Demenz: Erlebnisse in der Natur sollen erkrankten Menschen helfen

Demenzerkrankung Bauernhof21.09.2016 Wie das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vermeldet, wirke sich der Aufenthalt auf dem Land für Menschen mit Demenzerkrankung positiv aus. Inbesondere das Beobachten und Füttern von Tieren, sowie Spaziergänge in der Natur, würden Erinnerungen wecken und Sinne anregen. Das stände u. a. in Zusammenhang mit Kindheitserfahrungen, da Betroffene meist zu der Generation zählen würden, die auf dem Land groß geworden seien.

Im Rahmen der „Woche der Demenz“ macht das Ministerium auf die seinerseits geförderten Hilfsnetzwerke aufmerksam. Schon seit dem vergangenen Jahr wurden in Schleswig-Holstein landwirtschaftliche Betriebe durch das örtliche Kompetenzzentrum Demenz und die Landwirtschaftskammer begleitet.

Mit der Aktion verspricht man sich die ländlichen Raum aufklaffenden Versorgungslücken zu schließen, indem neue Angebote für Menschen mit Demenz zur Verfügung gestellt werden. Dies soll auch die Angehörigen entlasten.

Erstellt von Hannah Meyer am 21.09.2016.

Bildquelle: Unsplash – Pixabay

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