Die Wirksamkeit von Naturheilkunde bei Impotenz

Errektionsstörungen und HomöopathieBei Erektionsstörungen werden im Normalfall herkömmliche Medikamente verschrieben. Diese sind industriell hergestellt und basieren auf Erkenntnissen der Schulmedizin. Alternativ kennen Homöopathen und Naturheilkundler bei nahezu allen Arzneimitteln und Wirkstoffen alternative Heilmittel, die auf Grundlage natürlicher Inhaltsstoffe hergestellt worden sind. Auch in Fragen der gestörten Erektion bestehen medikamentös durchaus ernstzunehmende homöopathische Alternativen. Denn zahlreiche Kräuter und natürliche Substanzen haben aphrodisierende Effekte und wirken aktiv und nachhaltig gegen Impotenz. Doch es gibt auch Schattenseiten.

Alternativmedizin auf dem Vormarsch

Viele Experten aus dem Gesundheitsbereich sind an den Erkenntnissen aus dem Bereich der Natur sehr interessiert, besonders weil die Nebenwirkungen natürlicher Medikamente im Vergleich zu den herkömmlichen Produkten meist viel geringer sind. In vielen Studien konnte bereits der große Nutzen – selbst bei Impotenz im Alter – nachgewiesen werden. Doch um die verschiedenen natürlichen Wirkstoffe und ihren Nutzen genauer und gezielter verstehen und dann dementsprechend einsetzen zu können, müssen noch viele Studien folgen. Studien, die nicht jede Lobby unterstützt.

Historische Wurzeln

Fest steht, dass die Menschen bereits seit Urzeiten auf die Kraft der Natur zur Heilung ihrer Krankheiten und Einschränkungen zurückgegriffen haben. Nachgewiesen sind auch bereits Probleme mit Impotenz, die schon vor Jahrtausenden mit der Kraft der Natur behoben werden konnten. In vielen Kulturen und Stämmen waren bestimmte Mitglieder als Experten für Kräuter und Gräser bekannt, die als eine Art Mediziner für die Gemeinschaft fungierten.

Verbreitete homöopathische Kräuter gegen Impotenz

Vorallem im südamerikanischen Raum unter den Indianern verbreitet war und ist das Gewächs Damiana als natürliche Medikament bei Erektionsstörungen bekannt. Damiana ist ein Strauchgewächs, bis zu einem Meter hoch, das für seine entkrampfende Wirkung hat und die Durchblutung des Unterleibes anregt. Die Blätter und Stängel von Damiana helfen auch gegen Asthma, Menstruationsbeschwerden, werden aber von Homöopathen besonders zur Steigerung der Lust bei Männern und Frauen verabreicht.

Der Erd-Burzeldorn oder Stichwein aus Indien und Afrika wird in der traditionellen Medizin ebenfalls als Aphrodisiakum verwendet. Bei Tieren konnte eine vermehrte Testosteron-Produktion nachgewiesen werden, wissenschaftliche Belege fehlen bislang.

Weitere Wurzeln und Kräuter

Der auch bei uns in Europa bekannte Baum Gingko aus China und Japan hat Blätter, die für ihre durchblutungsfördernde Wirkung anerkannt ist und sowohl bei Impotenz, als auch bei Durchblutungsstörungen und Alzheimer eingesetzt wird. Auch Maca, eine mit Kresse verwandten Pflanze aus Peru liefert mit seiner Knollenwurzel nicht nur eine Gemüseart, sondern auch getrocknet ein Pulver, dem anregende sexuelle Wirkung nachgesagt wird.

Aus China stammt das sogenannte Horny Goat Weed, das als „Geiles Ziegenkraut“ im Volksmund bekannt ist und dem ähnliche Wirkung wie den handelsüblichen Potenzpillen nachgesagt wird, wenn auch um einiges schwächer. Nichtsdestotrotz ist das Geile Ziegenkraut ist das meistverkaufte pflanzliche Potenzmittel weltweit. Vitamin E hingegen kann allein nur als Nahrungsergänzung angesehen werden, bei bereits bestehender Medikamentation gegen Erektionsstörungen.

Vorsichtig besonders im Alter geboten

Die Wurzel Ginseng wiederum hat eine nachgewiesene leicht potenzsteigernde Wirkung, gilt aber besonders für Diabetiker bzw. bei Altersdiabetes als gefährlich, weil sie den Blutzuckerspiegel beträchtlich senken kann.

Wissenschaftler und Forscher erhoffen sich durch Studien neue Erkenntnisse zur Wirksamkeit und Nutzen pflanzlicher Arzneien. Hier könnten ganz neue Heilungsmöglichkeiten entdeckt werden.

Ärztliche Beratung unabdingbar!

Doch bei aller Euphorie ist eines ganz entscheidend: Ganz wichtig ist zu bedenken, dass auch bei natürlichen Medikamenten müssen unbedingt Neben- und Wechselwirkungen mit dem Arzt abgesprochen werden, bevor man diese einnimmt.

Die Kraft der Natur birgt viele Möglichkeiten, sollte aber auch nur nach eingehendem Gespräch mit medizinischen Experten ausprobiert werden. Auch natürliche Stoffe können gefährliche Nebenwirkungen haben, besonders bei bereits bestehender Medikamenten-Einnahme in einem anderen Bereich.

Recherchequellen


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Die Kommentare und Meinungen unserer Leser (Leserbriefe)

  1. Anonymous kommentierte am 6. Oktober 2016 at 19:47

    Wenn Sie als seriöses Blatt gesehen werden wollen, sollten Sie keine Werbung für „Medikamente“ machen, die vielleicht schon in der Steinzeit bekannt waren, wo jedoch nie eine Wirkung bewiesen werden konnte.
    Oder wollen Sie etwa an der üblen Methode teilhaben, alten Menschen für Hokuspokus das Geld aus der Tasche zu locken?
    Mit freundlichen Grüßen

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