens der Deutschen Post stattgegeben hat. Bis zu einem Gewicht von 20 Gramm gilt der neue Portopreis.

Die Preise für Kompakt-, Groß- und Maxibriefe verändern sich nicht, allerdings werden Einschreiben und internationale Briefsendungen teurer. Die Deutsche Post erhöht damit bereits das zweite Mal innerhalb des vergangenen Jahres das Porto. Die letzte Erhöhung erfolgte im Januar 2013, als das Porto auf 58 Cent (vorher 55 Cent) verteuert wurde, wodurch die Deutsche Post Zusatzeinnahmen von mehr 100 Millionen Euro erzielen konnte.

Als gewissen Trost lässt sich hier lediglich anführen, dass sich Deutschland im europäischen Vergleich hinsichtlich der Portopreise noch im gesunden Mittelmaß bewegt. So nehmen wir den 16. von 30. Plätzen der europäischen Länder ein. Derzeit offen ist die Frage, wie lange das neue Porto von 60 Cent Bestand haben wird. Laut Aussage der Deutschen Post wird jährlich überprüft, ob eine Anpassung der Preise erforderlich ist. (Quelle: Deutsche Post, dba)

Die neue IBAN-Nummer ersetzt alte Zahlenkombinationen:

Ab 2014 wird die sogenannte IBAN-Nummer, eine Europaweit einheitliche Kontonummer, eingeführt. Die alten Zahlenkombinationen werden durch die IBAN-Nummer abgelöst, dies gilt auch für den Inlandszahlungsverkehr.

Es handelt sich dabei um eine 22-stellige Nummer, die zum Ziel hat, den europäischen Zahlungsverkehr noch schneller und günstiger zu gestalten. So waren gerade Auslandsüberweisungen in der Vergangenheit häufig mit hohen Gebühren und langen Bearbeitungszeiträumen verbunden, was sich durch das neue System ändern wird.

Der Verbraucher muss zukünftig mehr Felder als zuvor auf dem Überweisungsträger ausfüllen, da an Stelle der bekannten, zehnstelligen Inlandskontonummer nun die 22-stellige IBAN-Nummer tritt. Zudem wird die übliche Bankleitzahl im weiteren Verfahren nach und durch den sogenannten BIC-Code ersetzt, eine Reihe von Buchstaben.

Von Gegnern wird die neue Zahl spottend als „IBAN die Schreckliche“ getauft, allerdings erwidert die EU wie auch die Notenbanken, dass Zahlenkombinationen verwendet werden, die für den Verbraucher leicht zu merken sind. So setzt sich die IBAN aus einem Ländercode, wie beispielsweise Deutschland oder Spanien, sowie einer zweistelligen Prüfziffer zusammen, im Anschluss folgt die gewohnte Bankleitzahl und die bisherige Kontonummer. Neu dazu kommt insofern eigentlich nur die Prüfziffer am Anfang der IBAN. (Quelle: Deutsche Bundesbank)

Neuregelung beim KFZ-Kennzeichen

Im neuen Jahr wird es Autofahrern künftig gestattet, ihr Nummernschild bei Umzügen innerhalb Deutschlands mitzunehmen. Zuvor war es bei einem Umzug in eine andere Stadt nicht gestattet, das bisherige Kennzeichen weiter zu nutzen.

Die Entscheidung wurde kürzlich vom Verkehrsminister Peter Ramsauer verkündet. So hat das Kabinett eine Verordnung auf den Weg gebracht, die den Kraftfahrzeughalter davon entbindet, beim Wechsel des Wohnsitzes auch ein neues Kennzeichen zu beantragen. Ab den 01.01.2014 wird die Neuregelung in Kraft treten, sofern der Bundesrat dem Vorschlag zustimmend folgt.

Für den Verbraucher ergibt sich hierdurch eine Ersparnis von Geld und Zeit für die Ummeldung, da bürokratische Wege verringert werden. Auch der Automobilclub ADAC begrüßt die beabsichtigte Reform, da für den Kraftfahrzeughalter Erleichterungen erzielt werden. (Quelle: ADAC)


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
5,00 von 5 Punkten, basierend auf 1 abgegebenen Stimmen.


Bewerten Sie diesen Artikel - Hinterlassen Sie gerne auch ein Kommentar!
Loading...

Kommentar schreiben

(auch anonym möglich)

Hier haben Sie die Möglichkeit den Beitrag (wenn Sie mögen anonym) zu kommentieren und Ihre Erfahrungen und Meinungen zu schildern. Wir freuen uns über jeden Kommentar! Bitte beachten Sie jedoch, dass wir politische Hetze gegenüber Minderheiten und Aufrufe zu Gewalt nicht veröffentlichen werden.

Seniorenbedarf.info