Literaturtipps – lesenswerte Bücher in 2014

Zum Anfang des Jahres ist wieder die Zeit der Muße gekommen. Wenn draußen Schneematsch oder niedrige Temperaturen Spaziergänge und andere Ausflüge unattraktiv erscheinen lassen, ist die beste Gelegenheit, mal wieder ein Buch zur Hand zu nehmen und in Fantasiewelten zu entschwinden. Einige Vorschläge.

Kinoerscheinungen nach brillianten Buchvorlagen

Pünktlich zur Partysaison geht es auch in den deutschen Kinosälen wieder richtig feierlich und opulent zu. Aber warum nur die filmische Umsetzung genießen? Diese Buchvorlagen zu den derzeitigen Kinoklassikern gehören in jedes Bücherregal. Zum Schmökern an kalten Wintertagen ist „Der kleine Hobbit“ von J.R.R. Tolkien hervorragend geeignet. Das Fantasy-Prequel zum „Herr der Ringe“ entführt in eine bunte Welt der Elben, Hobbits und Orks. Auch als Einführung in die prächtige Mittelerde-Welt ist der Hobbit gut geeignet.

Ein Abenteuer der anderen Art erlebt Pi, Sohn eines indischen Zoodirektors, als er auf dem Pazifik strandet. Mit an Bord: ein 450 Kilogramm schwerer bengalischer Tiger und andere Zootiere. „Schiffbruch mit Tiger“ ist eine magische und philosophische Reise, die sich dem Überleben, der Suche nach dem wahren Glauben aber auch dem Reichtum des Lebens annähert. Auch „Der Medicus“ von Noah Gordon kommt demnächst in die deutschen Kinos. Der historische Roman erzählt die Geschichte des Waisenjungen Robert Jeremy Cole, der im 11. Jahrhundert Mediziner werden möchte. Im Januar 2013 bekommen Krimi-Fans neues Lesefutter, Jussi Adler-Olsen, der mit seinen Krimis um die Sondereinheit Q und Carl Mørck bekannt wurde, versucht sich mit „Das Washington-Dekret“ an einem politischen Thriller.

Zum Jahreswechsel: (Philosophische) Denkanstöße

Das alte Jahr neigt sich langsam dem Ende entgegen und die Zeit der Jahresrückblicke ist wieder gekommen. Die beste Zeit, auch das eigene Lebensjahr Revue passen zu lassen. Diese Bücher regen zum Nachdenken an, widmen sich aber auch der Lebenswelt von Senioren. Und das ein oder andere findet sich womöglich noch in der Liste der besten Bücher der Welt wieder.

Den Anfang macht eine neue Übersetzung des Klassikers von Thomas von Aquin „Über das Glück“ ist in einer neuen Ausgabe im Felix Meiner Verlag erschienen. Amüsant und nachdenklich gleichermaßen kommt das 3. fiktive Tagebuch der Marie Sharp daher, eine 65-Jährige, die so ihre Schwierigkeiten mit dem Älterwerden hat. „Nein, ich möchte keine Kaffeefahrt!“ der Autorin Virginia Ironside ist auch ein schönes Last-Minute-Geschenk für gute Freunde.

Eines der vielen Bücher, die sich derzeit mit der Finanzkrise auseinandersetzen, ist das neue Werk des Harvard-Philosophen Michael J. Sandel, der in „Was man für Geld nicht kaufen kann“, erörtert, in welche Lebensbereiche der Konsum bereits Einzug gehalten hat. Zuletzt darf auch der Beststeller aus dem Jahr 2014 nicht fehlen: „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson. Ein wenig Forrest Gump, ganz viel Humor und die Erkenntnis, dass im Leben nichts planbar ist.


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